Bangkok, Thailand – Mehr als 120.000 Online-Betrugsanzeigen sind in den ersten vier Monaten dieses Jahres beim Anti-Cyber Scam Centre eingegangen. Der geschätzte Schaden liegt bei 7,48 Milliarden Baht, und besonders hart trifft es Opfer von Anlagebetrug sowie von Hacking-, Phishing- und Ransomware-Attacken.
Verkaufsbetrug macht die meisten Fälle aus
Die meisten Beschwerden drehten sich um betrügerische Verkäufe von Waren und Dienstleistungen. Diese Masche machte 70 Prozent aller gemeldeten Fälle im Zeitraum von Januar bis April 2026 aus.
Im Schnitt verloren die Betroffenen bei diesen Verkaufsbetrügereien rund 15.727 Baht pro Transaktion. Für viele Opfer ist das kein kleiner Schaden, sondern ein harter Schlag ins Portemonnaie.
Anlagebetrug verursacht den größten Schaden
Noch teurer wurde es bei Anlagebetrug. Laut Anti-Cyber Scam Centre summierten sich die Verluste in diesem Bereich auf 5,99 Milliarden Baht, das entspricht 80,2 Prozent des gesamten gemeldeten Schadens.
Im Durchschnitt lag der Verlust pro Fall bei 166.449 Baht. Das ist fast zehnmal so hoch wie bei den Betrugsfällen rund um Verkäufe von Waren und Dienstleistungen.
Hacking, Phishing und Ransomware gelten als „fortgeschrittene Bedrohung“
Nur 673 Beschwerden entfielen auf Hacking, Phishing und Ransomware. Das entspricht 0,55 Prozent aller Anzeigen, doch die finanzielle Wucht pro Opfer war in dieser Gruppe am größten. Die Behörden stufen diese Form der Cyberkriminalität als „advanced threat“ ein, weil sie im Schnitt einen Schaden von 211.686 Baht pro Opfer verursacht. Damit liegt sie an der Spitze der gemeldeten Betrugsarten. Das Anti-Cyber Scam Centre (ACSC) veröffentlichte diese Daten zu Online-Betrugsanzeigen für den Zeitraum Januar bis April 2026 am 11. Mai 2026 um 05:50 Uhr.
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