Chachoengsao: 17 Chinesen ohne Arbeitserlaubnis gefasst

Die Polizei untersucht nun auch, wer die Beschäftigung organisiert hat. Bei Verstößen droht Ausländern zudem der Entzug ihrer Aufenthaltserlaubnis.

Chachoengsao: 17 Chinesen ohne Arbeitserlaubnis gefasst
KhaoSod

CHACHOENGSAO, THAILAND – Die Einwanderungspolizei hat bei einer Fabrikkontrolle im Bezirk Plaeng Yao 17 chinesische Staatsangehörige festgenommen. Nach Angaben der Beamten arbeiteten sie ohne gültige Genehmigung oder außerhalb des erlaubten Tätigkeitsbereichs. Die Ermittler prüfen nun auch, wer die Beschäftigung organisiert hat und ob Ausländern die Aufenthaltserlaubnis entzogen werden kann.

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17 Chinesen bei Fabrikkontrolle festgenommen

Die Kontrolle führte die Einwanderungsabteilung 3 durch. Zuvor hatten die Beamten Hinweise erhalten, dass in einer Fabrik chinesische Staatsangehörige ohne die nötige Erlaubnis beschäftigt würden.

Bei der Überprüfung konnten alle 17 Betroffenen laut Einwanderungspolizei keine gültige Arbeitsgenehmigung für ihre jeweilige Tätigkeit vorlegen. Die Gruppe wurde zur weiteren rechtlichen Bearbeitung auf die Polizeiwache Plaeng Yao gebracht.

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Vom Management bis zur Elektroarbeit

Die Beamten trafen die Chinesen bei unterschiedlichen Aufgaben an. Dazu gehörten die Leitung der Fabrik, die Installation und Bedienung von Maschinen, Elektroarbeiten, Buchhaltung und Bauarbeiten.

Die Vorwürfe lauten auf Arbeit ohne Genehmigung oder Tätigkeiten, die über den erlaubten Umfang hinausgingen.

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Ermittler prüfen die Anwerbung

Die Untersuchung richtet sich jetzt auch auf die Umstände der Beschäftigung. Die Ermittler prüfen Arbeitsunterlagen, Zahlungsnachweise, Ein- und Ausreisedaten sowie Aussagen von Zeugen.

Auch die Führungsstruktur des Unternehmens wird untersucht. Dabei soll geklärt werden, ob jemand aus dem Betrieb Ausländer ohne die erforderliche Erlaubnis beschäftigt oder bei den vorgeworfenen Verstößen unterstützt hat.

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Aufenthaltserlaubnis kann entzogen werden

Die Einwanderungspolizei erklärte, dass Ausländer bei einem Verstoß gegen die gesetzlichen Vorgaben unter bestimmten Voraussetzungen ihre Erlaubnis zum Aufenthalt in Thailand verlieren können.

Welche Folgen die Festnahmen für die 17 chinesischen Staatsangehörigen haben, hängt vom weiteren Verfahren und den festgestellten Umständen ab. Die Polizei verwies dabei auf die jeweils geltenden Kriterien.

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Ähnliche Fälle in Rayong und Pathum Thani

Im August nahm die Polizei auf einer Baustelle für ein Rechenzentrum in Rayong 18 chinesische Männer fest. Nach Angaben der Beamten konnte keiner eine Arbeitsgenehmigung vorlegen.

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ZUM ANGEBOT

Bei einem Einsatz im Juni in einem Industriegebiet von Pathum Thani wurden 121 Ausländer festgehalten. Darunter waren 86 chinesische Staatsangehörige, denen Arbeit ohne Genehmigung vorgeworfen wurde.

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Noch keine Anklage gegen das Unternehmen

Lesen Sie auch: Ermittler schließen Luxus-Steakhouse!

Gegen Arbeitgeber oder Führungskräfte des Unternehmens wurde nach dem bislang bekannten Stand noch keine Anklage bekannt gegeben. Die Prüfung der Unterlagen und der betrieblichen Verantwortlichkeiten läuft weiter.

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Quelle: Thaiger

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