RAILAY BAY, THAILAND – Ein 64-jähriger niederländischer Tourist wird noch immer vermisst, nachdem am Samstagnachmittag sein Kajak vor der Railay-Bucht kentert ist; seine Tochter wurde kurz darauf von einem Longtail-Boot gerettet. Behörden sagen, dass starke Strömungen, raue See und Nebel das Geschehen ausgelöst haben und die Suche laufend koordiniert wird.
Kajak kentert, Tochter an Bord gerettet
Am 16. Mai paddelten Vater und Tochter von der Railay-Bucht aus, als ihr Kajak offenbar kenterte. Um 15:10 Uhr zog ein von Anwohnern betriebenes Longtail-Boot die Tochter aus dem Wasser.
Der 64-jährige Vater wird seitdem vermisst; Beamte teilten mit, dass keiner von beiden zum Unfallzeitpunkt eine Schwimmweste trug. Suchmannschaften suchten sofort nach dem Vermissten.
Starke Strömung und Nebel gefährden Küste
Nach Angaben der Behörden gerieten die beiden in starke Strömungen, rauhe Wellen und dichten Nebel, weshalb sie zwischen der Poda-Insel und der Railay-Bucht von der Küste abgetrieben wurden. Zeugenhinweise deuten darauf hin, dass Wellen das Kajak in Richtung Koh Pu getrieben haben könnten.
Das ungünstige Wetter und die Strömungsverhältnisse erschwerten die Rettungsarbeiten und trieben das Kajak vom Ufer weg. Ermittler und Rettungskräfte werteten die Lage vor Ort aus, um Suchzonen festzulegen.
Militär und Behörden starten großangelegte Suche
Vizeadmiral Weerudom Muangchin, Kommandeur des Third Naval Area Command und Direktor des Thai Maritime Enforcement Command Centre Region 3, ordnete eine dringende Rettungsaktion an. Das Krabi Port Security Control Centre übernahm die Koordination vor Ort.
An der Suche sind neben Marinebehörden der Hat Noppharat Thara-Mu Ko Phi Phi Nationalpark, die Krabi Tourist Police, der Railay Longtail-Boot-Club und lokale Tourismusbetreiber beteiligt. Ziel ist es, das Gebiet systematisch abzusuchen und den Vermissten zu finden.
Boote, Schlauchboote und Ausrüstung im Einsatz
Rettungsteams setzten Schlauchboote und weitere Notfallausrüstung ein, um die See rund 0,5 Seemeilen vor der Küste der Railay-Bucht zu durchsuchen. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich auf die vermutete Driftzone zwischen Poda Island und Koh Pu.
Bisher fanden Suchteams nur ein im Meer treibendes Kajakpaddel; vom vermissten Touristen fehlt jede Spur. Die Lage erschwert die Suche, weil Sichtverhältnisse und Strömung ständig wechseln.
Suche läuft weiter unter enger Koordination
Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte den 64-jährigen Niederländer bislang nicht finden. Behörden und lokale Bootsbetreiber koordinieren die Einsätze weiterhin, um neue Hinweise zu prüfen und Suchgebiete abzusuchen.
Die laufende Suche ist der letzte bestätigte Stand der Behörden; Rettungsteams setzen ihre Suchbemühungen fort, bis neue Ergebnisse vorliegen.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: