Isaan statt Pattaya: Zehn Jahre, und kein bisschen Reue

Er hatte Angst, das Landleben würde ihn erdrücken. Dann zog er trotzdem in die Nähe von Kalasin – und brauchte nach ein paar Jahren keine Blutdrucktabletten mehr. Ein Leserbrief, der uns nicht losgelassen hat.

Isaan statt Pattaya: Zehn Jahre, und kein bisschen Reue
Photo by Lukas Scheuter on Unsplash

Die Redaktion bekommt Leserbriefe. Die meisten enden, wie sie beginnen: mit einer Beschwerde über die Bürokratie, die Hitze oder die Fahrweise auf thailändischen Landstraßen. Dieser hier war anders. Kein Frust, keine Forderung, keine Frage. Nur ein Mann, der schreibt, dass er vor zehn Jahren den vielleicht wichtigsten Entschluss seines Lebens getroffen hat – und dass er ihn kein einziges Mal bereut hat. Wir haben ihn gebeten, mehr zu erzählen. Er hat es getan. Seinen Namen nennen wir nicht, auf seinen Wunsch hin.

Werbeanzeige

Pattaya hält einen länger, als man plant

Wer einmal in Pattaya gelebt hat, kennt das Muster. Man kommt für ein paar Monate, dann verlängert man das Visum, dann findet man eine Wohnung, dann gibt es plötzlich einen Stammtisch, und dann sind drei Jahre vergangen. Nicht weil Pattaya so außergewöhnlich wäre, sondern weil es so bequem ist. Die Infrastruktur funktioniert, die Sprache ist kein Problem, und man trifft täglich Menschen, die genauso leben wie man selbst. Das fühlt sich nach Normalität an. Es ist eine Art Normalität – aber es ist nicht die einzige.

Unser Briefschreiber wohnte dort, traf eine Frau aus der Provinz Kalasin, und stand irgendwann vor der Frage, die viele in dieser Situation vor sich herschieben: umziehen oder weitermachen wie bisher. Er hat ein Jahr gebraucht, um sich zu entscheiden. Dann hat er gepackt.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Die Angst vor dem Isaan ist real – und meistens falsch

In den Expat-Foren kursiert eine Art inoffizielle Warnung vor dem Landleben im Nordosten: zu weit weg, zu wenig Infrastruktur, zu einsam, zu langsam. Man liest Berichte von Männern, die es versucht haben und nach zwei Jahren wieder zurück nach Pattaya oder Chiang Mai gezogen sind, ausgebrannt und frustriert. Diese Berichte sind nicht erfunden. Das Landleben im Isaan ist nichts für jeden.

Aber es ist auch nicht das, was viele sich vorstellen. Unser Leser schreibt, er habe sich vor dem Umzug das Schlimmste ausgemalt: komplette Isolation, kein Supermarkt, keine medizinische Versorgung, ein Leben ohne jede Abwechslung. Die Realität war differenzierter. Und mit jedem Jahr, das er dort lebt, rückt das Bild, das er sich zuvor gemacht hat, weiter in die Kategorie Unfug.

Werbeanzeige

Morgens auf der Terrasse: Kaffee, zwei Hunde, Sonnenaufgang

Der Tag beginnt früh, aber ohne Wecker. Er steht auf, weil er aufwacht, und das passiert seit Jahren kurz vor Sonnenaufgang. Kaffee, Terrasse, zwei Hunde – einer links, einer rechts, beide mittlerweile alter als er sich vorstellen kann. Der Sonnenaufgang über den Reisfeldern ist nicht jeden Morgen spektakulär. Manchmal kommt er hinter einer gleichgültigen Wolkenbank kaum durch. Er sitzt trotzdem draußen, weil der Morgen an diesem Ort eine Qualität hat, die er früher nicht kannte: Er gehört ihm vollständig, ohne dass irgendjemand etwas von ihm will.

