BANGKOK – Ein ausländischer Tourist ist in der thailändischen Hauptstadt völlig eskaliert. Innerhalb kurzer Zeit versuchte er, ein Tuk-Tuk zu stehlen, und raubte einer Frau ihr Fahrrad. Die Polizei nahm den Norweger nach einer Verfolgungsjagd fest.
Zuerst attackierte er einen Tuk-Tuk-Fahrer
Alles begann am Freitag, dem 5. Dezember 2025, in der Nähe der Sukhumvit Soi 25. Der Tuk-Tuk-Fahrer Wasan wurde von einem Ausländer angesprochen, der scheinbar nach dem Weg fragte.
Doch plötzlich schubste der Mann den Fahrer brutal aus dem Fahrzeug und versuchte, mit dem Tuk-Tuk davonzufahren. Wasan konnte in letzter Sekunde den Zündschlüssel abziehen.
Der Täter floh zu Fuß. Die erste Attacke war gescheitert, doch er gab nicht auf.
Dann stieß er eine Frau von ihrem Fahrrad
Nur kurze Zeit später, in der Nähe der Sukhumvit Soi 43, sah der Norweger seine nächste Gelegenheit. Er attackierte die thailändische Frau Sunee, die gerade mit ihrem Fahrrad unterwegs war.
Er stieß sie gewaltsam vom Rad und verletzte sie dabei. Dann schnappte er sich ihr rotes Fahrrad und radelte in Richtung Thonglor Road davon.
Die geschockte Frau blieb mit ihren Verletzungen zurück. Der Täter hatte innerhalb von Minuten zwei Menschen angegriffen.
Polizei schnappte ihn vor Luxus-Hotel
Die Polizei war nach dem ersten Notruf bereits alarmiert. Beamte der Thonglor Polizeistation nahten die Verfolgung auf und stellten den Flüchtenden vor dem Nikko Bangkok Hotel an der Sukhumvit 55.
Der 33-jährige Norweger, identifiziert als Notland Jorgen, ignorierte die Aufforderungen, stehen zu bleiben. Die Polizei musste ihn körperlich überwältigen.
Bei ihm fand sich das gestohlene rote Fahrrad. Beide Opfer identifizierten ihn später auf der Wache zweifelsfrei als ihren Angreifer.
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Motiv unklar – Psychische Probleme vermutet
Die Polizei rätselt über das Motiv. Der Mann testete negativ auf Alkohol. Die Ergebnisse eines Drogentests stehen noch aus.
Aufgrund seines auffälligen und aggressiven Verhaltens vermuten die Ermittler psychische Probleme. Nach seiner Festnahme verletzte er sich in der Zelle selbst, indem er wiederholt mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe schlug.
Am Samstagmorgen, dem 6. Dezember, wurde er zur Untersuchung und Behandlung in ein Bangkoker Krankenhaus gebracht.
Welche Konsequenzen drohen dem Norweger
Dem Mann werden versuchter Raub mit Körperverletzung und Raub mit Körperverletzung vorgeworfen. Das sind schwere Anklagepunkte.
Die norwegische Botschaft und die Einwanderungsbehörde wurden informiert. Ihm drohen neben einer Gefängnisstrafe auch die Ausweisung und ein lebenslanges Einreiseverbot nach Thailand.
Der Fall ist ein weiterer Schlag für das Image Bangkoks als sicheres Touristenziel. Die Gewalt eines Ausländers gegen Einheimische sorgt für Empörung.
🗣 Bangkok im Ausnahmezustand – Zufall oder Warnsignal?
Ein Tourist greift erst einen Fahrer an, dann eine Frau – mitten am helllichten Tag, mitten in Sukhumvit. Ist das ein Einzelfall einer psychischen Krise, oder wird Bangkok zunehmend zum Schauplatz unkontrollierbarer Touristenvorfälle?
Braucht es strengere Checks, härtere Strafen oder bessere Prävention? Euer Urteil: Wie schützt man eine Stadt, die niemals schläft? Schreib’s rein!



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