Die Welt steuert auf einen Klima-Notstand zu – und ein thailändischer Wissenschaftler schlägt jetzt Alarm. Sonti Kochawat vom Thai Environmental Scholars Club warnt: Die extremen Wetterereignisse des Jahres 2026 haben einen Punkt erreicht, an dem eine Rückkehr zum früheren Zustand kaum noch möglich ist.
Hitze-Hölle in Europa: Über 3.700 Tote
Der Juni 2026 war der zweitheißeste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Die globale Oberflächentemperatur lag 1,39 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau, meldet der Copernicus Climate Change Service (C3S).
Eine historische Hitzewelle traf Westeuropa Ende Juni mit voller Wucht. Allein in Frankreich, den Niederlanden und Belgien starben mehr als 3.700 Menschen an den Folgen der extremen Temperaturen. 395 Wetterstationen auf dem Kontinent verzeichneten neue Allzeit-Hitzerekorde.
Meere kochen – neue Rekorde bei Wassertemperatur
Die globale Meeresoberflächentemperatur kletterte im Juni auf 20,86 Grad Celsius. Das ist ein neuer Rekord für diesen Monat, so Kochawat unter Berufung auf die Daten.
Die ungewöhnliche Wärme führt zu marinen Hitzewellen und einer massiven Korallenbleiche. Wissenschaftler bestätigen den Zusammenhang zwischen schmelzendem Polareis und der Aufheizung der Ozeane.
Super-El-Niño trifft den Planeten
Mitte 2026 traf ein starkes El Niño-Phänomen ein, das sich bis Anfang 2027 weiter verstärken soll. Klimaforscher erwarten, dass 2026 und 2027 zu den heißesten Jahren der Menschheitsgeschichte werden.
Die Vereinten Nationen warnen vor schweren Folgen für die globale Ernährungssicherheit. Dürren und Sturzfluten drohen weltweit.
Fluten in Afrika und China, 50 Grad in Xinjiang
In Nigeria und der Demokratischen Republik Kongo verursachte El Niño bereits großflächige Überschwemmungen. Gleichzeitig kämpft China mit Wetterextremen: In Guangxi traten Flüsse über die Ufer.
Im westchinesischen Xinjiang stieg das Thermometer auf bis zu 50 Grad Celsius. Die Region erlebte eine der schwersten Hitzewellen ihrer Geschichte.
Letzte tropische Gletscher schmelzen weg
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) meldet: Die letzten tropischen Gletscher in Indonesien könnten bereits Ende 2026 oder Anfang 2027 vollständig verschwunden sein. Betroffen ist die Region im Südwestpazifik.
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Für Kochawat ist das ein deutliches Signal. Wissenschaftler bestätigen den Zusammenhang zwischen schmelzendem Polareis und der Erwärmung der Meere.
Arktis-Eis auf Tiefststand seit fast 50 Jahren
Im selben Zeitraum schrumpfte die Eisfläche im Arktischen Ozean auf den drittniedrigsten Stand seit Beginn der Satellitenmessungen vor 48 Jahren. Im Juni lag die Temperatur in der Arktis 2,22 Grad Celsius über dem Durchschnitt.
Immer weniger weiße Eisflächen reflektieren das Sonnenlicht ins All. Dunkles Meerwasser absorbiert die Hitze und erwärmt das Wasser weiter.
Wenn Polareis schmilzt, heizt sich der Ozean auf
„Wenn das Polareis schmilzt, wird die reflektierende weiße Oberfläche zur dunklen Wasserfläche, die Wärme aufnimmt. Das heizt den Ozean weiter auf und beschleunigt die Eisschmelze noch mehr“, erklärt Kochawat.
Damit gerät ein selbstverstärkender Kreislauf in Gang, der sich kaum noch stoppen lässt.
Erneuerbare Energien wachsen erstmals schneller als Öl, Gas und Kohle
Trotz der düsteren Entwicklung gibt es einen Hoffnungsschimmer: Weltweit wachsen erneuerbare Energien so stark wie nie zuvor und überholten 2026 erstmals das Wachstum von Öl, Gas und Kohle.
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) treibt gemeinsam mit Partnern praktische Anpassungen voran. In Bangladesch errichteten sie das erste solarbetriebene Gemeindeschutzzentrum.
Bangladesch: Solare Schutzfestung gegen Hitzetod und Wirbelstürme
Das Projekt trägt den Namen „Adaptation Fortress“. Es soll die Bevölkerung das ganze Jahr über vor Extremwetter schützen – bei Hitzewellen bis 44 Grad Celsius und schweren Wirbelstürmen.
Die Erwärmung der Meeresoberfläche führt zu marinen Hitzewellen.


