Toilette bricht ein – Touristin stĂŒrzt in Fluss

🌊 Ein nĂ€chtlicher Toilettengang – und plötzlich bricht der Boden weg und reißt alles mit sich. Welche Verantwortung stellt sich nun fĂŒr die Betreiber?

Toilette bricht ein – Touristin stĂŒrzt in Fluss
Surat Horhom, Bangkok Post

KANCHANABURI – Ein idyllischer Urlaub in einem schwimmenden Raft-House verwandelte sich in einen Albtraum. Der Badezimmerboden brach einfach weg und schleuderte eine Frau mitsamt der Toilette in den reißenden Fluss! Nur mit letzter Kraft klammerte sie sich fest.

Plötzlich gibt der Boden nach

Die Familie hatte zwei HĂŒtten auf dem Wasser in Sai Yok gemietet. Gegen 21 Uhr ging die 49-jĂ€hrige Mutter auf die Toilette. Plötzlich – ein lautes Krachen.

„Der Holzboden zerbrach einfach unter ihr. Das ganze Klo stĂŒrzte in den Fluss“, schreibt Schwiegersohn Surat Horhom im Netz. Die Frau fiel mit.

Mit dem Oberkörper lag sie auf der Betonkante der einstĂŒrzenden Plattform, ihre Beine trieben bereits im eiskalten, strömenden Wasser des Kwai Noi.

Angehörige ziehen sie aus dem Wasser

Ihre verzweifelten Schreie alarmierten die Familie. Verwandte brachen die TĂŒr auf und zogen sie in letzter Sekunde aus dem Fluss.

Die Frau war in Todesangst, aber körperlich glĂŒcklicherweise nur leicht verletzt. Die Familie alarmierte sofort das Personal der Anlage.

Resort reagiert mit Schweigen und Abzug

Die Betreiber brachten die Familie in ein anderes Zimmer. Doch eine echte Sorge um das Wohl der Gastin blieb aus.

„Der Besitzer schwieg. Er hat sich nicht nach ihrem Zustand erkundigt“, empört sich der Schwiegersohn online.

Am nĂ€chsten Morgen bot das Management lediglich 50 Prozent Rabatt auf die Übernachtung an. Auf weitergehende Verantwortung angesprochen, vermuteten sie einen „einfachen Sturz“.

Unterstellung: GĂ€ste wĂŒrden UnfĂ€lle erfinden

Noch schlimmer: Das Personal deutete sogar an, manche GĂ€ste wĂŒrden UnfĂ€lle nur vortĂ€uschen, um Geld zu erhalten.

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ZUM ANGEBOT

„Sie haben unterstellt, wir wĂŒrden lĂŒgen, um EntschĂ€digung zu kassieren“, so die wĂŒtende Familie.

Daraufhin erstatteten sie Anzeige bei der Polizei von Sai Yok. Der Vorfall ist nun aktenkundig als „Verletzung durch Einsturz eines Badezimmerbodens“.

Familie warnt eindringlich vor Gefahren

Die einheimische Familie aus Kanchanaburi ist zutiefst verunsichert. Der geplante Jahreswechsel in einem Raft-House ist abgesagt.

„Es gibt gute und sichere Anbieter. Aber seid bitte vorsichtig! Wenn ein Kind oder eine Ă€ltere Person dort gewesen wĂ€re, hĂ€tten sie nicht ĂŒberlebt“, warnt der Schwiegersohn.

Er appelliert an alle Betreiber, die Sicherheitskontrollen ernst zu nehmen. „Ein Menschenleben ist wertvoll. Nur weil sie mit leichten Verletzungen davongekommen ist, heißt das nicht, dass es nichts war.“

Netzwerk fordert Namen des Resorts

Die Empörung im Netz ist groß. Viele Nutzer solidarisieren sich und fordern die Familie auf, den Namen des Raft-Houses öffentlich zu machen.

Die thailĂ€ndischen Behörden mĂŒssen nun prĂŒfen, ob gegen den Betreiber wegen fahrlĂ€ssiger GefĂ€hrdung ermittelt wird. FĂŒr die Familie bleibt der Schock – und eine riesige Portion GlĂŒck.

🗣 Wie sicher sind Thailands FloßhĂ€user wirklich?

Ein Badezimmer fĂ€llt in den Fluss, eine Frau hĂ€ngt zwischen Leben und Tod – und der Betreiber bietet Rabatt statt Verantwortung.

Was meint ihr: Ein Einzelfall oder ein massives Sicherheitsproblem bei vielen Raft-Houses? Sollten Behörden strenger kontrollieren? Schreibt eure Gedanken in die Kommentare!

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Quelle: Bangkok Post

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