Thailands Bahn-Offensive: 40-Baht-Ticket und private Schienen

Minister fordert 40-Bahnticket ab 1. Januar 2027 – doch private Betreiber mit ungleichen Konzessionen blockieren die Einigung! Jetzt droht der Knall?

Thailands Bahn-Offensive: 40-Baht-Ticket und private Schienen
ThaiRath

BANGKOK, THAILAND – Ein Minister pfeift seine Beamten an, ein Mega-Plan für 40-Baht-Tickets nimmt Fahrt auf – und private Firmen sollen bald auf Staats-Schienen rollen. Die Uhr tickt, denn der 1. Januar 2027 steht als Schicksalstag im Kalender.

Minister knallt Frist auf den Tisch

Siriphong Angkasakunkiat, der stellvertretende Verkehrsminister, macht Druck wie selten zuvor. Bei einem Besuch der Schienenverkehrsbehörde (DRT) donnerte er: Das Geld für 2026 muss weg, und zwar pünktlich. Kein Projekt darf ins Stocken geraten.

Für 2027 verlangt er Pläne, die jeden Baht zweimal umdrehen. Private Investoren sollen per PPP-Modell ran, auch der Thailand Future Fund (TFF) wird angezapft. Der Minister will keine neuen Schulden riskieren – es geht ums Geld der Bürger.

40 Baht für den ganzen Tag

Die große Hoffnung für Millionen Fahrgäste: ein Ticket für umgerechnet 40 Baht, gültig von früh bis spät. Der Minister drückt aufs Tempo, denn die Einführung hängt an einer einzigen Verwaltung für alle Linien. Erst wenn die steht, kann ernsthaft verhandelt werden.

Das Problem: Zwei private Konzerne halten die Konzessionen, ihre Verträge laufen zu unterschiedlichen Zeiten aus. Die Behörde muss jeden einzeln an den Tisch holen. Siriphongs Ansage ist klar: Der Tarif darf die Leute nicht erdrücken und die Staatskasse nicht sprengen.

Private rollen bald auf Staatsgleisen

Ein völlig neuer Plan steht: Die Staatsbahn (SRT) soll ihre Schienen an Unternehmen vermieten. Die würden dann eigene Züge darauf fahren lassen – für Passagiere und Fracht. Der Pilotversuch rückt näher, Juli 2026 ist als Start ins Auge gefasst.

Für den Minister geht es um mehr als nur Transport. Er befiehlt, Bahnhöfe zu Orten für die Menschen zu machen – mit Marktplätzen und Treffpunkten direkt am Gleis. Der Staat will weniger Bürokratie, mehr digitale Kontrolle und das Ende dreckiger Dieselruß-Züge.

Große Projekte vor dem Stopp?

Siriphong warnte seine Leute: Steigende Preise könnten Verträge platzen lassen. Der Chef der Behörde, Pichet Kunathammarak, muss jetzt Auktionen beschleunigen und Unterschriften unter Hochdruck sammeln. Doppelgleis-Strecken, Hochgeschwindigkeitszüge – der gesamte Masterplan steht auf dem Spiel.

Ein Gremium zur Senkung der Lebenshaltungskosten soll noch im Mai dem Kabinett vorgelegt werden. Dazu kommen Träume von sauberen E-Loks und einem Ende des Feinstaubs – doch der Fahrplan für diese Zukunft hat keinen Spielraum mehr für Pannen.

Der Countdown für dein Portemonnaie

Hier kämpft eine Regierung gegen die Uhr, damit dein Weg zur Arbeit nicht zum Luxus wird. Es geht um die Frage, ob der Staat es schafft, private Gewinne und öffentliche Pflicht unter einen Hut zu bringen. Jeder Monat Verzögerung trifft Menschen, die jeden Baht dreimal umdrehen müssen.

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Quelle: Thairath

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