BANGKOK – Ausländische Unternehmen haben in den ersten sieben Monaten 2026 Investitionen von 219,208 Milliarden Baht in Thailand genehmigt bekommen. Das sind 37 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025. An der Spitze lag Singapur mit 61,112 Milliarden Baht, gefolgt von Japan und China.
Poonpong Naiyanapakorn, Generaldirektor des Department of Business Development (DBD) im Handelsministerium und Sekretär der Foreign Business Commission, gab die Zahlen bekannt.
Singapur führt bei der Investitionssumme
Von Januar bis Juli erhielten 736 ausländische Unternehmen die Erlaubnis, nach dem Ausländergeschäftsgesetz von 1999 in Thailand zu investieren und Geschäfte zu betreiben. 177 Genehmigungen liefen über eine ausländische Geschäftslizenz, 559 über Geschäftszertifikate auf Grundlage von Investitionsförderungen, Regelungen der Industriegebietsbehörde oder internationalen Abkommen.
Unternehmen aus Singapur investierten 61,112 Milliarden Baht. Japan kam auf 45,085 Milliarden Baht, China auf 38,603 Milliarden Baht, Hongkong auf 14,077 Milliarden Baht und die USA auf 6,226 Milliarden Baht.
China stellt die meisten genehmigten Unternehmen
Mit 133 genehmigten Unternehmen stellte China 18 Prozent aller Zulassungen. Die Firmen waren unter anderem in technischen Dienstleistungen, beim Bau und der Installation von Erdgas-Pipelines, bei modernen Verteilzentren sowie in der Auftragsfertigung tätig.
Die US-Unternehmen kamen mit 121 Zulassungen auf 16 Prozent. Zu ihren Tätigkeiten gehörten die Holzverarbeitung für Möbel und Haushaltsartikel sowie die Auftragsfertigung von Leistungsschaltern, automatisierten Steuerungssystemen und Kunststoffgranulat.
Japan und Hongkong setzen auf Technik und Produktion
Japanische Unternehmen erhielten 94 Genehmigungen, was 13 Prozent der Gesamtzahl entspricht. Genannt werden technische Dienstleistungen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Herstellung elektronischer Bauteile, Generatoren und Metallprodukte.
Hongkong kam auf 72 genehmigte Unternehmen oder zehn Prozent. Dazu gehörten Erdölbohrungen in vergebenen Explorationsblöcken im Golf von Thailand, die Planung und Installation von Windkraftanlagen, Softwareentwicklung sowie die Produktion von Solarstrom, Dunstabzugshauben und Industriemaschinen.
Mehr Genehmigungen und mehr Beschäftigung
Die Zahl der Zulassungen stieg im Vergleich zu den ersten sieben Monaten 2025 um 153 von 583 auf 736. Die Investitionssumme wuchs um 59,748 Milliarden Baht von 159,46 Milliarden auf 219,208 Milliarden Baht.
Ausländische Unternehmen mit einer Geschäftslizenz beschäftigten 5.229 thailändische Arbeitnehmer. Das waren 1.144 mehr als im Vorjahreszeitraum, ein Anstieg um 22 Prozent.
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Investitionsförderung bringt den größten Anteil
Über die Investitionsförderung durch das Thailand Board of Investment liefen 360 Genehmigungen. Das entsprach 49 Prozent aller Zulassungen und einer Investitionssumme von 157,328 Milliarden Baht.
Zu den wichtigsten Bereichen zählten die Herstellung von Flugtriebwerksgehäusen, automatisierten Maschinen und intelligenten Elektronikprodukten. Hinzu kamen hochwertige Dienstleistungen internationaler Geschäfts- und Beschaffungszentren sowie Computer-Dienstleistungen wie Rechenzentren und die Entwicklung von Software und Plattformen.
Ostkorridor erhält 85,615 Milliarden Baht
Die Provinzen des Eastern Economic Corridor zogen von Januar bis Juli 220 ausländische Investoren an. Das waren 30 Prozent aller ausländischen Investoren in Thailand und 44 mehr als im gleichen Zeitraum 2025, ein Anstieg um 25 Prozent.
Die Investitionen im Ostkorridor beliefen sich auf 85,615 Milliarden Baht oder 39 Prozent der Gesamtsumme. China stellte 80 Investoren mit 30,042 Milliarden Baht, Japan 31 mit 22,636 Milliarden Baht, Hongkong 26 mit 4,803 Milliarden Baht und andere Länder 83 mit 28,134 Milliarden Baht.
Projekte im Ostkorridor
Zu den genehmigten Tätigkeiten gehörten die Wartung von Triebwerksverkleidungen und Bauteilen für Militärflugzeuge, die Holzverarbeitung für Möbel sowie Dienstleistungen für moderne Verteilzentren.
Auch die Produktion von Solarstrom und elektronischen Produkten wie bestückten Leiterplatten wurde genannt. Die Regierung will mit der Investitionsförderung Zukunftsbranchen wie moderne Technik, digitale Wirtschaft, künstliche Intelligenz, Elektrofahrzeuge, saubere Energie und Agrar- und Lebensmittelwirtschaft anziehen.
96 Genehmigungen allein im Juli
Im Juli 2026 erhielten 96 ausländische Unternehmen die Erlaubnis für ihre Tätigkeit in Thailand. 26 Genehmigungen entfielen auf die Lizenzroute, 70 auf Geschäftszertifikate über Investitionsförderung, die Industriegebietsbehörde oder internationale Abkommen.
Die Investitionen erreichten im Juli 31,594 Milliarden Baht. Die meisten genehmigten Unternehmen kamen aus China, Singapur und den USA. Firmen mit einer Geschäftslizenz beschäftigten 960 thailändische Arbeitnehmer.
Technologietransfer an thailändische Beschäftigte
Nach Angaben der Behörde wurde auch spezielles technisches Wissen direkt aus den Herkunftsländern der Investoren an thailändische Beschäftigte weitergegeben. Dazu zählten Kenntnisse über die Kontrolle von Erdölbohrungen, den Betrieb und die Wartung von Anlagen für saubere Energie sowie die Verwaltung von Maschinenformen für die Automobilproduktion.
Im Juli wurden unter anderem Erdölbohrungen in vergebenen Explorationsblöcken im Golf von Thailand, energieeffiziente Rechenzentren, Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Herstellung intelligenter Elektronik, Schaltanlagen und Ladegeräte für Elektrofahrzeuge genehmigt.
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Was ich darüber denke? Ausländer pumpen Milliarden ins Land. Schaffen Arbeitsplätze und bringen unbezahlbares Knowhow und Wissen nach Thailand. Und auch ohne die vielen Touristen würden ganze Regionen verarmen. Wieso die neue Regierung auf sagen wir mal eine nicht ausländerfreundliche Politik setzt ist eins der vielen Mysterien von Thailand.