Das klingt nach der Art von Rentner-Idylle, über die man in Deutschland milde lächelt. Er schreibt, er schämt sich kein bisschen dafür. Mit Anfang fünfzig hat er aufgehört, sich dafür zu rechtfertigen, dass er ein ruhiges Leben schön findet.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Hühner, Garten und das Gewächshaus als Lebensaufgabe

Nach dem Kaffee kommen die Hühner. Kein Betrieb, kein Verkauf – nur ein kleiner Stall, der so dimensioniert ist, dass man ihn mit einem Eimer Futter und zehn Minuten Zeit versorgen kann. Dann Gartenarbeit, so lange, wie es die Sonne zulässt. Was anfällt: ein Beet anlegen, Unkrautähnliches beseitigen, Bewässerung einstellen. Kein Stundenplan, kein Ziel außer dem, was gerade dran ist.

Das Gewächshaus ist sein aktuelles Großprojekt. Er baut es selbst, Stück für Stück, nachmittags wenn die schlimmste Hitze abgeklungen ist. Das Material kommt vom Baumarkt, er fährt selbst hin, lädt selbst und baut selbst. Er schreibt, es sei das erste Mal seit Jahren, dass er etwas baut, das ihm gehört und das er nach seinem eigenen Zeitplan fertigstellt – ohne Abnahmetermin, ohne Auftraggeber.

Werbeanzeige

Mittagsschlaf: Was in Europa Faulheit heißt, heißt hier Vernunft

Zwischen elf und halb vier passiert draußen nichts, und das aus gutem Grund. Die Sonne steht senkrecht, die Hitze macht jede körperliche Arbeit zur Qual. In den ersten Monaten hat er gegen diesen Rhythmus angekämpft – ein europäisches Schuldgefühl, das einem einredet, man müsse produktiv sein, beschäftigt, sichtbar tätig, auch wenn der Thermometer 38 Grad zeigt. Irgendwann hat er aufgehört zu kämpfen. Seitdem schläft er zu Mittag, eine bis zwei Stunden, jeden Tag.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Der Nebeneffekt überraschte ihn selbst. Der Blutdruck, der ihn jahrelang verfolgt und für den er in Deutschland, Österreich und der Schweiz ähnliche Erfahrungen kennen dürfte, war medikamentenpflichtig. Seit einigen Jahren braucht er keine Tabletten mehr. Sein Arzt in Kalasin hat nichts geändert außer dem Ratschlag, einfach so weiterzumachen.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Pick-up, Baumarkt, Eigeninitiative: Das Selbstbau-Prinzip

Wer im Isaan lebt, baut selbst – nicht aus Romantik, sondern weil es günstiger ist und weil man mit der Zeit akzeptiert, dass ein beauftragter Handwerker kommt, wenn er kommt, und nicht unbedingt dann, wenn man ihn braucht. Der Carport steht seit zwei Jahren, selbst gezogen, aus Material vom nächsten Baumarkt. Das Gewächshaus folgt demselben Prinzip. Er schreibt, er habe dabei gemerkt, dass er handwerklich deutlich mehr kann, als er jemals gedacht hätte – weil man es einfach tut, wenn man muss.

Der nächste Schritt ist eine Solaranlage. Danach, wenn die Finanzen es zulassen, ein Elektrofahrzeug. Beides klingt nach ambitioniertem Stadtmenschen-Projekt, aber er plant es nüchtern und ohne Eile. Wer selbst baut, weiß, dass Investitionen sich rentieren, wenn man bleibt. Und er bleibt.

Werbeanzeige

Die Nachbarn: das Kapital, das in keinem Isaan-Reiseführer steht

Er hatte nicht erwartet, im Dorf echte Beziehungen zu entwickeln. Keinen organisierten Expat-Club, keine Whatsapp-Gruppe mit Neuankömmlingsabend – sondern schlichte Nachbarschaft, wie sie in Europa schon lange seltener geworden ist. Einer seiner Nachbarn kann betonieren und kommt, wenn etwas betoniert werden muss. Ein anderer hat den richtigen Traktor und das nötige Können, wenn ein Baum gerodet werden muss. Das läuft nicht über Geld, sondern über Gegenseitigkeit – und manchmal über ein gemeinsames Bier.

