Ein Schweizer Mieter hat in Hua Hin ein Haus hinterlassen, das die Eigentümerin kaum wiedererkennt: Messer in der Matratze, über hundert Kondome verstreut, Elektrogeräte im Pool versenkt. Was wie eine Horrorstory klingt, hat inzwischen Polizei und TV-Sender auf den Plan gerufen.
Die Frau hat Fotos und Beschreibungen in einer Facebook-Gruppe für Hua-Hin-Bewohner veröffentlicht — und warnt jetzt andere Vermieter und Frauen in der Stadt vor dem beschriebenen Mann.
Was im Haus gefunden wurde
Das Bild, das die Eigentümerin nach dem Auszug vorfand, war laut ihrer Schilderung erschreckend: ein Messer in der Matratze, mehr als 100 neue und gebrauchte Kondome, ins Becken geworfene Elektrogeräte. Dazu schmutziges Wasser und Plastikflaschen im Waschbecken, Spaghetti auf dem Küchenboden, Essensreste in der Waschmaschine, eine mit Müll verstopfte Toilette.
Die Schäden entstanden laut Aussage innerhalb von sechs Monaten Mietzeit. Der Schweizer habe zuvor bereits ein anderes Objekt in der Nähe gemietet, bevor er in das beschädigte Haus zog.
Treffen auf dem Grundstück auch nach Vertragsende
Damit nicht genug: Die Eigentümerin behauptet, der Mann habe auch nach dem offiziellen Mietende weiterhin Frauen auf das Grundstück eingeladen und dort Treffen organisiert.
Sie warnt in ihrer Facebook-Gruppe ausdrücklich andere Vermieter in Hua Hin — und ebenso Frauen, die dem Mann begegnen könnten.



Absicht oder psychische Ausnahmesituation?
In der Facebook-Gruppe diskutierten Nutzer lebhaft, ob die Verwüstung gezielt herbeigeführt wurde oder ob ein eskalierter Streit dahintersteckt. Die Eigentümerin selbst schloss einen Konflikt mit dem Mieter aus.
Sie vermutet psychische Probleme als Ursache — ohne das näher belegen zu können. Eine offizielle psychiatrische Einschätzung liegt nicht vor.
TV-Sender schaltet sich ein, Polizei noch abwartend
Channel 8 kontaktierte die Eigentümerin für ein Interview und brachte den Fall in die Berichterstattung. Laut Angaben der Frau koordiniert sich der Sender mit der Hua Hin Police Station, um ihre Forderung nach Schadenersatz zu unterstützen.
Der beschuldigte Schweizer hat sich bisher nicht geäußert. Ob die Polizei eine formelle Anzeige aufgenommen oder Ermittlungen eingeleitet hat, ist zum Stand dieser Meldung nicht bestätigt.
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Anmerkung der Redaktion
Die Vorwürfe basieren ausschließlich auf Angaben der Eigentümerin und sind nicht durch Polizei oder Gericht bestätigt. Der beschuldigte Mann hat sich nicht geäußert. Wochenblitz berichtet über den Fall aufgrund des öffentlichen Interesses in der lokalen Community.



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