PHUKET, THAILAND – Am Kalim Beach ist am 12. März ein indischer Tourist kurz nach dem Frühstück tot aufgefunden worden, die Polizei ermittelt zur Ursache. Sichtbare Verletzungen oder Hinweise auf eine Gewalteinwirkung wurden am Fundort zunächst nicht festgestellt.
Fund am Morgen nahe der Straße
Ein Hotelmitarbeiter entdeckte den 44-jährigen Gaurav Sethi gegen 9 Uhr bäuchlings im Sand vor der Unterkunft am Kalim Beach.
Der Mann lag laut Polizeiangaben in der Nähe einer Verkehrsbarriere, die Strand und Straße voneinander trennt.
Ehefrau alarmiert – Polizei übernimmt
Der Mitarbeiter informierte Sethis Ehefrau Vartika Bassi und verständigte anschließend die Polizei von Patong.
Die Ermittler sicherten den Bereich und hielten fest, dass am Körper vor Ort keine offensichtlichen Spuren eines Angriffs zu erkennen waren.
Anreise in der Nacht, Frühstück um 8 Uhr
Bassi sagte der Polizei, das Paar habe erst um 3 Uhr in der Nacht im Hotel eingecheckt und wollte bis 15. März bleiben.
Ihr Mann habe gegen 8 Uhr im Hotel gefrühstückt und zuvor keine Beschwerden oder auffällige Symptome gezeigt.
Obduktion im Vachira Phuket Hospital
Sethis Leichnam wurde zur Obduktion in das Vachira Phuket Hospital gebracht, um die Todesursache medizinisch zu klären.
Parallel informierte die Polizei die Indische Botschaft, damit die weiteren Schritte mit der Familie koordiniert werden können.
Kalim Beach – wiederholt Ort tödlicher Vorfälle
Der Kalim Beach war in den vergangenen Jahren mehrfach Schauplatz gemeldeter Todesfälle, darunter Ertrinkungsunfälle.
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So ertrank 2024 eine thailändische Frau nach Angaben der Polizei mutmaßlich durch starken Wind und Wellen, die sie von Felsen ins Meer rissen, wobei eine erste Untersuchung damals Ertrinken und Ersticken als Ursache festhielt.
Warnflaggen und ein ungeklärter Fund
Ebenfalls 2024 kam ein 20-jähriger Mann aus Myanmar nach dem Missachten einer Nichtschwimmen-Flagge ums Leben, während Rettungskräfte seinen Begleiter noch bergen konnten.
Im August 2025 wurde zudem die Leiche eines unbekannten Mannes an den Strand gespült, zu dessen Identität nach damaligen Berichten öffentlich keine weitere Aktualisierung folgte.
Deine Meinung
Was sagt dieser Fall über die Sicherheitslage an beliebten Strandabschnitten aus, an denen Straße, Felsen und Meer eng beieinanderliegen.
In die Kommentare gehört, ob an solchen Orten mehr Kontrollen, klare Beschilderung oder bessere medizinische Erstversorgung rund um die Uhr nötig wären.



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