5000 Baht Strafe: Bangkok erklärt Straße zur Nichtraucherzone

⚠️ Rauchen verboten! Die Rama-6-Road ist ab sofort komplett rauchfrei – betroffen sind E-Zigaretten UND herkömmliche Zigaretten. Wer trotzdem qualmt, riskiert bis zu 5.000 Baht Strafe.

5000 Baht Strafe: Bangkok erklärt Straße zur Nichtraucherzone
Nation Thailand

BANGKOK, THAILAND – Die Rama-6-Straße in Bangkok ist seit dem 13.02.2026 offiziell eine rauchfreie Zone, in der sowohl Zigaretten als auch E-Zigaretten verboten sind. Wer trotzdem dort raucht, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Baht rechnen.

Strenges Verbot auf zentraler Verkehrsachse

Die Stadtverwaltung von Bangkok hat die Rama-6-Straße in Ratchathewi als rauchfreie Zone ausgewiesen, wobei das Verbot ausdrücklich auch die Gehwege einschließt.

Die Maßnahme gilt seit 13.02.2026 und richtet sich gegen den Konsum von herkömmlichen Zigaretten ebenso wie von E-Zigaretten.

Gesundheitsinitiative im Klinik- und Bildungsviertel

Die Regelung ist Teil der städtischen „Healthy City“-Politik, mit der die Hauptstadt ihre öffentliche Gesundheit und die Lebensqualität in dicht bebauten Vierteln verbessern will.

Entlang der Rama-6-Straße befinden sich zahlreiche Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen, sodass Patienten, Studierende und Passanten besser vor Passivrauch geschützt werden sollen.

Einbindung von Behörden und Anwohnern

Die stellvertretende Staatssekretärin von Bangkok, Dr Lertluck Leelaruangsang, betonte, die Entscheidung stehe im Einklang mit der Strategie zur Entwicklung Bangkoks als Medical and Wellness Hub und solle ein saubereres, sichereres Umfeld schaffen.

Sie erklärte, dass lokale Unternehmen und Anwohner einbezogen werden, um die Einhaltung des Rauchverbots zu beobachten und Verstöße zu melden.

Kampagne mit Kliniken und Universitäten

Das Bezirksamt Ratchathewi hat gemeinsam mit dem Ramathibodi Hospital, der Mahidol University und 13 lokalen Organisationen eine Kampagne gestartet, bei der die Rama-6-Straße gut sichtbar als rauchfreie Zone ausgeschildert wurde.

Ziel der Partner ist es, das Bewusstsein für die Gesundheitsrisiken des Rauchens zu schärfen und ein sichereres, nachhaltigeres Umfeld für die Bevölkerung zu fördern.

Gesetzliche Grundlage und Mitwirkung der Öffentlichkeit

Nach dem Tobacco Products Control Act von 2017 gelten alle öffentlichen Flächen und Gehwege in Bangkok rechtlich als rauchfreie Zonen, Verstöße auf der Rama-6-Straße werden daher nach diesem Gesetz geahndet.

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ZUM ANGEBOT

Dr Lertluck rief die Bevölkerung dazu auf, sich an der Schaffung einer rauchfreien Gesellschaft zu beteiligen, Verstöße zu melden oder das Anliegen höflich weiterzutragen, um langfristig tabakbedingte Gesundheitsrisiken zu verringern.

🚭 Gesundheitsschutz oder Freiheits-Eingriff?

Bangkok erklärt eine zentrale Straße zur rauchfreien Zone und droht mit Geldstrafen. Ziel ist mehr Schutz für Patienten, Studenten und Passanten.
Ist das ein sinnvoller Schritt für die öffentliche Gesundheit – oder geht die Stadt damit zu weit?
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Quelle: The Nation

16 Kommentare zu „5000 Baht Strafe: Bangkok erklärt Straße zur Nichtraucherzone

  1. Nun ist die Ursache für den fast Landesweiten Smog in der Jahreszeit klar erkannt. Und es wird gehandelt. Wie man sieht geht es rapide voran!!!!

  2. E-Zigaretten sind seit 2014 verboten.Also warum wird es noch erwähnt???? Die schlechten Luftwerte seit Wochen in Thailand,kommt 100% vom Rauchen.

  3. Bei der Rama-6-Straße frage ich mich, ob man dort nicht eher an der Luftverschmutzung durch die Abgase der Autos, Busse und Motorräder stirbt als durch Tabakrauch? Wieder eine völlig sinnfreie Umsetzung. Vor Jahren wollte man mal die Garküchen verbieten. Dabei hat niemand bedacht, dass dann die meisten Thais verhungert wären, da man Zuhause selten kocht. Aber Hauptsache, mal wieder einen raushauen.

  4. Mit einem Rauchverbot habe ich ein tolles Beispiel. Vor ein paar Jahren wurde in einer Musikkneipe in Pattaya das Rauchen verboten. Wir waren immer so zehn bis fünfzehn Leute, die gerne der Band zuhörten und Spaß hatten. Dann kam das Rauchverbot, wir wechselten die Musikbar. Erst da merkten die Besitzer, dass wir mit den Füßen abstimmten. Da war es zu spät. In einem Jahr wechselte drei Mal der Besitzer,, die Bands hörten auf zu spielen, die Gäste kamen auf ein oder zwei Bier und gingen wieder. Man kann sein eigenes Geschäft kaputt machen, wenn man das möchte! Pech gehabt.

Kommentare sind geschlossen.

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