Ihn hat das am meisten überrascht. Nicht die Landschaft, nicht die Ruhe, nicht der günstigere Lebensunterhalt. Sondern dass man tatsächlich Hilfe bekommt, wenn etwas ist – ohne lange Erklärungen, ohne Rechnung, ohne Wartezeit.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Die Stammtisch-Frage: „Wird’s dir nicht langweilig?“

Ab und zu trifft er andere Expats, beim Stammtisch in der nächsten Stadt oder wenn jemand aus Pattaya zu Besuch kommt. Die Frage kommt immer, fast wortgleich: „Wird’s dir nicht langweilig da draußen?“ Am Anfang hat er die Frage ernst genommen und ehrlich geantwortet: ja, die ersten Monate waren zäh. Man sucht nach Ablenkung und findet keine, die man kennt. Kein Nachtleben, keine Masse an Restaurants, kein Strom von immer neuen Gesichtern. Man sitzt am Abend mit sich selbst.

Dann stellt sich irgendwann etwas um. Er beschreibt es nicht als Erleuchtung, sondern als schleichenden Prozess über mehrere Monate. Plötzlich braucht man die Ablenkung nicht mehr, weil man das hat, was man tut. Der Garten. Das Gewächshaus. Die Hühner. Die Nachbarn. Die Frau. Das reicht. Heute antwortet er auf die Stammtisch-Frage mit einem kurzen Nein – und wartet die nächste Frage ab, die meistens nicht mehr kommt.

Werbeanzeige

Medizinische Versorgung in Kalasin: besser als ihr Ruf

Die Sorge vor mangelnder Gesundheitsversorgung ist eines der stärksten Argumente gegen das Landleben im Isaan – und es ist kein schlechtes Argument. Wer jahrelang in einer Stadt mit modernen Krankenhäusern gelebt hat, denkt zweimal nach, bevor er in eine Provinz zieht, die kein internationales Krankenhaus vorweisen kann. Er hat es trotzdem getan und schreibt, dass er die Entscheidung aus medizinischer Sicht nicht bereut.

In Kalasin hat er eine Klinik gefunden, mehrere Ärzte, kurze Wartezeiten. Er geht hin, kommt fast sofort dran und bekommt, was er braucht. Die Versorgung habe sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, schreibt er – das deckt sich mit dem, was die Redaktion aus anderen Quellen über den Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur im Nordosten kennt. Für komplexere Eingriffe gibt es Khon Kaen. Das ist weiter, aber es ist da.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Pattaya? Er vermisst es nicht mehr

Am Ende seines Briefes steht ein Satz, den er selbst als fast kitschig bezeichnet: „Ich hätte früher gehen sollen.“ Nicht weil Pattaya schlecht wäre – er gönnt es jedem, der dort glücklich ist und der dieses Leben braucht. Sondern weil er ein Jahr gebraucht hat, um sich zu entscheiden, und dann noch einmal zwei Jahre, bis er wirklich angekommen war. Insgesamt drei Jahre, in denen er hätte wissen können, was er heute weiß.

Lesen Sie auch: Einreise Thailand verweigert: Was dann wirklich passiert

Er schreibt diesen Brief nicht als Ratschlag und nicht als Empfehlung. Er schreibt ihn, weil er die ewige Stammtisch-Weisheit leid ist, dass das Landleben im Isaan nichts für Europäer sei. Für manche stimmt das. Für ihn hat es sich als das Gegenteil herausgestellt. Das Landleben hat ihn nicht erdrückt. Es hat ihn stillgestellt – und er meint das als das größte Kompliment, das er einem Ort machen kann.

