SISAKET, THAILAND – In einem Haus im Bezirk Phrai Bueng ist eine 28-jährige Frau durch Schüsse ums Leben gekommen. Ihr 33-jähriger Freund liegt mit einer Schussverletzung in stationärer Behandlung. Die Polizei geht von einem Beziehungsdelikt aus.
Polizei wird gegen 20 Uhr alarmiert
Gegen 20.00 Uhr gingen bei der Polizei Meldungen über Schüsse in einem einstöckigen Betonhaus in Moo 5 im Unterbezirk Phrai Bueng ein.
Beamte der Polizeiwache Phrai Bueng und Rettungskräfte trafen an dem Gebäude ein und fanden im rückwärtigen Küchenbereich zwei verletzte Personen.
Frau stirbt, Mann wird in Krankenhaus gebracht
Die 28-jährige Frau wurde am Fundort für tot erklärt. Der 33-jährige Mann wurde durch Rettungskräfte zur Notaufnahme eines nahegelegenen Krankenhauses transportiert.
Die Polizei identifizierte ihn als Unternehmer aus dem Bezirk Khun Han, der einen Kipper betreibt. Er gilt als tatverdächtig.
Spurensicherung am Tatort
Ermittler stellten im Küchenbereich eine umgebaute Schreckschusswaffe sowie Patronenhülsen sicher. Die Kriminaltechnik dokumentierte die Spurenlage und nahm Beweismittel mit.
Das Grundstück wurde abgeriegelt. Spezialisten entnahmen Proben für Schmauchspurentests und sicherten Fingerabdrücke an der Waffe und an Oberflächen im Tatortbereich.
Rekonstruktion der Schussbahnen läuft
Parallel zur Spurensicherung begannen Ermittler, die Positionen der Beteiligten zum Zeitpunkt der Schüsse zu rekonstruieren. Ziel ist es, den genauen Tatablauf zu klären.
Die Polizei betonte, dass die Abfolge der Schüsse noch nicht abschließend bestätigt ist und die Ermittlungen fortgeführt werden.
Vater schildert jahrelange Konflikte
Suraphong Wannathong, der Vater der Getöteten, schilderte Journalisten vor Ort eine seit Jahren belastete Beziehung. Aus der Partnerschaft ging ein zweijähriger Sohn hervor, der zur Tatzeit im Haus war.
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Der Vater sagte, der Mann habe extreme Eifersucht gezeigt und es habe regelmäßig Streit gegeben. Er behauptete, der Freund habe sogar angedroht, im Trennungsfall die gesamte Familie zu töten.
Streit um Hochzeitsbesuch als Auslöser
Nach Darstellung des Vaters wollte seine Tochter am Abend der Tat die Hochzeit einer engen Freundin besuchen. Der Freund soll das abgelehnt haben, woraufhin der Streit eskalierte.
Eine Freundin der Getöteten berichtete der Polizei, die 28-Jährige habe ihr kurz zuvor am Telefon von anhaltenden Anrufen und einer Drohung des Mannes erzählt, ihr zur Hochzeit zu folgen.
Frühere Anzeige und laufende Ermittlungen
Die Freundin berichtete zudem, das Paar habe sich vor Jahren bereits einmal getrennt, nachdem es nach Angaben der Frau zu einem Vorfall mit einer Waffe gekommen sein soll. Damals soll eine Anzeige erstattet worden sein.
Die Polizei geht derzeit von einem Beziehungsdelikt aus und ermittelt weiter. Der Tatverdächtige befindet sich in medizinischer Behandlung. Sobald sein Zustand es erlaubt, soll er befragt werden.



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