SATUN, THAILAND – Ein 60-jähriger Mann erschoss am 16. Mai seine 58-jährige Ex-Frau in ihrem Mietshaus im Unterbezirk Thung Nui und kehrte danach zu seinem rund 1 km entfernten Wohnsitz zurück, wo er sich mit einem Kopfschuss das Leben nahm. Die Polizei fand beide Leichen und eine 9‑mm-Schusswaffe; Ermittler sagen, das Paar blieb wegen der zwei gemeinsamen Kinder in Kontakt. Die Tat hat die kleine Gemeinde erschüttert, weil die Frau in lokalen Hilfsprojekten aktiv war.
Tötung in der Wohnung, Suizid im Haus des Mannes
Die Polizei fand die 58-Jährige in ihrem Mietshaus nach der Tat tot vor.
Rund eine Stunde später entdeckten Beamte den 60-Jährigen tot in seinem Wohnsitz etwa 1 km entfernt; eine 9‑mm-Pistole lag in der Nähe.
Opfer war aktive Helferin
Die Getötete war Vorsitzende der freiwilligen Dorfgesundheitshelfer und leitete zudem die Frauengruppe vor Ort.
Das Paar war geschieden, blieb aber wegen der gemeinsamen zwei Kinder weiter in Kontakt, berichten die Behörden.
Zettel am Tatort mit eindeutiger Botschaft
Am Haus des Mannes fanden Ermittler einen Zettel mit der Aufschrift: „Wenn ich sie nicht haben kann, soll sie niemand haben.“
Die Polizei sicherte den Hinweis als Teil der Spurensicherung und wertet ihn nun aus.
Dorfvorsteher: Alkohol und Eifersucht
Der Dorfvorsteher sagte, der Mann habe in Kautschuk- und Durianplantagen gearbeitet und sei für starken Alkoholkonsum bekannt gewesen.
Demnach habe seine Eifersucht immer wieder zu gewalttätigem Verhalten geführt, so die Angaben des Ortsvorstehers.
Polizei nennt Vorgeschichte von Gewalt
Laut Polizei gab es schon früher Gewalt gegen die Frau; der Mann sei 2010 wegen versuchten Mordes an ihr angeklagt worden.
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Außerdem habe er sich letztes Jahr einem Strafverfahren wegen eines Vorfalls mit einer Halskette gegenübersieht, sagen die Ermittler.
Leichen zur Obduktion, Ermittlungen laufen
Beide Leichen wurden zur Autopsie überführt, und die Polizei führt weiter Ermittlungen zur Tat und den Hintergründen durch.
Die Familie plant nach Angaben der Behörden religiöse Zeremonien für die Verstorbenen; weitere Schritte prüfen die Ermittler.



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