BANGKOK, THAILAND – In einem Hotel im Bezirk Huai Khwang hat die Polizei einen chinesischen Staatsbürger festgenommen, der sich als Polizeibeamter ausgegeben und Thai-Opfer um hohe Summen gebracht haben soll. Bei der Razzia stellten Ermittler 5.484.200 Baht Bargeld, drei Landtitel und zwei Fahrzeuge sicher.
Zugriff im Hotelzimmer in Huai Khwang
Die Beamten aus der Provinz Chachoengsao nahmen den Verdächtigen auf Grundlage eines Gerichtsbeschlusses in seinem Hotelzimmer in Bangkok fest.
Neben dem Bargeld wurden drei Chanot-Landdokumente sowie zwei Autos als Beweismittel beschlagnahmt und zur weiteren Prüfung sichergestellt.
Wie der Betrug begann – der Anruf als Druckmittel
Auslöser der Ermittlungen war eine Anzeige vom 16. März, nachdem ein Opfer von einem Anrufer kontaktiert worden war, der sich als Polizist ausgab.
Der Anrufer behauptete, das Opfer stehe in Verbindung mit einem Geldwäschefall und müsse Geld zur angeblichen Überprüfung bereitstellen.
Sechs Stunden am Telefon – dann der Gang zur Bank
Über ein rund sechsstündiges Gespräch wurde das Opfer so unter Druck gesetzt, dass es 1.826.800 Baht von einer Bank abhob und dem Täter übergab.
Anschließend veranlasste das Opfer noch eine weitere Überweisung über 34.000 Baht, bevor der Betrug aufflog und eine Anzeige erstattet wurde.
Die Spur führte über eine Geldabholerin
Im Verlauf der Ermittlungen nahm die Polizei zunächst eine Person namens Kan Ya fest, die das Bargeld abgeholt und zum Hotel in Huai Khwang gebracht haben soll.
Laut Polizei hatte Kan Ya keinen legalen Aufenthaltsstatus, und ihre Aussagen sowie die gesicherten Hinweise führten schließlich zum Haftbefehl gegen den Hauptverdächtigen.
Führungskräfte vor Ort – Geständnis und Anklage
Der stellvertretende Region-2-Polizeichef Chokchai Ngamwong kam zum Einsatzort, um die Ermittlungen zu überwachen.
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Der Verdächtige gestand nach Angaben der Polizei den Betrug in Höhe von 1,8 Millionen Baht und wurde entsprechend angeklagt.
Polizei warnt – Keine Überprüfungszahlungen an Beamte
Die Polizei erinnerte die Öffentlichkeit daran, dass echte Beamte niemals Geldüberweisungen oder Bargeldabhebungen zu Verifizierungszwecken verlangen.
Wer solche Forderungen am Telefon erhält, soll Gespräche sofort beenden und sich direkt an eine Polizeidienststelle wenden, um den Vorfall zu melden.
Parallelfall an der Grenze – Sieben Festnahmen in Kanchanaburi
In einem weiteren Fall nahm die Immigrationspolizei in Kanchanaburi am 18. März nach einer Durchsuchung in Kaeng Sian sieben chinesische Staatsbürger fest.
Die Verdächtigen hatten laut Behörden keine gültigen Dokumente, sollen aus Kambodscha nach Sa Kaeo eingereist sein und auf dem Weg Richtung Myanmar gewesen sein, wobei sie von einem Netzwerk mit Unterstützern aus China und Myanmar sprachen und Thailand als Transitroute beschrieben.



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