PHUKET, THAILAND – Rettungsschwimmer auf Phuket haben am 28. Mai Portugiesische Galeeren an mehreren Stränden entdeckt, woraufhin Warnschilder aufgestellt und die Überwachung entlang der Andamanenküste verstärkt wurden. Die giftigen Meerestiere können schmerzhafte und in Einzelfällen lebensbedrohliche Stiche verursachen, Touristen werden deshalb zur Vorsicht aufgerufen.
Entdeckung an Kata Noi durch Rettungsschwimmer
Ein am Strand Kata Noi stationierter Rettungsschwimmer, Chaninton Nareepen, entdeckte die Portugiesischen Galeeren am 28. Mai und meldete die Funde den Behörden.
Er brachte daraufhin Warnschilder entlang der gesamten Länge des Strandes an, um Badegäste zu informieren.
Sichtungen an weiteren Stränden und Inseln
Sichtungen wurden außerdem am Nai Harn Beach, am Yanui Beach und auf Racha Island gemeldet.
Als Reaktion darauf verstärkten die Behörden und Lifeguards die Überwachung in der betroffenen Region der Andamanenküste.
Was die Portugiesische Galeere ist
Die Portugiesische Galeere ähnelt einer Qualle, ist aber ein hochgiftiger Meeresorganismus mit langen Tentakeln.
Die Tentakel können schmerzhafte Stiche verursachen, auch nachdem das Tier bereits tot ist.
Welche Beschwerden möglich sind
Kontakt kann einen brennenden Schmerz, Schwellungen und Hautausschläge auslösen.
Weitere mögliche Folgen sind Übelkeit, Atembeschwerden, Bewusstlosigkeit und in einzelnen Fällen der tödliche Verlauf.
Erste Hilfe und Verhalten am Strand
Behörden raten dringend, gefundene Exemplare nicht zu berühren und Abstand zu halten.
Bei Stichen soll die betroffene Stelle mit Meerwasser – nicht mit Süßwasser – abgespült und sofort medizinische Hilfe aufgesucht werden.
Warnungen für Besucher der Andamanenküste
Aufgrund der Funde gelten entlang der Andamanenküste Warnhinweise für Touristen; Lifeguards haben die Strände im Blick. Die Behörden raten zur Wachsamkeit und warnen davor, die Tiere zu berühren, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
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