Armee dementiert Treibstoff-Schmuggel nach Kambodscha

⛽ Dementi vom Militär: Berichte über angebliche Treibstofflieferungen nach Kambodscha sorgen für Aufsehen – doch die Armee widerspricht klar. Grenzkontrollen sollen streng bleiben. Was steckt wirklich hinter den Gerüchten?

Armee dementiert Treibstoff-Schmuggel nach Kambodscha
The Nation

BANGKOK, THAILAND – Die Königliche Thailändische Armee weist Berichte zurück, wonach Kambodscha über Laos Treibstoff aus Thailand beziehen soll.

Was der Armee-Sprecher am 19. März sagte

Maj Gen Winthai Suvaree, Sprecher der Royal Thai Army, erklärte am 19. März, es gebe keine Hinweise auf illegale Treibstoffausfuhren oder Schmuggel in Richtung Kambodscha.

Zugleich betonte er, die Kontrollen entlang der relevanten Grenzübergänge liefen unverändert streng und würden konsequent fortgesetzt.

Fokus auf die Route nach Laos und die Suranaree Task Force

Winthai verwies auf Maßnahmen zur Kontrolle von Treibstofftransporten nach Laos über permanente Grenzposten in Zuständigkeitsbereichen der Suranaree Task Force.

Diese Einheiten würden Standard-Inspektionen durchführen und dabei eng mit zuständigen Stellen zusammenarbeiten, ausdrücklich auch mit laotischen Behörden.

Keine Belege für Weiterverkauf nach Kambodscha

Nach Angaben des Militärs wurden bei den laufenden Überprüfungen keine Fälle festgestellt, in denen Treibstoff aus Thailand in Laos an Kambodscha weiterverkauft worden sei.

Damit widerspricht die Armee einer Erzählung, die sich in den vergangenen Tagen in Teilen der Öffentlichkeit festgesetzt hatte.

Auslöser war ein Interview – und eine angeblich falsche Übersetzung

Hintergrund der Klarstellung waren Berichte, die sich auf einen Ausschnitt eines Interviews mit Sor Soputra, Gouverneur der kambodschanischen Provinz Stung Treng, stützten.

Die im Umlauf befindliche thailändische Übersetzung dieses Clips sei jedoch nach Militärangaben in zentralen Punkten ungenau gewesen, besonders beim Thema Treibstoffimporte aus Thailand.

Was Sor Soputra laut Armee tatsächlich meinte

Winthai sagte, die Fehlübersetzung habe weitere Meldungen ausgelöst, die nicht den tatsächlichen Aussagen entsprochen hätten.

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In der korrekten Wiedergabe gehe es demnach darum, dass einige thailändische Waren über Laos nach Kambodscha gelangten und Kambodscha diese nicht einfach blockieren könne, unter anderem wegen Verpflichtungen als Mitglied der Welthandelsorganisation WTO.

Warnung vor Fake News und der Appell an offizielle Kanäle

Der Armee-Sprecher mahnte, Informationen sollten vor dem Teilen sorgfältig geprüft werden, weil weiterhin verzerrte Inhalte aus unklaren Quellen kursierten.

Er rief dazu auf, sich vorrangig über offizielle Regierungskanäle zu informieren, um verlässliche und klare Updates zu erhalten.

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Quelle: nationthailand.com

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