Amerikaner tot aufgefunden nahe Pattaya

Nahe dem Mabprachan-Reservoir in Chon Buri wurde am 11. März ein 50-jähriger US-Amerikaner leblos aufgefunden. Die Polizei geht von Suizid aus. Er litt an chronischen Erkrankungen und Depressionen.

Amerikaner tot aufgefunden nahe Pattaya
KhaoDed

PATTAYA, THAILAND – Am Mabprachan-Reservoir in Chon Buri wurde am 11. März ein 50-jähriger US-Amerikaner tot aufgefunden. Die Polizei der Wache Nong Prue führt den Fall als mutmaßlichen Suizid und koordiniert das weitere Vorgehen mit der US-Botschaft.

Fundort am Reservoir – Einsatz am Nachmittag

Gegen 16.00 Uhr am 11. März ging bei der Polizeiwache Nong Prue die Meldung über einen leblosen Mann in einem Busch- und Waldstück unterhalb des Damms am Mabprachan-Reservoir ein.

Rettungshelfer der Sawang Boriboon Thammasathan Pattaya fuhren zusammen mit Polizeibeamten zur Örtlichkeit, um den Sachverhalt zu dokumentieren und die Identität des Mannes festzustellen.

Identifizierung und erste Ermittlungsschritte

Der Verstorbene wurde als Mr. Jason (50), US-amerikanischer Staatsangehöriger, identifiziert. Ein Motorrad der Marke Yamaha mit Chon-Buri-Kennzeichen stand in der Nähe; es gehörte nach Polizeiangaben dem Mann.

Hinweise auf Fremdeinwirkung fanden die Beamten am Fundort nicht. Der Fall wurde im offiziellen Protokoll als mutmaßlicher Suizid erfasst, weitere Untersuchungen laufen.

Nachricht an die Ehefrau vor dem Auffinden

Nach Angaben der Ermittler hatte der Mann seiner Ehefrau kurz vor dem Auffinden eine Nachricht mit einem Videoclip geschickt, in der er ankündigte, sich das Leben nehmen zu wollen.

Die Frau, von der Polizei als Mrs. B bezeichnet, schilderte, ihr Mann habe wiederholt über seine Erkrankungen gesprochen und mehrfach geäußert, nicht mehr weiterleben zu wollen.

Chronische Erkrankungen und psychische Belastung

Nach Angaben der Ehefrau litt der Mann an mehreren chronischen Erkrankungen, darunter Blutgerinnsel und eine Herzerkrankung. Diese körperliche Belastung habe sich auf seine psychische Verfassung ausgewirkt.

Zudem habe es Depressionen gegeben, die sich durch die andauernden gesundheitlichen Probleme verstärkt hätten. Die Ehefrau beschrieb eine zunehmende Isolierung in den Wochen vor seinem Tod.

Zwei Tage vermisst – Ortungsversuch blieb ohne Ergebnis

Der Mann hatte das gemeinsame Zuhause bereits am 9. März verlassen und war danach nicht mehr erreichbar gewesen. Nach Eingang der Nachricht alarmierte die Ehefrau die Polizei und versuchte ihn über das GPS-Signal seines Telefons zu orten – ohne Erfolg.

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ZUM ANGEBOT

Zwischen seinem Verschwinden und dem Auffinden lagen zwei Tage. Die genauen Umstände dieser Zeitspanne sind Teil der laufenden Ermittlungen.

US-Botschaft eingebunden – Angehörige werden informiert

Die Polizei sicherte den Fundort und lud relevante Personen zur Befragung vor. Gleichzeitig nahmen die Behörden Kontakt mit der US-Botschaft in Bangkok auf, um Angehörige in den Vereinigten Staaten zu informieren und die rechtlichen Schritte einzuleiten.

Der Fall verdeutlicht, wie körperliche Erkrankungen, psychische Belastung und Isolation im Ausland zusammenwirken können. In Thailand stehen deutschsprachigen Hilfesuchenden verschiedene Anlaufstellen zur Verfügung, darunter die Telefonseelsorge des Deutschen Generalkonsulats Bangkok sowie internationale Krisentelefone.

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Quelle: KhaoDed

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