Waffen-Skandal: Chinesische Botschaft kündigt harte Ermittlungen an

Waffen-Skandal in Thailand: Chinesischer Staatsbürger gerät ins Visier der Ermittler. Peking bricht nun sein Schweigen und kündigt eine drastische Reaktion auf die Vorwürfe an. Wie weit geht die Zusammenarbeit mit der Polizei?

Waffen-Skandal: Chinesische Botschaft kündigt harte Ermittlungen an
ThaiRath

Bangkok, Thailand – Die chinesische Botschaft in Thailand hat sich zu einem Fall geäußert, in dem die thailändische Polizei gegen einen chinesischen Staatsbürger wegen des Verdachts auf illegalen Waffenbesitz ermittelt. Die Botschaft betonte die Bedeutung des Falls und kündigte an, die Prüfung der beteiligten Personen zu beschleunigen.

Botschaft reagiert auf Anfrage der Medien

Am 10. Mai 2026 veröffentlichte die Botschaft der Volksrepublik China in Thailand eine Mitteilung auf ihrer Facebook-Seite. Darin antwortete ein Sprecher auf Fragen von Journalisten zu dem Fall.

Nach Angaben der Botschaft wird gegen einen chinesischen Staatsbürger in Thailand wegen des Verdachts auf illegalen Waffenbesitz ermittelt. Weitere Angaben zu der Person oder zu Details des Vorwurfs wurden nicht genannt.

Peking kündigt schnellere Prüfung an

Die chinesische Botschaft erklärte, relevante chinesische Behörden seien dabei, Informationen und Fakten zu den beteiligten Personen zu prüfen und zu beschleunigen. Die Botschaft machte deutlich, dass sie dem Fall große Bedeutung beimisst.

Die chinesische Regierung fordere Staatsbürger im Ausland auf, die Gesetze und Vorschriften des Gastlandes strikt einzuhalten. Gleichzeitig werde kein Verhalten geschützt, das im Ausland gegen Gesetze verstoße oder Straftaten darstelle.

Unterstützung für das thailändische Verfahren

Die chinesische Seite sagte außerdem zu, den Justizprozess der betroffenen Länder bei der angemessenen Umsetzung des Gesetzes zu unterstützen. Damit stellt sich Peking hinter die laufenden Verfahren in Thailand.

Zugleich will China die Zusammenarbeit mit Thailand bei Strafverfolgung und Polizeiarbeit weiter stärken. Ziel sei es, grenzüberschreitende Kriminalität gemeinsam zu verhindern und zu unterdrücken.

Mehr Zusammenarbeit gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Die Botschaft sprach dabei auch von einer Atmosphäre, die freundschaftliche Zusammenarbeit und normale Abstimmung zwischen beiden Ländern fördern solle. Der Fall zeigt damit nicht nur den Ermittlungsdruck in Thailand, sondern auch die diplomatische Linie Pekings. Die thailändische Polizei ermittelt weiter gegen den chinesischen Staatsbürger. Weitere Details zum Stand der Ermittlungen wurden nicht genannt.

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Quelle: Thairath

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