Goldraub in Bangkok: Brite wehrt sich

🚨💎 Früher Morgen in Bangkoks Partyviertel: Ein Tourist wird bestohlen, Passanten greifen ein, die Polizei rückt an. Die Beute ist wertvoll, der Ablauf brisant. Wie konnte der Raub so schnell gestoppt werden?

Goldraub in Bangkok: Brite wehrt sich
KhaoSod

BANGKOK – Ein britischer Tourist hat sich auf riskante Weise gegen zwei Räuber gewehrt. Nachdem sie ihm eine wertvolle Goldkette raubten, stellte er die Täter mit Hilfe von Passanten selbst – ein seltener Erfolg im Kampf gegen Straßenkriminalität.

Überfall am frühen Morgen

Es war gegen 6.15 Uhr am Morgen des 28. Dezember. Der 29-jährige Brite Liam Robertson verließ das Restaurant „Dubai“ in der Sukhumvit Soi 4.

Er wollte ein Taxi rufen, als ihn zwei Männer ansprachen. Sie gaben vor, ihn zu kennen und starteten ein Gespräch.

Plötzlich griffen sie zu. Sie rissen ihm seine Goldkette im Wert von 150.000 Baht (ca. 3.750 Euro) vom Hals und flüchteten in eine Gasse.

Riskante Festnahme durch das Opfer

Doch Robertson gab nicht auf. Er schrie um Hilfe und verfolgte die Flüchtenden. Mehrere aufmerksame Passanten und Anwohner eilten ihm zu Hilfe.

Gemeinsam konnten sie die beiden Männer in der Nähe eines 7-Eleven Ladens stellen und festhalten. Noch bevor die Polizei eintraf, war die Gefahr gebannt.

Die Polizei unter der Leitung von Polizeileutnant General Siam Boonsom übernahm die festgenommenen Verdächtigen.

Die Täter und das Versteck der Beute

Bei den Festgenommenen handelte es sich um die beiden Tunesier Fahdi Khaled (29) und Marwan Aouissaoui (32). Bei der Durchsuchung fanden sich keine weiteren illegalen Gegenstände.

Unter Druck gestanden sie, die wertvolle Kette sofort weggeworfen zu haben. Sie hatten sie unter den Wagen eines Straßenverkäufers geschoben.

Die Polizei suchte das angegebene Versteck ab – und wurde fündig. Die Goldkette konnte sichergestellt und dem Opfer zurückgegeben werden.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Ein Fall mit politischen Untertönen

Der Vorfall zeigt auf die Sicherheitslage in Touristen-Hotspots Bangkoks. Die Sukhumvit Road ist bei Besuchern äußerst beliebt, zieht aber auch Kriminelle an.

Interessant ist die Nationalität der Täter: Tunesien. Dies deutet auf ein international aktives Täterprofil hin, das gezielt wohlhabende Touristen ins Visier nimmt.

Die Polizei hat die beiden Männer wegen Diebstahls angeklagt und zur Lumphini Polizeistation gebracht, wo die Ermittlungen weiterlaufen.

Nicht der erste Fall dieser Art

Dieser Raubüberfall ist kein Einzelfall. Erst kürzlich nahm die Polizei in Pattaya einen Briten fest, der dort gezielt Goldketten von Touristen riss.

Die Methoden sind ähnlich: Schnelle Überfälle in belebten Gebieten, oft mit Motorrädern als Fluchtfahrzeugen. Die Beute sind stets wertvolle Goldschmuckstücke.

Die thailändische Tourismusindustrie beobachtet diese Vorfälle mit großer Sorge, da sie das Image des Landes als sicheres Reiseziel beschädigen.

Signal an andere potenzielle Täter

Die schnelle Festnahme sendet eine klare Botschaft: Die Wachsamkeit der Bevölkerung ist hoch, und die Polizei reagiert schnell.

Für Touristen gilt dennoch die dringende Empfehlung, wertvollen Schmuck diskret zu tragen und in belebten Gegenden besonders achtsam zu sein.

Für Liam Robertson endete der Morgen glücklich – mit seiner Kette im Gepäck und dem Wissen, sich erfolgreich gewehrt zu haben.

Anm. d. Red.: Wir weisen darauf hin, dass das Verhalten des Briten riskant war und er verletzt werden könnte. Von einer Nachahmung raten wir ab.

🗣 Zivilcourage oder unnötiges Risiko?

Ein Tourist verfolgt seine Räuber selbst – mit Erfolg.
Doch was wäre passiert, wenn die Situation eskaliert wäre?
Der Fall zeigt, wie schnell harmlose Gespräche in Kriminalität umschlagen können.

Was meinst du: mutiger Einsatz oder gefährlicher Leichtsinn?

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: The Thaiger

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.