Nigerianer nach Kokain-Flucht in Bangkok im Abflussgraben gefasst

Kokain für 100.000 Baht! Nigerianer (21) floh in Bangkok in einen Abwassergraben – Polizei zog ihn raus, doch das Rauschgift blieb unauffindbar.

Nigerianer nach Kokain-Flucht in Bangkok im Abflussgraben gefasst
Unity News

BANGKOK, THAILAND – Ein mutmaßlicher Drogenhändler aus Nigeria ist nach einer dramatischen Flucht in der thailändischen Hauptstadt festgenommen worden. Der 21‑jährige Verdächtige versuchte sich in einem Abwassergraben vor der Polizei zu verstecken, nachdem ein verdeckter Drogenkauf gescheitert war.

Falle schnappt in Ramkhamhaeng zu

Die Einwanderungspolizei leitete eine Untersuchung gegen Ausländer ein, die im Verdacht stehen, mit Rauschgift zu handeln. Am 1. Mai erhielt die Polizei einen entscheidenden Hinweis auf einen ausländischen Mann, der Kokain zum Verkauf anbot.

Ein Informant arrangierte daraufhin einen Scheinkauf über 40 Gramm Kokain zu einem Preis von 100.000 Baht. Das Treffen für die Übergabe sollte am 2. Mai um 18:00 Uhr in der Soi Ramkhamhaeng 44 stattfinden.

Flucht über hohen Metallzaun

Bei der geplanten Übergabe bemerkte der Verdächtige Louis Junior plötzlich die Falle der Beamten. Er ergriff sofort die Flucht und sprang über einen etwa zwei Meter hohen Metallzaun auf ein unbebautes Grundstück.

Die Polizei verfolgte den jungen Mann, laut Amarin TV über zwei Stunden lang, und durchsuchte das unübersichtliche Gelände. Der Verdächtige versuchte verzweifelt, seinen Verfolgern in der Dunkelheit zu entkommen.

Versteck im schmutzigen Abwassergraben

Gegen 00:30 Uhr gestern früh entdeckten die Beamten den Nigerianer schließlich in einem Entwässerungsgraben. Dort hatte er sich in der Hoffnung versteckt, unentdeckt zu bleiben.

Bei der Festnahme konnten die Ermittler keine Drogen mehr bei ihm finden. Die Polizei geht davon aus, dass er das Kokain während der Verfolgung weggeworfen hat.

Visum seit Monaten abgelaufen

Louis Junior reiste am 12. April des vergangenen Jahres über den Flughafen Suvarnabhumi nach Thailand ein. Er besaß ursprünglich eine Verlängerung für ein Studium, die jedoch am 8. Oktober endete.

Die Beamten stellten fest, dass er sein Visum bereits um 206 Tage überschritten hatte. Er wurde nun wegen des illegalen Aufenthalts angeklagt, während die Ermittlungen zum Drogennetzwerk andauern.

Zweite Festnahme im Süden

In einem weiteren Fall nahmen Beamte einen nigerianischen Drogenhändler auf der Ferieninsel Koh Pha Ngan fest. Dieser Mann war bereits am 12. März letzten Jahres bei einer Razzia gefasst worden.

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Nach seiner Freilassung auf Kaution erschien er nicht vor Gericht und tauchte unter. Die Ermittler vermuten, dass er zwischen Koh Samui und Koh Pha Ngan pendelte, um weiter mit Drogen zu handeln.

Kampf gegen illegale Drogengeschäfte

Die thailändischen Behörden gehen verstärkt gegen ausländische Straftäter vor, die das Land für illegale Geschäfte nutzen. Solche Fälle belasten das Sicherheitsempfinden der Anwohner und das Ansehen der touristischen Regionen.

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Quelle: Thaiger

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