Wenn man diese Meldungen liest, dann beginnt man zu denken. Klimakatastrophe, Dürre, Hungersnot, Poleis schmilzt, Meeresspiegel steigt, sind einige der Horrormeldungen. Und wenn Wissenschaftler etwas messen und diese Messungen interpretieren, dann werden Aktivisten auf die Straße getrieben. Nun mal ganz ruhig. Das Wetter und das Klima auf der Erde hat sich auch vor der Menschheit gewandelt. In der heutigen Zeit macht man alle möglichen Ursachen dafür verantwortlich. Aber denken wir nur mal an Bangkok. Viele Menschen leben auf engem Raum. Wenn es heiß wird, Klimaanlage an! Wo bleibt die Wärme? Richtig in der Außenluft. In Singapore habe ich schlaue Ideen gesehen, wo ganze Häuserfassaden begrünt sind. Das senkt den Klimaanlageneinsatz und damit die Erwärmung der Außenluft. In Jemen haben die alten Baumeister mehrstöckige Lehmhäuser so dicht gebaut, so dass in den Gassen die Sonnenstrahlen nicht so stark wirken können. Lehm hält Feuchtigkeit und isoliert gut. Nun möchte ich die Klimaaktivisten mal auf den Milankovic Zyklus hinweisen. Unsere Erde zeigt geringe Schwankungen in ihrer Bewegung, deren Auswirkungen nicht genau bekannt sind. Das Wetter und das Klima haben wir noch nicht vollständig verstanden. Wir rechnen mit Modellen, die nicht alle Parameter erfassen. Es ist richtig, wir müssen mehr mit der Natur im Einklang leben. Panik hilft nicht. Letzter Gedanke die Bodenversiegelung. Hier in Thailand wird gern und viel betoniert. Wohin fließt das Regenwasser? Mit klugen Ideen können wir unsere Umwelt lebenswerter machen, ohne Verbrennerauto gleich zu verteufeln und Kraftwerke mit Kohle, Öl und Gas den Betrieb untersagen.
Finde ich immer wieder herrlich, wie man einen Begriff hinwerfen kann, aber keine Ahnung hat welche Bedeutung er hat und dann auch noch zu faul ist das nachzulesen. Zum Beispiel der „Milankovic Zyklus“:
„Exzentrizität (Form der Erdbahn): Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne wechselt von einer fast kreisförmigen zu einer elliptischen Form. Dieser Zyklus dauert etwa 100.000 Jahre.
Obliquität (Erdachsenneigung): Der Neigungswinkel der Erdachse schwankt zwischen ca. 22,1° und 24,5°. Ein steilerer Winkel sorgt für extremere Jahreszeiten. Dieser Rhythmus dauert rund 41.000 Jahre.
Präzession (Trudeln der Erdachse): Die Erdachse kreist wie ein brummender Kreisel. Dadurch verschiebt sich der Zeitpunkt, an dem die Erde der Sonne am nächsten ist. Das passiert in einem Zyklus von etwa 23.000 Jahren.
Obwohl die Milanković-Zyklen das Klima über Jahrmillionen gesteuert haben, laufen sie extrem langsam ab. Die aktuelle, rasant fortschreitende Erwärmung der Erde kann durch sie nicht erklärt werden. Diese wird maßgeblich durch den menschgemachten Treibhausgasausstoß verursacht. Rein astronomisch gesehen würde sich die Erde derzeit eigentlich in einer Phase der sehr langsamen Abkühlung befinden.“
An den schlauen Oskar Kusch. Ich habe den Begriff absichtlich so „hingeworfen“, damit sich der Leser bemüht das mal selbst nachzulesen. Nun zur Ahnung. Es gehörte zu meiner beruflichen Tätigkeit, die ich mit einem Staatsexamen u.a. in Astronomie belegen musste. Aber nett, wenn ich hier Nachhilfe erhalte. Getreu dem Motto man kann alt werden wie eine Kuh und lernt trotzdem was dazu. Danke für die Belehrung von einem Wissenden 🤔 an einen Ahnungslosen. 🤷♂️
An den schlauen Oskar Kusch. Ich habe den Begriff absichtlich so „hingeworfen“, damit sich der Leser bemüht das mal selbst nachzulesen. Nun zur Ahnung. Es gehörte zu meiner beruflichen Tätigkeit, die ich mit einem Staatsexamen u.a. in Astronomie belegen musste. Aber nett, wenn ich hier Nachhilfe erhalte. Getreu dem Motto man kann alt werden wie eine Kuh und lernt trotzdem was dazu. Danke für die Belehrung von einem Wissenden 🤔 an einen Ahnungslosen. 🤷♂️ Nachsatz: Wenn Sie so klug sind, dann erklären sie der Allgemeinheit leicht verständlich wie der geringe CO2 Anteil in der Luft, dem schreibt man es ja zu, die Wärmeabstrahlung der Erde verringert? Was versteht man unter rasant? Ich denke die Gehirnwäsche der Panikmacher hat ihren fruchtbaren Boden gefunden.