Lesen Sie auch: Thailand 2026: Was ein Monat im Land wirklich kostet

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

17 Kommentare zu „Isaan statt Pattaya: Zehn Jahre, und kein bisschen Reue

  1. Solche Briefe kann man auch gar nicht als Ratschlag oder Empfehlung schreiben, vom „Stammtisch Wissen“ mal ganz abgesehen. So kann man nur schreiben, wenn man da angekommen ist, wo man sich wohl fühlt. Das ist für manchen auch Pattaya…warum auch nicht. Im November werde ich wieder eine Woche dort „Urlaub“ machen…warum denn nicht?

  2. Irgendwie kann ich das sehr gut nachvollziehen. Habe selber einige Jahr und das ausgesprochen gerne im Isan gelebt und wäre vermutlich heute noch dort, wenn meine Frau und ich uns nicht getrennt hätten. Und aus den Erfahrungen eines guten Freundes hatte ich die Erkenntnis gezogen, dass es besser sein könnte auch eine gewisse räumliche Distanz zu wahren. Juristerei hin oder her, im wirklichen Leben erkennt man ggf. ganz schnell die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Und so bin ich den umgekehrten Weg gegangen. Allerdings war mein Pattaya-Intermezzo nach 8 Monaten auch schon wieder vorbei. Für mich glücklicherweise, denn so ein richtiger Pattayaner war ich noch nie und werde es auch nicht mehr. Bin eben halt doch nur ein Landei und das obwohl ich einen Großteil meines Berufsleben in irgendwelchen europäischen Städten verbracht habe.

      1. Echt jetzt? Klar, Hua Hin und Umgebung ist nicht der Isan. Gar keine Frage. Aber hälst Du zwischendrin mit Deinem Feuerstuhl auf Deinen zigtausenden Kilometer hin und wieder mal an? Also mehr, als nur nachzutanken. Anscheinend zumindest nicht in Pattaya, Phuket oder Koh Samui. Sonst könnte man sowas nicht schreiben.

        1. Kuschi…
          HUA HIN,daß Alterheim von Thailand!
          Einmal und nie wieder,werde ich dort hin fahren …

        2. Pattaya, Phuket und Koh Samui sind für mich absolute „No Rides“. Authentisches Thailand? Fehlanzeige! Natürlich war ich dort, um mitreden zu können. Ist absolut nicht mein Lifestyle…
          💃🏻💃🏻💃🏻💃🏻💃🏻💃🏻🍺🍺🍺🕺👎🏽

    1. Jetzt musste ICH gerade laut lachen! Zitat Oskar Kusch: „ Bin eben halt doch nur ein Landei“…! Und das Landei wohnt mitten im größten Rentner-Ghetto Thailand‘s… 🇹🇭🤪🤣

      1. Das freut mich doch dem Harrycan einen Lacher herausgelockt zu haben. Das mag vielleicht auch nur dem Umstand geschuldet sein, dass sich sein Horizont auf die eigene 4* Unterkunft mitten in Hua Hin beschränkt.
        😊

        1. Wie schon gesagt, aber von dir leider immer noch nicht verstanden, Oskar: Meine 4**** Suite in Hua Hin ist für mich mehr oder weniger nur ein angenehmes Basecamp für Boxenstopps auf meinen Motorrad-Touren durch Südostasien… 🌏🏍️🏁💪🏽

