PATTAYA – Ein langjähriger Thailand-Besucher schlägt Alarm: Neue Visabestimmungen und kräftig steigende Preise könnten genau die Touristen vergraulen, die das Land immer wieder besuchen. Wayne, der selbst mehrmals im Jahr ins Königreich reist, sieht vor allem für Urlauber mit normalem Budget schwere Zeiten heraufziehen. Er warnt vor einem schleichenden Wandel zu einem Luxus-Tourismusmodell.
Visumsreform trifft Langzeittouristen hart
Der größte Kritikpunkt ist die Reduzierung der visumsfreien Aufenthaltsdauer von 60 auf 30 Tage. Für viele Stammgäste, die ihre Reisen weit im Voraus planen und buchen, wirft das massive Probleme auf.
Plötzlich passen die gewohnten Aufenthalte nicht mehr zu den Einreisebestimmungen. Der Gesamtwert einer Reise sinke dadurch erheblich, weil man für das gleiche Geld deutlich weniger Zeit im Land verbringen kann.
Neues Ankunftskartensystem sorgt für Zwiespalt
Einen Lichtblick sieht Wayne immerhin bei der neuen digitalen Ankunftskarte. Dieses System bewertet er als klare Verbesserung und echten Fortschritt für die Einreise.
Doch der positive Eindruck verpufft schnell, wenn gleichzeitig die erlaubte Aufenthaltsdauer zusammengestrichen wird. Der bürokratische Fortschritt wird so durch die politische Entscheidung zur Fristverkürzung konterkariert.
Golf und Unterkünfte fressen Reisebudgets auf
Neben der Visapolitik machen Wayne vor allem die explodierenden Kosten vor Ort große Sorgen. Insbesondere die Preise für Unterkünfte und beliebte Freizeitaktivitäten wie Golf ziehen spürbar an.
Für Besucher, die mit einem begrenzten Budget reisen, wird die Kalkulation dadurch immer schwieriger. Viele fühlen sich gezwungen, entweder auf gewohnten Komfort zu verzichten oder die Reise ganz zu streichen.
Pandemie veränderte Reisegewohnheiten nachhaltig
Wayne berichtet von konkreten Veränderungen in seinem Bekanntenkreis. Er und viele seiner Freunde haben ihre Reisegewohnheiten seit der COVID-19-Pandemie deutlich angepasst, um die gestiegenen Ausgaben zu kompensieren.
Manche reduzieren schlicht die Anzahl ihrer Thailand-Urlaube pro Jahr. Andere weichen auf günstigere Unterkünfte aus, um überhaupt noch regelmäßig ins Land kommen zu können.
Warnung vor Premier-Tourism und Appell an Bangkok
Wayne zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft: Wenn Thailand stur auf ein kostenintensives und exklusives Tourismusmodell setzt, lockt man vielleicht bald nur noch wohlhabende Gäste an. Die breite Masse der treuen Stammbesucher könnte dann endgültig fernbleiben. Er appelliert deshalb direkt an die politischen Entscheidungsträger in Bangkok, die langfristige Nachhaltigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Bezahlbarkeit müsse ein zentraler Faktor bleiben, um Thailand als bevorzugtes Reiseziel für Menschen mit normalem Einkommen zu erhalten.
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Der liebe Wayne hat die Folgen schon richtig beschrieben. Nur das warum hat er nicht verstanden. Diese Regierung will weniger Ausländer im Land und die dann noch kommen sollen mehr dafür blechen. So einfach ist das in Wirklichkeit. Dass mit dieser Politik, nicht nur was Touristik angeht, sondern auch die Hatz an mehr oder weniger illegalen Firmen mit ausländischer Beteiligung möglicherweise massenhaft thailändische Arbeitsplätze verschwinden interessiert nicht wirklich. Hauptsache die nationalistische Ideologie wird umgesetzt. Und seien wir mal ehrlich, die das steuern haben ihre Schäfchen längst im trockenen und die Beteiligungen an den Luxustempeln, Golfplätzen usw. werden noch am wenigsten darunter leiden.
Ich finde den Bericht völlig überzogen. Was wird heutzutage nicht teurer und nicht nur in Thailand. Selbst in der „geliebten“ Heimat der Touristen wird alles teurer, das Benzin, der tägliche Einkauf, durch Shrinkflation und immer mehr Steuern.
Was den Urlaub oder den Aufenthalt im Urlaubsland betrifft ist jeder seines Glückes Schmied. Wer in 5 Sterne Hotels gehen muss, in teuren Restaurants speist oder auch auf andere preisintensive Vergnügungen steht um sich gut und wertig zu fühlen, muss halt dafür auch aufkommen und die Mittel haben.
Für mich ist das Jammern auf höchsten Niveau.
Wir passen immer schon unser Leben an unser Einkommen an und sind bislang damit immer bestens gefahren. Gefehlt hat uns bislang nichts.
Wir bewundern unsre thailändischen Freunde, wie sie mit ihren, verhältnismäßig geringen Einkommen, zurecht kommen.
Auch die TAT wird es noch lernen, VON DEN REICHEN KANN MAN SPAREN LERNEN! Das sagte schon mein ehemaliger Chef in meiner Lehrzeit!!
das glaube ich nicht-der normale konsum fällt-der konsum im luxusigment steigt
Ich musste mich nun entscheiden. Anstatt 35 Tage Golfurlaub habe ich nun genau 30 Tage gebucht. Ein vorgängiges Visum oder Verlängerung vor Ort lohnt sich definitiv nicht für 5 Tage plus! An- und Abreisetag sollten meiner Meinung nach nicht zu den 30 Tagen zählen! Schade!
Es gibt immer noch 60 Tage !
Die spinnen doch schon länger ! Ich hatte eine Metzgerei in Pattaya und Workpermit mit B-Visa , miteinem mal wurde es nach 20 Jahren ohne jede Begründung nicht mehr verlängert und selbst vom DSI bekamst du keine Antwort , da hies es nur sie können die Akte nicht öffnen !!! Hängt warscheinlich mit einem ex Berliner Rechtsanwalt zusammen der Consul in Pattaya werden wollte , und wegen dem wir 8 Personen auf die Bläcklist gekommen sind , da unsere Reisepässe aus seinem Büro verschwunden waren !
Wer seinen Reisepass aus den Händen gibt, dem ist nicht mehr zu helfen!!
Bei Einreise am 25. Juni bekam man 60 Tage bis 23.8. Ich vermute, das hat sich bis heute nicht geändert.
Das ändert sich erst 14 Tage vor der Hochsaison, damit allen Reisenden die Flugbuchung noch komplizierter und teurer wird