An den schlauen Oskar Kusch. Ich habe den Begriff absichtlich so „hingeworfen“, damit sich der Leser bemüht das mal selbst nachzulesen. Nun zur Ahnung. Es gehörte zu meiner beruflichen Tätigkeit, die ich mit einem Staatsexamen u.a. in Astronomie belegen musste. Aber nett, wenn ich hier Nachhilfe erhalte. Getreu dem Motto man kann alt werden wie eine Kuh und lernt trotzdem was dazu. Danke für die Belehrung von einem Wissenden 🤔 an einen Ahnungslosen. 🤷♂️ Nachsatz: Wenn Sie so klug sind, dann erklären sie der Allgemeinheit leicht verständlich wie der geringe CO2 Anteil in der Luft, dem schreibt man es ja zu, die Wärmeabstrahlung der Erde verringert? Was versteht man unter rasant? Ich denke die Gehirnwäsche der Panikmacher hat ihren fruchtbaren Boden gefunden. Und kein Forscher erklärt Dinge mit absoluter Gewissheit. Dazu ist die Beweislage zu dünn und neuerdings hat man für die Stimmungslage ein wenig nachgeholfen. Man kann ja mit dem „Ablasszettel“ CO2 gut Geld verdienen.
Oskar Kusch hat den Milanković-Zyklus korrekt und nachvollziehbar erklärt — das ist keine Belehrung, das ist der Kommentar eines sachkundigen Lesers. Wer ein Staatsexamen in Astronomie absolviert hat, weiß: die Zyklen laufen über Jahrzehntausende, nicht über Jahrzehnte. Die aktuelle Erwärmung passt zeitlich in keinen davon. CO₂ absorbiert Infrarotstrahlung und verlangsamt die Wärmeabgabe der Erde ins All — das hat John Tyndall 1859 im Labor nachgewiesen, lange bevor Klimapolitik ein Thema war. Kritik an Modellen und Panikrhetorik ist berechtigt. Aber wer Gegenargumente mit „Gehirnwäsche“ abtut, verlässt die Sachebene — und das schwächt die eigene Position mehr als jede Erwiderung es könnte.
Da postet einer kompletten Unsinn und man nimmt zu seinen Gunsten an, dass es nur Faulheit gewesen wäre und dann schreibt der auch noch, dass das pure Absicht war. Nun ja, besonders intelligent war das ja wohl nicht gerade. Aber sei’s drum. Typisch jedoch, zur Ablenkung davon gleich mal das nächste Fass aufmachen. Ganz unabhängig davon, in Deutschland muss man nur zum Staatsexamen „Lehramt“ auch Astronomie belegen. Da bräuchte man sich dann aber nicht mehr zu wundern, dass bei solchen Lehrern die Schüler aus Deutschland beim Pisa-Test regelmäßig abstürzen.
Es hat keinen Sinn mit einem starrsinnigen alten Herrn, der glaubt alles zu wissen, sich auseinander zu setzen. Mein Ansinnen war es auf die „Stellschrauben“, die das Klima beeinflussen, aufmerksam zu machen. Der von mir genannte Zyklus kann u.a. dazu beitragen. Warum sollte ich aus Wikipedia das aufschreiben, wenn es jeder des Lesens mächtige Bürger selbst ergründen kann? Weiterhin wird in der Klimadebatte aus politischem Kalkül stark übertrieben. Diesen Ansatz vertreten renommierte Professoren. Aber das versteht der Herr Kusch nicht und versteift sich darauf Lehrer zu verunglimpfen. (Sicher hat er wohl auf seine Schulzeit reflektiert) Zur Information. In der Ex DDR gäbe es Astronomie als Lehrfach in Klasse 10, heute in Klasse 9. Dieses Fach konnte in einem externen Studium zusätzlich mit Staatsexamen absolvieren werden. Da war nichts von Kurs etc. wie in den alten Bundesländern. Den Schuh mit den Pisa Ergebnissen ziehe ich mir nicht an. Ich habe den Vergleich zwischen den beiden Systemen erleben dürfen. In den Naturwissenschaften war die Schule der DDR trotz „Rotlicht Bestrahlung“ weiter. Das Förderale System in der Bildung, wo jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kochte, hat eine Bildung erwirkt, in der das Niveau immer weiter reduziert wurde damit die Zahlen stimmen. Das Ergebnis ist heute zu sehen und Abiturienten müssen im ersten Semester auf ein Studienniveau gebracht werden. Soweit zu den Bildungsexperimenten in der BRD. Ach ja, ich habe entgegengesetzt zu vielen Lehrern, die vom System „verbrannt“ wurden und sich vorzeitig in die Rente/Pension verabschiedet haben, mein Rentenalter mit 65 + 6 Monate erreicht. Dann noch 2 Jahre angehängt, weil ich als technikbegeisterter Lehrer in iPad Klassen und mit Smartboard unterrichtet habe. Dafür muss ich mich nicht schämen. Aber für die kognitiven Dissonanzen einzelner Zeitgeister schäme ich mich, die sich in typisch deutscher Manier über andere erheben und jeden, der nicht das eigene Weltbild teilt, diffamieren.
Schön, dass wir dank Astronomieunterricht in Klasse 10 die Sterne verstehen, während wir hier auf der Erde noch an den Grundregeln der respektvollen Kommunikation scheitern.
Es steht jedem frei, die Komplexität des globalen Klimas auf Wikipedia-Niveau herunterzubrechen oder das Bildungssystem zu sezieren – aber tun Sie das bitte ohne persönliche Diffamierungen und in einem vernünftigen Ton, der unserer Kommentarspalte würdig ist.