Chon Buri, Thailand – Bei einer Razzia auf einer Baustelle in Khao Khansong haben Arbeitsbeamte und Touristenpolizei 42 ausländische Arbeiter festgenommen. Unter den Männern und Frauen waren 27 Chinesen und 14 Staatsangehörige aus Myanmar. Die Behörden sprechen von Verstößen gegen Arbeits- und Einwanderungsregeln.
Razzia auf Baustelle in Si Racha
Der Einsatz lief am 7. Mai in Moo 7 im Unterbezirk Khao Khansong im Bezirk Si Racha. Vor Ort kontrollierten Beamte des Arbeitsamts Chon Buri und der Touristenpolizei eine Baustelle.
Geführt wurde die Operation von Pol Lt Gen Saksira Phueak-am, dem Kommissar des Tourist Police Bureau, zusammen mit Pol Col Man Rotthong und Pol Lt Col Piyapong Raksa von der Ermittlungsabteilung des Büros.
27 Chinesen ohne gültige Arbeitserlaubnis
Unter den Festgenommenen waren 27 chinesische Staatsangehörige. Ihnen wird vorgeworfen, im Baugewerbe gearbeitet zu haben, obwohl sie nur eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung in Thailand besaßen.
Die Beamten sagten, die Gruppe habe keine gültigen Arbeitserlaubnisse gehabt. Das wertet die Polizei als Verstoß gegen den Einwanderungsgesetz von 1979 sowie gegen die Regeln des Notstandsdekrets zur Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer von 2017 und dessen Änderung von 2018.
Ein weiterer Chinese und 14 Arbeiter aus Myanmar
Ein weiterer chinesischer Staatsangehöriger wurde wegen derselben Vergehen angeklagt. Zusätzlich wird ihm vorgeworfen, seine Aufenthaltsgenehmigung in Thailand um zwei Tage überschritten zu haben.
Die Beamten gaben an, dass er trotz abgelaufener Genehmigung weiter auf der Baustelle gearbeitet hatte. Außerdem nahm die Polizei 14 myanmarische Staatsangehörige fest, denen illegale Einreise, unerlaubter Aufenthalt und Arbeiten ohne Genehmigung oder außerhalb der erlaubten Bedingungen vorgeworfen werden.
Alle 42 zur Polizeistation Bo Win gebracht
Alle 42 Verdächtigen wurden zur weiteren rechtlichen Bearbeitung zur Polizeistation Bo Win gebracht. Angaben zum beteiligten Bauunternehmen machten die Behörden nicht. Auch ob Arbeitgeber mit zusätzlichen Strafen rechnen müssen, blieb offen. Das Chon Buri Provincial Labour Office und das Tourist Police Bureau erklärten, die Aktion sei Teil der laufenden Bemühungen gegen illegale ausländische Arbeitskräfte und Einwanderungsdelikte in der Provinz.
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