BANGKOK, THAILAND – Thailands Arzneimittelbehörde FDA warnt Partygänger nach einem mutmaßlichen Fall von K.-o.-Tropfen (vermutlich GHB) in einem Entertainment-Lokal. Eine betroffene Person erlitt demnach Krampfanfälle und musste im Krankenhaus behandelt werden; die genaue Substanz wird noch überprüft.
Warnung nach Social-Media-Berichten
Die thailändische Food and Drug Administration (FDA) reagierte auf Berichte in sozialen Medien, wonach eine Person in einem Unterhaltungsbetrieb möglicherweise einer Substanz ausgesetzt war, die als GHB vermutet wird.
Nach Angaben der Behörde kam es anschließend zu Krampfanfällen und einer Krankenhausbehandlung, während die Identität des Stoffes noch verifiziert wird.
Welche Substanzen häufig missbraucht werden
FDA-Generalsekretärin Supattra Boonserm erklärte, dass Täter solche Mittel heimlich in Wasser, andere Getränke oder auch Speisen mischen könnten.
Zu den am häufigsten missbrauchten Substanzen zählen laut FDA GHB, Alprazolam, Ketamin und Flunitrazepam.
Schnelle Wirkung auf das Nervensystem
Die genannten Stoffe können laut Behörde innerhalb von 10 bis 20 Minuten auf das Nervensystem wirken.
Gerade in Bars und Clubs sei deshalb besondere Aufmerksamkeit wichtig, weil Symptome rasch einsetzen und Betroffene schnell hilflos werden können.
Typische Symptome: Von Schwindel bis Atemnot
Als mögliche Anzeichen nennt die FDA unter anderem Schwindel, starke Müdigkeit, Verwirrtheit, verschwommenes Sehen und allgemeine Schwäche.
Weitere berichtete Symptome sind Übelkeit, Erbrechen sowie Atembeschwerden.
So schützen sich Feiernde in Bars und Clubs
Die FDA rät, Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen, nicht aus einem alten Glas weiterzutrinken und Flaschen nur vor den eigenen Augen öffnen zu lassen oder Drinks direkt vor sich mischen zu lassen.
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Außerdem sollten Menschen in Gruppen ausgehen, bei Freunden auf ungewöhnliche Symptome achten und Essen, Getränke oder Zigaretten von Fremden konsequent ablehnen.
Was im Notfall zu tun ist
Wenn jemand besorgniserregende Symptome zeigt, sollen Freunde oder das Personal des Lokals sofort informiert und die betroffene Person so schnell wie möglich ins Krankenhaus gebracht werden.
Die FDA betont, dass Betroffene nicht allein gelassen und nicht mit einer unbekannten Person weggehen sollten.
Illegale Online-Märkte trotz strenger Kontrolle
Nach Angaben der Behörde handelt es sich bei den genannten Mitteln um kontrollierte psychotrope Substanzen, die nicht frei verkauft werden dürfen.
Trotzdem würden sie weiterhin im illegalen Handel auftauchen, insbesondere über Online-Kanäle.
Hinweise an die Behörden
Wer Informationen zu illegalem Handel oder Verdachtsfällen hat, kann diese laut FDA melden.
Als Kontakt nennt die Behörde die Hotline 1556.
Deine Meinung
Wie sicher fühlst du dich in Thailands Bars, Clubs und auf Festivals – und welche Vorsichtsmaßnahmen hältst du für wirklich praktikabel im Alltag?
Schreib uns in die Kommentare, ob du schon einmal verdächtige Situationen erlebt hast und was Betreiber sowie Behörden deiner Meinung nach zusätzlich tun sollten.



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