Monsun-Alarm – Starkregen und Flutgefahr bis 15. Juli

Monsun-Alarm: Bis 15. Juli drohen in fünf Provinzen – darunter Phuket und Kanchanaburi – extreme Regenfälle. Meterhohe Wellen toben bereits, doch die wahre Gefahr lauert an Land.

Monsun-Alarm – Starkregen und Flutgefahr bis 15. Juli
ThaiRath

BANGKOK, THAILAND – Das Thailändische Meteorologische Amt warnt vor starkem bis sehr starkem Regen und gefährlichem Wellengang. Vom 11. bis 15. Juli 2029 verstärkt sich der Südwestmonsun über der Andamanensee, dem Golf von Thailand und dem ganzen Land. Besonders betroffen sind der Westen Südthailands, der Westen der Zentralregion und der Osten. In der Andamanensee drohen Wellen bis über vier Meter.

Monsun bringt sintflutartige Regenfälle

Vom 11. bis 14. Juli erwartet das Amt im westlichen Teil Südthailands, im Westen der Zentralregion und im Osten stellenweise starken bis sehr starken Regen. Betroffen sind vor allem die Provinzen Ranong und Phang Nga an der Westküste nahe der nördlichen Andamanensee, Chanthaburi und Trat an der südöstlichen Ostseite des Golfs von Thailand sowie Kanchanaburi im Westen der Zentralregion.

Die Behörde warnt: In Hanglagen und in der Nähe von Wasserläufen drohen Sturzfluten und abfließendes Gebirgswasser. Auch in tiefer gelegenen Gebieten kann sich Regenwasser stauen.

Wellen bis über vier Meter in der Andamanensee

Der verstärkte Monsun treibt die See auf. Im Bereich der oberen Andamanensee steigen die Wellen auf zwei bis vier Meter an. In Gewittergebieten sind sogar mehr als vier Meter möglich. Im oberen Golf von Thailand und in der unteren Andamanensee erreichen die Wellen zwei bis drei Meter, bei Gewittern über drei Meter.

Schiffsführer in beiden Meeresgebieten müssen vorsichtig navigieren. Gewitterzonen sollen sie meiden. Das Meteorologische Amt empfiehlt kleinen Booten, während dieser Tage gar nicht erst auszulaufen.

Taifun Bavi streift China – Monsun wird stärker

Der Taifun Bavi zieht vom 11. bis 12. Juli auf die Ostküste der chinesischen Provinz Zhejiang zu. Er bewegt sich nicht auf Thailand zu und hat keine direkten Auswirkungen auf das Wetter im Land.

Trotzdem führt Bavi dazu, dass der Südwestmonsun über Thailand an Stärke zulegt. Wer in die betroffene Region in China reisen möchte, sollte vor Abfahrt die aktuelle Wetterlage prüfen.

Warnungen laufen – Behörde bittet um Aufmerksamkeit

Das Meteorologische Amt fordert die Bürger auf, ihre Lebens- und Reiseplanung in dieser Zeit mit besonderer Vorsicht zu gestalten. Die Bekanntmachungen sollten aufmerksam verfolgt werden.

Informationen gibt es rund um die Uhr auf der Website http://www.tmd.go.th sowie unter den Telefonnummern 0-2399-4012-13 und 1182.

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Quelle: Thairath

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