Songkhla, Thailand – Drei von sieben thailändischen Jungen, die ein Phra Khru angeblich als Novizen nach Malaysia gelockt und dort zum Betteln eingesetzt haben soll, sind nach Thailand zurückgekehrt. Die Paveena-Stiftung und mehrere Behörden organisierten die Heimkehr; vier ältere Kinder bleiben in Malaysia, um vor Gericht auszusagen.
So kam die Rückführung zustande
Die Paveena-Stiftung für Kinder und Frauen leitete die Aktion und schickte ein dringendes Schreiben an den malaysischen Botschafter, um die Rückführung zu beschleunigen.
Die Stiftung koordinierte mit dem Außenministerium und dem Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit; drei Kinder kamen laut Angaben der Behörden in der Nacht des 12. Mai 2069 über den Grenzübergang Dan Nok in Songkhla nach Thailand zurück.
Wer die Kinder begleitete
Paveena Hongsakul setzte Mitarbeiter der Stiftung ein, die Eltern begleiteten und Informationen lieferten. Amnat Pholapliwan, Direktor der Abteilung für Schutz thailändischer Staatsbürger im Ausland, sowie der Diplomat Monthon Chansiri aus der Konsularabteilung waren involviert.
Auch Apinya Chompumas, Generaldirektorin der Abteilung für Kinder- und Jugendangelegenheiten, und Nichaphat Phetphan vom Ministerium für soziale Entwicklung in Songkhla wurden eingebunden, um Empfang und Schutz zu gewährleisten.
Zustand und Versorgung der zurückgekehrten Jungen
Die drei Jungen im Alter von 5, 11 und 12 Jahren trafen am Grenzübergang ein; ihre Erziehungsberechtigten fielen sich weinend in die Arme. Vorläufig wurde bei dem fünfjährigen Jungen Fieber und Erschöpfung festgestellt.
Beamte brachten die Kinder zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus in Songkhla; sie verbrachten zwei Nächte im Kinder- und Familienheim der Provinz, bevor sie in die Obhut ihrer Familien übergeben wurden.
Vier Kinder bleiben für Zeugenaussagen in Malaysia
Vier weitere Kinder im Alter von 13 bis 15 Jahren verbleiben nach Angaben der Behörden in Malaysia, weil sie Anfang Juni 2069 als Zeugen vor Gericht aussagen sollen.
Die Paveena-Stiftung kündigte an, die Hilfsmaßnahmen weiter eng mit dem Außenministerium und dem Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit zu verfolgen, bis alle Kinder sicher zurückgekehrt sind.



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