Querschläger verletzt Touristen auf Phuket-Schießstand

Ein chinesischer Tourist wurde auf dem Kathu Shooting Range in Phuket von einem Querschläger getroffen. Behörden prüften die Anlage und ordneten bauliche Sicherheitsmaßnahmen an. Strafrechtliche Konsequenzen nicht ausgeschlossen.

Querschläger verletzt Touristen auf Phuket-Schießstand
The Phuket Express

PHUKET – Ein chinesischer Tourist wurde am 19. März 2026 auf dem Kathu Shooting Range in Phuket von einem Querschläger getroffen und verletzt. Der Schuss war offenbar von einem Mitarbeiter der Anlage abgefeuert worden. Behörden leiteten umgehend eine Überprüfung ein.

Vorfall auf dem Kathu Shooting Range

Der Tourist befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem Schießgelände in Kathu. Ein Mitarbeiter der Anlage gab einen Schuss ab, der sein Ziel verfehlte und den Besucher traf. Der Verletzte musste medizinisch behandelt werden. Über seinen aktuellen Zustand liegen keine abschließenden Informationen vor.

Die Polizei leitete nach Bekanntwerden des Vorfalls sofort Ermittlungen ein. Gleichzeitig schickte Bezirkschef Akkarapol Suttirak Jitsupap ein Prüfteam zur Inspektion der Anlage.

Behördeninspektion ergibt gemischtes Bild

Senior Deputy District Officer Thammarong Chuayaksorn sowie das Kathu Volunteer Defense Corps überprüften sämtliche Unterlagen der Schießanlage. Lizenzen, Waffenscheine und Munitionsimporte waren formell in Ordnung. Rechtlich gab es zunächst keinen Grund zum Eingreifen.

Die Inspektion förderte jedoch bauliche Mängel zutage. Die vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen entsprachen nicht den Anforderungen, die für einen sicheren Betrieb nötig sind.

Anordnung zu baulichen Nachrüstungen

Die Behörden verpflichteten die Betreiber zur Errichtung von Betonwänden sowie einer Trennbarriere zwischen dem Wohnbereich des Personals und der Schießbahn. Bestehende Mauern müssen verstärkt werden. Ein Sprecher der Bezirksverwaltung erklärte, die Sicherheit von Gästen und Personal müsse oberste Priorität haben.

Solange die Maßnahmen nicht abgeschlossen sind, steht die Anlage unter verstärkter Beobachtung. Ein weiterer Vorfall hätte schwerwiegende Konsequenzen für den Betrieb.

Ermittlungen zur Frage der Fahrlässigkeit

Die Polizei prüft, ob dem Mitarbeiter Fahrlässigkeit vorzuwerfen ist. Auch strafrechtliche Konsequenzen gegen den Mitarbeiter und die Betreiber der Anlage sind nicht ausgeschlossen. Die genauen Umstände, die zum Querschläger führten, sind Teil der laufenden Untersuchung.

Der verletzte Tourist befindet sich weiterhin in ärztlicher Behandlung. Die chinesische Botschaft wurde über den Vorfall informiert.

Signal an alle Schießstand-Betreiber auf der Insel

Der Fall zeigt, dass eine formal korrekte Lizenzierung keine ausreichende Garantie für bauliche Sicherheit ist. Die Behörden kündigten an, alle Schießstände auf Phuket verstärkt zu kontrollieren. Ein Polizeisprecher erklärte, Risiken für Touristen würden nicht geduldet.

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ZUM ANGEBOT

Die Betreiber des Kathu Shooting Range wurden aufgefordert, die geforderten Nachrüstungen unverzüglich umzusetzen. Investitionen in Schutzvorkehrungen sind nach Ansicht der Behörden keine optionale Maßnahme, sondern eine Betriebsvoraussetzung.

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Quelle: thephuketexpress.com

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