Phetchabun Skandal: Schimmel-Alarm im Krankenhaus

Großflächiger Schimmel bedeckt Decken und Wände im Krankenhaus Phetchabun – doch Gesundheitsschäden sind bisher nicht bestätigt.

Phetchabun Skandal: Schimmel-Alarm im Krankenhaus
KhaoSod

PHETCHABUN – Schimmel an Decken und Wänden eines staatlichen Krankenhauses hat in Thailand für Aufsehen gesorgt. Angehörige eines Patienten veröffentlichten Bilder aus dem chirurgischen Gebäude in Phetchabun und forderten Regierung und Spender zu schneller Hilfe auf.

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„Die Ärzte sind gut – aber der Zustand ist erschreckend“

Die Bilder wurden zunächst von der Facebook-Seite „หมอแล็บแพนด้า“ veröffentlicht. Eine Angehörige berichtete, sie habe ihre Mutter am 8. September in ein Krankenhaus in Phetchabun gebracht. Die Ärzte und Pflegekräfte hätten sich gut um die Patientin gekümmert. Beim Blick auf die Räume sei ihr jedoch der schlechte Zustand von Decke und Wänden aufgefallen.

Nach ihren Angaben seien die Flächen großflächig von dunklen Flecken bedeckt gewesen. Außerdem habe die Luft in dem Raum schlecht zirkuliert. Sie habe bereits nach kurzer Zeit Schwierigkeiten beim Atmen verspürt und befürchtet, Patienten und Krankenhauspersonal könnten dauerhaft einer belastenden Umgebung ausgesetzt sein. Auch Staub und Spinnweben an Tischen und Geräten habe sie bemerkt.

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Krankenhaus bestätigt Schimmel und kündigt Reparaturen an

Das Krankenhaus Phetchabun bestätigte am 10. September, dass es sich bei den dunklen Flecken an Decke und Wänden tatsächlich um Schimmel handele. Nach Angaben der Klinik sei die Ursache eine hohe Feuchtigkeit aufgrund der baulichen Bedingungen und der Klimaanlage. Das Problem sei nicht durch eine Vernachlässigung der täglichen Reinigung entstanden.

Die Klinik erklärte, ähnliche Probleme seien auch in einigen anderen Bereichen des Gebäudes festgestellt worden. Die Krankenhausleitung habe davon bereits vor der Veröffentlichung der Bilder gewusst und arbeite an Reparaturen und Verbesserungen. Dabei sollten die Sicherheit und Hygiene für Patienten, Angehörige und medizinisches Personal berücksichtigt werden.

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Keine bestätigten Gesundheitsschäden

Thailändische Medien wie Channel 7, The Thaiger und Matichon berichteten über den Fall. Bestätigt ist bislang der Schimmelbefall. Nicht belegt ist dagegen, dass Patienten, Ärzte oder Pflegekräfte bereits gesundheitliche Schäden durch die Raumluft erlitten haben. Diese Sorge stammt aus dem ursprünglichen Beitrag der Angehörigen.

Die Veröffentlichung hat dennoch eine Debatte über die Instandhaltung staatlicher Krankenhäuser ausgelöst. Die Angehörige bat Regierung, Behörden und private Spender, Geld für die Sanierung bereitzustellen. Das Krankenhaus bedankte sich nach eigenen Angaben für die Hinweise und erklärte, die baulichen Probleme nun schrittweise beheben zu wollen.

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Lesen Sie auch: Warum leben so viele Expats und Rentner in Thailand ohne Krankenversicherung?

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Ein Kommentar zu „Phetchabun Skandal: Schimmel-Alarm im Krankenhaus

  1. bei so einem Schimmelbefall darf doch längst kein Krankenbett mit Patienten mehr im Raum sein. Das wäre die erste Maßnahme gewesen. Aber dem Bild nach zu urteilen hat man das ignoriert!

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