Chinesen nach dreistem Goldraub in Thailand festgenommen

Zwei chinesische Touristen stürmten einen Goldladen im Bezirk Chok Chai und stahlen Ringe im Wert von 300.000 Baht. Noch am selben Tag nahm die Polizei sie in Bangkok fest.

Chinesen nach dreistem Goldraub in Thailand festgenommen
KhaoSod English

NAKHON RATCHASIMA, THAILAND – Zwei chinesische Staatsangehörige haben am Sonntagmorgen in Chok Chai einen Goldladen überfallen und Schmuck im Wert von rund 300.000 Baht erbeutet. Die Polizei nahm sie noch am selben Tag in Bangkok fest.

Tathergang im Goldladen

Um 10.11 Uhr betraten zwei maskierte Männer das Geschäft im Bezirk Chok Chai. Beide trugen schwarze Langarm-Shirts, kurze Hosen und Gesichtsmasken. Die zwei Angestellten zogen sich in den hinteren Bereich des Ladenlokals zurück.

An die gesicherten Goldketten kamen die Täter nicht heran – Schutzgitter versperrten den Zugang. Sie schlugen eine Vitrine ein und entwendeten mehrere Goldringe. Keine 30 Sekunden später verließen sie das Geschäft und flohen in einem weißen Toyota Yaris ohne Nummernschild.

Landesweite Fahndung eingeleitet

Die Polizei löste unmittelbar nach dem Raub eine landesweite Alarmfahndung aus. Ermittler verfolgten die Spur des Fluchtfahrzeugs zu einem Mietwagen-Büro im Bangkoker Bezirk Prawet.

Noch am selben Tag nahmen Beamte die beiden mutmaßlichen Täter dort fest. Die gestohlenen Ringe hatten sie noch bei sich. Eine Waffe wurde nicht gefunden; die Festgenommenen erklärten, sie unterwegs weggeworfen zu haben.

Täter reisten als Touristen ein

Die Festgenommenen sind Zou Qintao, 27, aus der Provinz Guangdong, und Song Haolong, 19, aus der Provinz Sichuan. Beide waren mit Touristenvisa eingereist. Gegenüber der Polizei gaben sie an, sich in einer finanziellen Notlage befunden zu haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Überfall geplant war. Beide Verdachtspersonen wurden festgenommen und werden wegen Raubes angeklagt. Die zuständige Staatsanwaltschaft übernimmt den Fall.

Geständnis und rechtliche Lage

In ihrer Befragung durch die Polizei bestätigten Zou und Song die Tat. Sie erklärten, kein Geld mehr gehabt zu haben. Der Einsatz von Gewalt oder Drohungen gegen die Angestellten wurde nicht gemeldet; diese blieben nach Angaben der Polizei unverletzt.

Ob die chinesische Botschaft in Bangkok über den Vorfall informiert wurde, teilte die Polizei nicht mit. Das Strafmaß richtet sich nach dem Thaiändischen Strafgesetzbuch für schwere Eigentumsdelikte.

Reaktion der Behörden

Polizeivertreter der Provinz Nakhon Ratchasima bewerteten die schnelle Festnahme als Beleg für die Wirksamkeit des Fahndungssystems. Der Fall zeige, dass ausländische Verdächtige auch bei schneller Flucht aus der Region überfuhrt werden können.

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Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Die Akten wurden an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben.

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Quelle: Khaosod English

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