  3. Ich kann’s dem Briefschreiber immer mehr nachempfinden. Mein erster Eindruck vom Isaan (allein durch Erzählungen von Thais und Farangs) war ernüchternd und wurde durch meinen ersten realen Besuch dort verstärkt: „Da möchte ich nicht tot über’n Zaun hängen!“.
    Aus familiären Gründen musste / konnte ich mich dann umorientieren; mein Sohn ist mit einer Thai aus Roi Et verheiratet und wenn beide dort bei ihren Eltern Urlaub machen und ich auch gerade in Thailand bin, verbringe ich auch einen Teil meines Urlaubs dort und ich muss gestehen: Roi Et selbst lerne ich immer besser kennen und es gefällt mir dort von mal zu mal besser. Ich vermisse nichts an Infrastruktur (alles da, was Mann so braucht – außer vielleicht Strandleben – aber Strand ist eh‘ nicht so mein Ding). Was natürlich positiv war: ich war beim meinem ersten Besuch ihrer Familie gleich „angekommen“ und aufs herzlichste willkommen; was mir alleine vermutlich nicht einmal genügt hätte; die möglichen Besichtigungen der Gegend (auch im weiteren Umkreis) taten ihr übriges.
    Mein allererster Besuch im Isaan war in Ubon Ratchathani (noch vor meiner Roi Et Zeit) und seitdem standen Mukdahan und Buriram auf meinem Programm; Khon Kaen, Udon Thani und Nong Khai werden noch folgen. Im Isaan habe ich bisher nichts vermisst; bzw. bin ich öfter mal angenehm überrascht worden, was es dort gibt und ich nicht damit gerechnet hatte.
    Bangkok, Pattaya und Hua Hin, ebenso Ayutthaya und Chiang Mai lasse ich deswegen nicht links liegen; nur abgeschrieben habe ich für mich Phuket, Ko Samui und seit jeher Khao Lak.

    1. Ich musste gerade lachen! Mir ging es beim ersten Besuch 1998 ganz genauso. Nur dann bin ich ein halbes Jahr später genau da hingezogen. Und diese 2 Jahre dort gehören dann zum Besten was ich in meinem Leben erlebt habe. Noch ohne Mobile oder Internet. Es war wie in einem lange vergangenen Jahrhundert.

      1. Damals noch mit dem orangen „Stefan Loose“ unterwegs, die erstaunlich präzisen „Stadtpläne“ und. Tips haben mich machen Ferien begleitet. Es war nicht alles schlecht in der vordigitalen Zeit.

  4. Bin auch schon ein paar Jahre im Isan und vermisse nichts. Wir haben über 8 Rai mit Fischteiche, Obst aller Art, Salat und Gemüse, da kommt keine Langeweile auf. Auch die 8 lieben Hunde halten einem in Bewegung, Ausbruchsicher sind 5 Rai eingezäunt. Damit ich auf keine dummen Gedanken komme haben wir noch knapp über 7 Rai Reisfelder. Da bleibt Gott sei Dank keine Zeit für die Pflege der deutschen Sprache (Steintisch etc.). Naja haben auch 2 Garnituren, die eigentlich nur am Jahreswechsel mit der Familie der Frau genutzt werden. Sitze gerade auf der Terrasse mit einem kühlen Carabao und 6 meiner lieben Hunde und beobachte die riesigen Schmetterlinge, einfach Himmlisch.

  5. Ich habe aber jetzt schon eine Frage? Noch nicht lange her. Da hab ich hier gelesen dass man als Ausländer auf keinen Fall arbeiten darf. Dies wurde auch mehrere Male wiederholt. Das hat er dann alles Schwarz gemacht auf gut Glück. Oder wie muss ich das verstehen?
    Freundliche Grüße

    1. Ich repariere und werkle auch am Haus und und bei den an den Gebäuden, die zum Besitz meiner Frau gehören. Das stört hier niemanden. Wenn ich Hilfe brauche, zementieren und schweissen zählen nicht zu meinen Kompetenzen, rufe ich einen Thai zu Hilfe, klappt hervorragend. Man muss nur schauen, dass man sich mit den Thais gut versteht, sonst kann der Schuss nach hinten losgehen. Aber nach 28 Jahren, in denen ich die Pappenheimer hier im Dorf kenne, alles kein Problem.

  6. Ich habe auch eine ältere Frau (bitter arm) zur Hilfe im Gemüsegarten und Reisfeld. Das Ergebnis der Arbeit ist ja nur mäßig, aber der mitleidsfaktor spielt bei der Bezahlung schon eine Rolle, zudem dass das geschenkte Obst und Gemüse auch zur Nachbarin geht, die im Rollstuhl sitzt. Bei den Schweissarbeiten kommt dann gerne die Verwandtschaft.

Kommentare sind geschlossen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.