Tropensturm Maysak: Regenchaos droht – Warnungen für Küste und See

Monster-Wellen peitschen gegen die Westküste, während ein gefährlicher Monsuntrog das Land einkesselt. Fischer bangen um ihre Existenz, doch die wahre Gefahr braut sich erst über dem Festland zusammen.

Tropensturm Maysak: Regenchaos droht -  Warnungen für Küste und See
Nation

Tropensturm „Maysak“ bringt Thailand starken Regen und gefährlich raue See. Das Thailändische Meteorologische Amt warnt am 6. Juli vor heftigen Niederschlägen in Teilen des Nordens, Nordostens, der Zentralregion und des Ostens. An der Andamanensee und im Golf von Thailand türmen sich die Wellen auf, die Behörden fordern kleine Boote auf, an Land zu bleiben.

Maysak schwächt sich über China ab

Am Samstag, den 5. Juli 2026 um 16:00 Uhr, lag das Zentrum von Tropensturm „Maysak“ über Nanning in der chinesischen Provinz Guangxi. Die maximalen Windgeschwindigkeiten erreichten rund 75 Kilometer pro Stunde, der Sturm zog mit 15 Kilometern pro Stunde Richtung Norden und driftete leicht nach Osten.

Das Meteorologische Amt geht davon aus, dass sich Maysak zu einer Depression und dann zu einem aktiven Tiefdruckgebiet abschwächt. Voraussichtlich löst sich das System über Südchina komplett auf.

Starkregen bis in den Osten Thailands

Trotz der Abschwächung sind die Auswirkungen in Thailand spürbar. Maysak trifft auf einen Monsuntrog über Myanmar, Laos und dem oberen Vietnam sowie auf einen starken Südwestmonsun, der die Andamanensee, Thailand und den Golf von Thailand überdeckt.

Diese Wetterkombination sorgt vom 5. bis 6. Juli für starken bis sehr starken Regen im Norden, im oberen Nordosten, in der Zentralregion und im Osten. Im Süden hingegen lassen die Niederschläge voraussichtlich nach.

Westküste: Wellen türmen sich über drei Meter

Das Katastrophenschutz- und Minderungsamt der Provinz Ranong an der Westküste warnte Bewohner und Fischer eindringlich vor starken Winden und rauer See. In der oberen Andamanensee, also im nördlichen Teil von Thailands Westküste, erreichen die Wellen Höhen von zwei bis drei Metern.

In Gebieten mit Gewittern können die Wellen sogar auf über drei Meter anschwellen. Diese Bedingungen gelten für den gesamten Warnzeitraum und machen das Meer extrem gefährlich.

Golf von Thailand wird zur Gefahrenzone

Auch in der unteren Andamanensee und im oberen Golf von Thailand wird die See erheblich unruhiger. Die Vorhersagen gehen von rund zwei Meter hohen Wellen aus, die sich bei aufziehenden Gewitterstürmen auf über zwei Meter aufbauen.

Für Seeleute und Küstenanwohner auf der Ostseite des Golfs verschärft sich die Lage damit ebenfalls spürbar.

Kleine Boote müssen an Land bleiben

Die Behörden drängen alle Seeleute, „mit Vorsicht zu navigieren“ und unbedingt „das Befahren von Gebieten mit Gewittern zu vermeiden“. Für kleine Boote in der oberen Andamanensee gilt die klare Anweisung, während der Warnphase an Land zu bleiben.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Wer in Küstengebieten lebt, soll die Wetterberichte und offiziellen Vorhersagen des Thailändischen Meteorologischen Amtes besonders aufmerksam verfolgen. Auch die tägliche Reise- und Aktivitätsplanung muss den Gefahren angepasst werden.

Hotlines rund um die Uhr geschaltet

Aktuelle Informationen liefern das Thailändische Meteorologische Amt auf seiner Website und die 24-Stunden-Telefonnummern 0-2399-4012-13 sowie 1182. Die Behörden bitten darum, diese Kanäle konsequent zu nutzen.

Wer dringend Hilfe braucht, kann sich rund um die Uhr an die Sicherheitshotline 1784 wenden. Die Notfallnummern bleiben während des gesamten Zeitraums in Bereitschaft.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Nation Thailand

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.