Drogen-Jagd endet mit Mega-Fund: 1 Mio. Pillen!

30 Millionen Baht Marktwert krachen ins Zuckerrohrfeld! Polizisten stoppen die 1-Million-Ladung mit Y1-Logo, doch bei der Vernehmung tischt einer der Kuriere eine unglaubliche Ausrede auf.

Drogen-Jagd endet mit Mega-Fund: 1 Mio. Pillen!
Chakkrapan Natanri, Bangkok Post

KHON KAEN, THAILAND – Eine dramatische Verfolgungsjagd in einem Zuckerrohrfeld endete am Sonntagmorgen mit der Sicherstellung von einer Million Methamphetamin-Pillen. Die Touristenpolizei stoppte zwei mutmaßliche Kuriere, die Drogen im Wert von 30 Millionen Baht transportierten.

Flucht ins dichte Zuckerrohrfeld

Gegen acht Uhr morgens schlug die Polizei im Dorf Huai Jod im Bezirk Kranuan zu. Die Beamten hatten zuvor einen präzisen Hinweis auf eine geplante Drogenlieferung in der Region erhalten.

Als die Polizisten ein verdächtiges Auto und ein Motorrad kontrollieren wollten, gaben die Fahrer Gas. Die Verdächtigen flüchteten in eine nahegelegene Zuckerrohrplantage, wurden dort aber schnell von den Einsatzkräften überwältigt.

Millionenfund mit Y1 Logo

Bei der Durchsuchung entdeckten die Ermittler insgesamt fünf Säcke voller Rauschgift. Die Meth‑Pillen waren mit einem auffälligen „Y1“-Logo markiert und haben einen enormen Schwarzmarktwert.

Ein Sack mit 200.000 Pillen lag direkt im Fluchtwagen der Verdächtigen. Vier weitere Säcke mit 800.000 Tabletten fanden die Beamten versteckt in der unmittelbaren Nähe des Festnahmeortes.

Geldnot trieb Kurier zur Tat

Der 40‑jährige Verdächtige Jutha Saeng‑ae gestand die Tat bei der Vernehmung bereits ein. Er gab an, wegen finanzieller Probleme von einem Hintermann aus Laos für den Transport angeworben worden zu sein.

Für die Lieferung in den Bezirk Chum Phae sollte er einen Lohn von 30.000 Baht erhalten. Weitere Anweisungen für die Übergabe hätte er laut seiner Aussage erst später per Telefon bekommen.

Komplize bestreitet jede Beteiligung

Der zweite Festgenommene, der 33‑jährige Thaweesak Chomphusri, streitet hingegen jede Schuld ab. Er behauptet, er habe lediglich das Auto seines Onkels nach Hause fahren wollen und nichts von den Drogen gewusst.

Die Polizei schenkt dieser Version jedoch wenig Glauben, da beide Männer gemeinsam am Tatort angetroffen wurden. Die Ermittler sehen in dem Zugriff den größten Schlag gegen den Drogenhandel in dieser Region seit einem Jahr. Beide Verdächtige wurden wegen Kollusion im Besitz einer Kategorie‑1‑Narkotika (Methamphetamin) zum Verkauf angeklagt. Die beschlagnahmten Speed‑Pillen wurden den Ermittlern der Polizeistation Kranuan für weitere rechtliche Schritte übergeben.

Gefahr für die inneren Provinzen

Laut Pol Col Ronnaphat Phengyuak waren die Drogen für kleine Händler in den inneren Provinzen Thailands bestimmt. Ein Erreichen des Zielortes hätte laut Polizei schwere gesellschaftliche Schäden verursacht.

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Quelle: Bangkok Post Thailand

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