NAI THON BEACH, PHUKET – Zwei britische Touristen sind am Freitag nur knapp dem Ertrinken entronnen, nachdem sie trotz roter Flaggen in die Brandung am Nai Thon Beach gegangen waren. Rettungsschwimmer zogen sie bewusstlos aus dem Wasser und belebten sie wieder.
Dramatische Minuten in der Brandung
Gegen 12:20 Uhr schlugen die Retter Alarm. Die beiden Urlauber, der 34-jährige Preston und der 40-jährige Scott, kämpften plötzlich in den Wellen und verschwanden kurz darauf unter der Wasseroberfläche.
Die Rettungsschwimmer am Strand im Unterbezirk Sakhu reagierten sofort. Sie stürzten sich ins Meer und brachten die bereits bewusstlosen Briten an den Strand.
Sofortige Erste Hilfe am Ufer
Am Sand begann unmittelbar der Kampf um das Leben der Männer. Die Rettungsschwimmer leisteten Erste Hilfe und beatmeten die Touristen, bis sie das Bewusstsein wiedererlangten.
Notfallhelfer der Verwaltungsorganisation Sakhu übernahmen die Erstversorgung. Anschließend brachte ein Rettungswagen die beiden in das Thalang Hospital.
Stabil im Krankenhaus
Die Ärzte in Thalang gaben kurz nach der Einlieferung eine erste vorsichtige Entwarnung. Beide Patienten sind in einem stabilen Zustand, bleiben aber zur Überwachung im Krankenhaus.
Das Paar überlebte, doch die Situation war lebensgefährlich. Die Männer unterschätzten die gefährlichen Strömungen, die während der Monsunzeit in Phuket normal sind.
Warnsignale ignoriert
Am Unfallabschnitt des Nai Thon Beach wehten rote Flaggen. Sie signalisieren ein striktes Badeverbot, weil das Betreten des Wassers lebensgefährlich ist.
An der Westküste Phukets sind starke Wellen und gefährliche Unterströmungen in der Monsunzeit besonders ausgeprägt. Immer wieder kommen Touristen in der Monsunzeit in Seenot, weil sie die Warnhinweise missachten.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Behörden richteten nach dem Vorfall einen dringenden Appell an alle Strandbesucher. Sie sollen den Anweisungen der Rettungsschwimmer unbedingt Folge leisten und bei roten Flaggen auf keinen Fall ins Wasser gehen.
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Wegen solchen Ignoranten müssen die Retter sich in Gefahr begeben. Hoffentlich werden diese Ignoranten noch richtig zur Kasse gebeten