PHUKET, THAILAND – Ein 37-jähriger Südafrikaner ist nach einem Sturz von einem Gebäude in Phuket ums Leben gekommen. Sicherheitskräfte entdeckten den leblosen Körper des Mannes am frühen Morgen des 2. Mai 2026 im Schwimmbecken einer luxuriösen Wohnanlage.
Leichenfund im Pool am Morgen
Gegen 6:30 Uhr am Samstagmorgen erreichte die Polizeistation Wichit ein Notruf aus einer Eigentumswohnung in Phuket City. Ein Sicherheitsmitarbeiter hatte den leblosen Körper des Ausländers im Wasser des gemeinschaftlichen Schwimmbads entdeckt und sofort die Behörden sowie das Wichit Radio Center alarmiert.
Die stellvertretende Inspektorin Fonthip Kaewsaen rückte zusammen mit Superintendent Somsak Thongkliang und weiteren Einsatzkräften zum Unfallort aus. Vor Ort bestätigten die Beamten den Tod des 37-jährigen Mannes, der bereits seit etwa zwei Jahren in der Anlage lebte.
Kameras zeichnen den Sturz auf
Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Tür zur Wohnung des Verstorbenen vor dem Vorfall über einen längeren Zeitraum offen gestanden hatte. Die Ermittler werteten daraufhin die Aufnahmen der Überwachungskameras aus, um den Hergang der tragischen Nacht zu rekonstruieren.
Die Videoaufnahmen zeigen den Mann am 1. Mai 2026 gegen 23:55 Uhr auf seinem Balkon im siebten Stockwerk. Laut den Aufzeichnungen sprang der Südafrikaner von dort zunächst auf einen Balkon in der sechsten Etage, bevor er schließlich in die Tiefe stürzte.
Autopsie soll Todesursache klären
Rettungskräfte der Kusonthamphuket Foundation bargen den Leichnam aus dem Pool und bereiteten den Transport vor. Der Verstorbene wurde in das Vachira Phuket Hospital gebracht, wo Gerichtsmediziner nun eine detaillierte Autopsie durchführen werden.
Die Polizei von Wichit untersucht den Fall weiterhin gründlich, um die genauen Hintergründe des Sturzes zu klären. Parallel dazu haben die Behörden Kontakt zur Botschaft von Südafrika aufgenommen, damit die Angehörigen des Mannes über den schweren Verlust informiert werden können.
Trauer um langjährigen Bewohner
Der plötzliche Tod des Mannes hinterlässt in der Wohnanlage, in der er zwei Jahre lang zu Hause war, tiefe Bestürzung. Sobald die medizinischen Untersuchungen abgeschlossen sind, soll der Leichnam für die Bestattungszeremonien an die Familie übergeben werden. In dieser schweren Zeit gilt das Mitgefühl den Hinterbliebenen des Verstorbenen in seiner Heimat. Die Ermittler hoffen, durch die Auswertung der Beweise bald letzte Gewissheit über die Umstände dieses Unglücks zu erlangen.
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