Khon Kaen: Ausländer sucht Thai-Frau und Sohn nach 60 Jahren

60 Jahre Funkstille – jetzt tauchen Brief und Fotos plötzlich wieder auf! Ein Ausländer sucht in Thailand verzweifelt seine frühere Familie. Führt eine alte Adresse in Khon Kaen endlich zum großen Wiedersehen?

Khon Kaen: Ausländer sucht Thai-Frau und Sohn nach 60 Jahren
Facebook/ Bubba Homes

KHON KAEN, THAILAND – Ein ausländischer Mann namens Abel sucht nach rund 60 Jahren seine thailändische Ehefrau Mali Chumvangwaphee und den gemeinsamen Sohn, nachdem ein alter Brief und Fotos wieder aufgetaucht sind.

Der Fund: Brief und Bilder im Facebook-Post

Ausgelöst wurde die Suche durch einen Facebook-Post des Nutzers Bubba Homes, der am 23. März in der Gruppe ที่นี่..”ขอนแก่น” (This is Khon Kaen) einen Brief und mehrere Fotos veröffentlichte.

Laut Beitrag wolle Abel seine thailändische Familie wiederfinden, und der Post nannte als Anhaltspunkt auch einen früheren Wohnort in Khon Kaen.

Wer gesucht wird: Mali und ein Sohn im Rentenalter

Im Post wurde die Frau als Mali Chumvangwaphee bezeichnet, der gemeinsame Sohn müsste heute etwa 56 bis 60 Jahre alt sein.

Für Mali selbst wurde ein heutiges Alter von ungefähr 78 bis 85 Jahren genannt, was zeigt, wie knapp die Zeit für ein Wiedersehen realistisch sein könnte.

Das entscheidende Detail: Adresse in Khon Kaen

Als möglicher Schlüssel wurde eine konkrete Anschrift veröffentlicht: 43/1 Chainarong Road, Khon Kaen.

Die genannte Chainarong Road liegt nach heutiger Einordnung im Mueang District von Khon Kaen, also im zentralen Stadtgebiet.

Der Brief von 1966: Unsicheres Englisch, klare Bitte

Der Brief war auf den 11. April 1966 datiert und entstand laut Inhalt einen Tag nachdem Mali die Geburt ihres Sohnes beschrieben hatte.

In ihren Zeilen deutete Mali an, dass sie sich im Englischen unsicher fühle, bat aber zugleich sehr direkt um finanzielle Unterstützung.

Geburt und Geld – Was Mali an Abel schrieb

Mali schrieb, der Junge sei am 10. April 1966 gegen 17.15 Uhr geboren worden, und sie habe damals in Khon Kaen gelebt.

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Sie erwähnte außerdem, Abels Freund habe ihr von 15 US-Dollar erzählt, doch sie glaube, Abel habe eigentlich mehr gegeben, und sie bat darum, Geld künftig direkt an sie zu schicken, weil sie ohne Geld nicht wegkönne.

Fotos als Lebenszeichen – Holzhaus und Neugeborenes

Zu sehen sind auf den Bildern eine thailändische Frau, die ein Neugeborenes auf dem Arm hält, sowie ein Baby, das auf einer Unterlage am Boden liegt.

Der Hintergrund lässt auf ein erhöhtes Holzhaus mit Wellblech schließen, und der Post vermutete, dass Mali und das Kind dort mit weiteren Familienmitgliedern lebten.

Reaktionen aus dem Netz: Hoffnung, Zweifel, offene Fragen

In den Kommentaren meldeten sich Nutzer aus Khon Kaen sowie Personen mit demselben Nachnamen, doch einige schrieben, sie würden niemanden namens Mali erkennen, der der Frau auf den Fotos ähnele.

Andere betonten, der Nachname komme in Khao Suan Kwang in Khon Kaen häufiger vor, während wiederum Fragen aufkamen, warum Abel erst nach so vielen Jahren suche und ob er damals tatsächlich wie erbeten geholfen habe.

Deine Meinung

Sollten Plattformen wie Facebook bei solchen Familiensuchen stärker von Medien begleitet werden, damit aus emotionalen Geschichten eine verifizierbare Recherche wird?

Welche Chancen und Risiken siehst du, wenn private Briefe und Adressen nach Jahrzehnten öffentlich geteilt werden – schreib deine Einschätzung in die Kommentare.

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Quelle: thethaiger.com

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