PATTAYA, THAILAND – Ein 31‑jähriger Mann mit einem umfangreichen Arsenal militärischer Waffen wurde nach einem Autounfall festgenommen und liegt nun nach einer Überdosis seiner eigenen Medikamente schwer bewacht im Krankenhaus. Die Polizei fand in seinem gemieteten Haus C‑4‑Sprengsätze, M16‑Gewehre, Munition und Granaten; Ermittler vermuten Verbindungen zu kriminellen Banden in Kambodscha.
Festnahme nach Unfall
Der Mann wurde letzten Freitag bei einem Autounfall in Chon Buri gestoppt, dabei entdeckten Polizisten militärische Waffen in seinem Fahrzeug.
Nach der Festnahme brachte man ihn ins Pattaya Remand Prison, bevor er wegen gesundheitlicher Probleme ins Krankenhaus verlegt wurde.
Riesiges Waffenlager in Mietwohnung
Bei einer Durchsuchung seines gemieteten Hauses in Pattaya fanden Ermittler ein großes Arsenal: vier C‑4‑Bomben, mehrere M16‑Gewehre, Munition, Granaten und eine große Menge Öl.
Angesichts des Umfangs des Fundes zeigte sich die Polizei skeptisch gegenüber der anfänglichen Behauptung des Mannes, er habe Selbstmordgedanken gehabt.
Krampfanfälle und Einlieferung
Am Montagabend um 19:30 Uhr wurde der 31‑Jährige nach wiederholten Krampfanfällen aus dem Untersuchungshaftgefängnis ins Pattaya Bhattamakun Hospital gebracht.
Berichten zufolge war er während einer mehrtägigen Vernehmung gestresst und hatte die Nahrungsaufnahme verweigert; die Einlieferung folgte auf das Auftreten von Krämpfen.
Ärztliche Befunde und Behandlung
Das Justizvollzugsministerium teilte mit, Ärzte vermuten eine Überdosis seiner eigenen Medikamente; Bluttests, Röntgenaufnahmen und eine CT wurden durchgeführt.
Bei der Reinigung seines Verdauungssystems entdeckten die Mediziner eine blaue Flüssigkeit; der Mann erhielt ein Gegenmittel und wurde über eine nasogastrale Sonde ernährt.
Aktueller Zustand im Krankenhaus
Am Dienstag war der Patient bei Bewusstsein und in der Lage, Anweisungen zu folgen, blieb jedoch an ein Beatmungsgerät und die Sondenernährung angeschlossen.
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Er wurde laut Behörden negativ auf Betäubungsmittel getestet und befindet sich weiterhin unter schwerer Polizeibewachung.
Herkunft, Verbindungen und Ermittlerlage
Der Beschuldigte besitzt chinesische und kambodschanische Pässe und steht nach Angaben der Polizei in Verbindung mit Betrügerbanden, die in Kambodscha operieren.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Waffenansammlung auf einen möglichen Konflikt im Zusammenhang mit Bandenaktivitäten in Kambodscha hindeutet; Angriffe in Thailand sollen demnach nicht geplant gewesen sein.
Sicherheit im Krankenhaus und offene Fragen
Im Pattaya Bhattamakun Hospital gelten für den Verdächtigen maximale Sicherheitsvorkehrungen; er bleibt unter schwerer Polizeibewachung. Die Ermittlungen zu den Waffenfunden und zu den Umständen seiner Überdosis dauern an.
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