SUPHAN BURI, THAILAND – Bei einer Kontrolle eines Bauarbeiterlagers in Suphan Buri haben Behörden 18 ausländische Arbeitskräfte aufgegriffen. 16 von ihnen sollen gefälschte Arbeitserlaubnisse genutzt haben, zwei weitere hielten sich trotz gültiger Dokumente länger als erlaubt in Thailand auf. Alle wurden der Polizei übergeben, die nun auch nach den Beteiligten an der Dokumentenfälschung sucht.
16 gefälschte Arbeitserlaubnisse entdeckt
Die Kontrolle begann an einem Kontrollpunkt im Bezirk Mueang Suphan Buri. Beamte bemerkten bei Arbeitserlaubnissen Auffälligkeiten: Der QR-Code lieferte keine Daten, auch Schriftbild und Schriftart wirkten ungewöhnlich.
Eine genauere Prüfung bestätigte den Verdacht. Die Dokumente waren gefälscht und offenbar so angefertigt, dass sie echten Arbeitserlaubnissen ähnelten.
Kontrolle im Bauarbeiterlager der Universität
Nach dem Fund überprüften die Behörden ein Bauarbeiterlager auf dem Gelände der Suan-Dusit-Universität, Campus Suphan Buri, im Bezirk Mueang, im Tambon Khok Kho Thao. Dort kontrollierten sie die Ausweispapiere und Arbeitserlaubnisse aller Beschäftigten.
Von den 18 kontrollierten Personen hatten zwei gültige Arbeitserlaubnisse. Sie waren jedoch über die erlaubte Aufenthaltsdauer hinaus im Land geblieben. Bei den übrigen 16 Personen wurden gefälschte Arbeitserlaubnisse festgestellt.
Dokumente wiesen falsche Staatsangehörigkeit aus
Unter den 18 Personen waren 16 Staatsangehörige Myanmars und zwei Staatsangehörige Kambodschas. Bei den beiden Kambodschanern stellten die Beamten außerdem gefälschte Dokumente fest, in denen sie als Laoten ausgewiesen wurden.
Polizei prüft Beteiligung weiterer Personen
Die Behörden nahmen alle 18 ausländischen Arbeitskräfte vorläufig fest und leiteten sie an die Ermittler der Polizeiwache Mueang Suphan Buri weiter. Ihnen wurden je nach Fall unerlaubte Einreise und unerlaubter Aufenthalt, Arbeit ohne Genehmigung sowie die Fälschung und Nutzung gefälschter amtlicher Dokumente vorgeworfen.
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Die Ermittler sollen nun prüfen, wer die gefälschten Arbeitserlaubnisse und Dokumente hergestellt oder beschafft hat. An der Kontrolle waren unter anderem die Bezirksverwaltung, die Arbeitsverwaltung, das Internal Security Operations Command, die Einwanderungspolizei sowie die Arbeits- und Sozialschutzbehörde beteiligt.

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