Tragödie in Krabi: Vermisster niederländischer Tourist tot geborgen

Tragödie vor Krabi: Ein 61-jähriger Holländer ertrank beim Kajakausflug mit seiner Tochter, nachdem sie von der rauen See überrascht wurden. Jetzt stellt sich die Frage, ob dieser tödliche Unfall hätte verhindert werden können.

Tragödie in Krabi: Vermisster niederländischer Tourist tot geborgen
Phuket Express

KRABI, THAILAND – Ein 61‑jähriger niederländischer Tourist ist beim Kajakfahren vor Krabis Küste ums Leben gekommen, seine Tochter überlebte. Das Zweier-Kajak kenterte bei starkem Regen zwischen Poda Island und der Railay‑Bucht; die Behörden fanden die Leiche am 19. Mai nahe Pu Island.

Kajak kentert in schwerer See

Der Mann und seine Tochter paddelten in einem Zweier‑Kajak zwischen Poda Island und Railay Bay, als starker Regen und raue See sie erwischten.

Beide trugen zum Zeitpunkt des Unfalls keine Schwimmwesten; das Boot kenterte, die Tochter wurde von einem vorbeifahrenden Boot gerettet und an Land gebracht.

Leiche bei Pu Island entdeckt

Ein lokales Fischerboot meldete am Dienstag die Sichtung einer männlichen Leiche, die nahe Pu Island in Khlong Khanan trieb.

Das Opfer wurde nur mit schwarzer Shorts geborgen; Angehörige identifizierten den Toten später als den seit dem Kentern Vermissten, genannt Mr. Rob (auch als Mr. Borgmann bezeichnet), 61 Jahre alt.

Autopsie und forensische Klärung

Die Behörden überführten den Leichnam zur Autopsie und forensischen Untersuchung ins Krabi Hospital, um die genaue Todesursache festzustellen.

Die medizinischen Untersuchungen sollen formell klären, wie es zu dem Tod kam und ob Wetter oder andere Faktoren die Hauptursache waren.

Hilfe bei Rückführung in die Niederlande

Die Provinzbehörden sagten der Familie Unterstützung bei der Überführung der sterblichen Überreste in die Niederlande zu, damit religiöse Riten durchgeführt werden können.

Polizei, Tourist Officers und weitere Stellen koordinierten die Maßnahmen mit Blick auf die Angehörigen des Verstorbenen.

Wetterwarnungen für 19.–22. Mai

Krabi hat die Warnungen für die Region verschärft: Für den Zeitraum 19. bis 22. Mai werden starker Regen, Sturzfluten und Erdrutsche sowie an der Küste hohe Wellen und kräftige Winde erwartet.

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ZUM ANGEBOT

Die Behörden raten zu besonderer Vorsicht in betroffenen Gebieten und mahnen, Ausfahrten aufs Meer nur bei sicheren Verhältnissen zu unternehmen.

Strengere Kontrollen für Touristenschiffe

Als Reaktion auf den Unfall ordnete Krabi eine strengere Durchsetzung der maritimen Sicherheitsregeln an, besonders für Touristenschiffe und Schnellboote.

Betreiber müssen sicherstellen, dass Passagiere Schwimmwesten tragen und die Wetterlage vor Abfahrt prüfen, um weitere Tragödien zu verhindern.

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Quelle: Phuket Express

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