Finanzamt warnt Influencer: Millionenstrafen drohen!

💸 Influencer im Visier! Thailands Finanzamt warnt: Niemand entkommt der Steuer – auch nicht die Social-Media-Stars mit Millionen-Einnahmen. Doch wie will der Staat jetzt an das Online-Geld kommen?

Finanzamt warnt Influencer: Millionenstrafen drohen!
Business Today
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Thailands Steuerbehörde warnt Influencer: Alle Einkünfte müssen versteuert werden!

Thailands Steuerbehörde schlägt Alarm: Influencer, Live-Streamer und Online-Händler müssen ihre Einkünfte jetzt korrekt versteuern. Die Warnung kommt nach Berichten über Sängerin Ratchanok „Janey“ Suwannaket, die angeblich Hunderte Millionen Baht durch Live-Stream-Verkäufe verdient hat. Die Behörde setzt jetzt sogar Künstliche Intelligenz zur Überwachung ein!

Steuerpflicht für alle Einkunftsquellen

Der stellvertretende Generaldirektor Panuvat Luangvilai machte unmissverständlich klar: „Alle Personen mit Einkünften – unabhängig von der Quelle – müssen diese anmelden und versteuern.“ Dies gelte für Produktverkäufe, Live-Stream-Provisionen und Werbeeinnahmen gleichermaßen.

Besonders im Fokus stehen Influencer, die täglich, stündlich oder prozentual bezahlt werden. Sie müssen ihre Gesamteinnahmen berechnen, tatsächliche Ausgaben oder pauschal 60 Prozent abziehen und dann die Einkommensteuer zahlen, die zwischen 5 und 35 Prozent liegt.

Ab 1,8 Millionen Baht wird’s ernst

Für Online-Händler gilt eine besondere Schwelle: Wer jährlich mehr als 1,8 Millionen Baht (ca. 45.000 Euro) umsetzt, muss sich für die Mehrwertsteuer registrieren. Bei Unternehmen, die als juristische Person firmieren, kommt die Körperschaftsteuer auf den Nettoverdienst nach Abzug aller Kosten hinzu.

Panuvat nannte ein drastisches Beispiel: „Wenn jemand 20 Millionen Baht am Tag mit Online-Verkäufen verdient, müssen diese Einkünfte gemeldet werden. Es muss geklärt werden, ob es sich um echte Verkäufe oder nur Werbung handelt.“

KI-Systeme sollen Betrug aufdecken

Die Steuerbehörde ist alarmiert durch Fälle, in denen Live-Streamer ihre Verkaufszahlen künstlich inflatierten, um Glaubwürdigkeit vorzutäuschen. Jetzt prüfen Beamte, ob die gemeldeten Einnahmen echten Verkäufen entsprechen oder nur Publicity-Stunts waren.

Noch drastischer: Die Behörde entwickelt KI-Systeme, die das Handelsverhalten online überwachen, Verkaufsmengen tracken und prüfen, ob Steuererklärungen den tatsächlichen Einnahmen entsprechen.

Plattformen müssen kooperieren

Um Transparenz zu erzwingen, kooperiert das Finanzamt mit großen Plattformen wie Shopee, Lazada, Grab und Line Man. Diese müssen jetzt alle provisionsbasierten Einnahmen melden, damit die Beamten die Daten der Händler abgleichen können.

Gleichzeitig startete die Behörde das RD10X Project, das lokale Beamte darin schult, von papierbasierten Methoden auf digitale Steuerüberwachung umzusteigen – speziell für Online-Händler und Influencer.

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Was bedeutet das für Thailands Internet-Stars?

Für thailändische Influencer wird das Steuerparadies langsam zum Albtraum. Wer bisher dachte, Online-Einkünfte ließen sich leicht verstecken, irrt gewaltig. Die neuen KI-Systeme und Plattform-Kooperationen machen Steuerhinterziehung fast unmöglich.

Thailands Steuerbehörde ist ins digitale Zeitalter aufgebrochen – und will ihren Anteil an den Millionen-Geschäften der Internet-Stars. Wer nicht kooperiert, dem drohen saftige Strafen.

Zahlen Sie ehrlich?

Finden Sie es gerecht, dass Influencer und Online-Verkäufer in Thailand künftig streng besteuert werden – oder trifft die neue Steuerpolitik vor allem kreative Selbstständige, die ohnehin kämpfen müssen? Wie würden Sie den digitalen Steuertrend bewerten?

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Quelle: The Thaiger

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