Unwetter-Alarm in Thailand: 38 Provinzen drohen Sturzfluten

Sturzfluten drohen: Das Wetteramt warnt vor massiven Regenmassen. Bewohner nahe Gebirgshängen und in Senken müssen jetzt handeln, während die Marine kleine Boote im Andamanensee warnt.

Unwetter-Alarm in Thailand: 38 Provinzen drohen Sturzfluten
KhaoSod

BANGKOK – Das thailändische Meteorologische Amt warnt für die nächsten 24 Stunden vor starkem bis sehr starkem Regen in 38 Provinzen. Betroffen sind alle Landesteile – mit Sturzflutgefahr im Norden, Nordosten und Süden sowie sehr heftigem Niederschlag im Osten. An der oberen Andamanensee drohen Wellen bis über drei Meter, im Golf von Thailand etwa zwei Meter, kleine Boote müssen in den Häfen bleiben.

38 Provinzen im Starkregen-Alarm

Ein Tiefdruckgebiet über dem Norden Vietnams und ein relativ starker Südwestmonsun bestimmen aktuell das Wetter. Von heute Abend 18:00 Uhr bis morgen Abend 18:00 Uhr muss in weiten Teilen des Landes mit kräftigen Niederschlägen gerechnet werden. Das Meteorologische Amt hat für 38 Provinzen eine Unwetterwarnung herausgegeben.

Die Behörde warnt ausdrücklich vor Sturzfluten und Sturzbächen. Gefährdet sind vor allem Hanglagen nahe Wasserwegen und tiefer gelegene Gebiete.

Zentralthailand mit 60 Prozent Regenwahrscheinlichkeit

In Zentralthailand wird für 60 Prozent der Fläche mit Gewittern gerechnet. Die Tiefstwerte liegen bei 23 bis 25 Grad, die Höchsttemperaturen erreichen 33 bis 35 Grad. Dazu weht ein Südwestwind mit Geschwindigkeiten von 10 bis 25 Kilometern pro Stunde.

Besonders betroffen sind die Provinzen Nakhon Sawan, Uthai Thani, Chainat, Suphan Buri, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Saraburi, Kanchanaburi, Ratchaburi, Nakhon Pathom, Samut Songkhram und Samut Sakhon. Hier kann es zu starkem Regen und örtlichen Überflutungen kommen.

Nordthailand: Gewitter und kräftiger Regen

Im Norden Thailands sind 60 Prozent der Fläche von Gewittern betroffen. Stellenweise fällt starker Regen, die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 22 und 25 Grad, die Höchstwerte zwischen 31 und 34 Grad. Der Südwestwind weht mit 10 bis 20 Kilometern pro Stunde.

Die Warnung gilt für die Provinzen Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Phayao, Nan, Tak, Phitsanulok und Phetchabun. In diesen Gebieten besteht Gefahr von Sturzfluten und Sturzbächen, insbesondere in Hanglagen nahe Wasserwegen und in Tieflandgebieten.

Nordostthailand: Stellenweise heftiger Regen

Im Nordosten des Landes liegt die Gewitterwahrscheinlichkeit bei 40 Prozent. Auch hier sind stellenweise starke Regenfälle möglich. Die Temperaturen bewegen sich nachts um die 24 bis 25 Grad, tagsüber klettert das Thermometer auf 30 bis 35 Grad.

Die Warnung umfasst die Provinzen Nong Khai, Bueng Kan, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Udon Thani, Mukdahan, Amnat Charoen und Ubon Ratchathani. Der Südwestwind erreicht 10 bis 20 Kilometer pro Stunde. Auch hier besteht Gefahr von Sturzfluten und Sturzbächen.

Ostthailand: Sehr heftiger Regen und hohe Wellen

Im Osten Thailands rechnen die Meteorologen auf 60 Prozent der Fläche mit Gewittern. In Nakhon Nayok und Prachin Buri wird starker Regen erwartet, in den Küstenprovinzen Chanthaburi und Trat an der Ostküste des Golfs von Thailand sogar sehr heftiger Niederschlag. Die Temperaturen liegen zwischen 23 und 27 Grad in der Nacht sowie 30 bis 34 Grad am Tag.

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Der Südwestwind frischt auf 20 bis 35 Kilometer pro Stunde auf. Das Meer weist Wellenhöhen von etwa zwei Metern auf, in Gewitterzellen werden die Wellen über zwei Meter hoch. Schiffsführer werden zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

Südthailand (Ostküste): Regen und bewegte See

An der Ostküste des Golfs von Thailand liegt die Gewitterwahrscheinlichkeit bei 40 Prozent. Betroffen sind Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan, Chumphon und Surat Thani. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 23 und 26 Grad in der Nacht und 29 bis 34 Grad am Nachmittag.

Ab Surat Thani aufwärts weht der Südwestwind mit 20 bis 35 Kilometern pro Stunde, die Wellen schlagen küstennah mit einem bis zwei Metern, weiter draußen um die zwei Meter. Von Nakhon Si Thammarat abwärts ist der Wind mit 15 bis 35 Kilometern pro Stunde etwas schwächer und die Wellen bleiben bei rund einem Meter. In Gewittern sind überall deutlich höhere Wellen möglich.

Andamanensee: Kleine Boote müssen im Hafen bleiben

An der Westküste Thailands werden auf 60 Prozent der Fläche Gewitter mit stellenweise starkem Regen erwartet. Besonders betroffen sind die Provinzen Ranong (nördliche Andamanensee), Phang Nga sowie Phuket. Die Tiefstwerte erreichen 23 bis 26 Grad, die Höchstwerte 31 bis 34 Grad.

Der Seegang ist ruppig: Ab Phuket aufwärts herrscht ein Südwestwind von 20 bis 40 Kilometern pro Stunde bei Wellen von zwei bis drei Metern. In Gewittern werden die Wellen über drei Meter hoch. Kleinere Boote dürfen in der oberen Andamanensee bis zum 15. Juli 2069 nicht auslaufen. In der südlichen Andamanensee um Krabi weht der Südwestwind mit 20 bis 35 Kilometern pro Stunde, die Wellen erreichen etwa zwei Meter und bei Gewitter über zwei Meter.

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Quelle: Khaosod Thai

2 Kommentare zu „Unwetter-Alarm in Thailand: 38 Provinzen drohen Sturzfluten

  1. Huahin, HinLekFai, schon kurz vor 17:00 Uhr ein Unwetter, das sich gewaschen hatte. 20 Minuten starker Regen, Sturzfluten, extremer Wind, Stromausfall. Der Stromausfall dauerte gut eine Stunde

    1. Da sieht man es mal wieder! Ein paar Kilometer Distanz und schon schaut’s ganz anders aus…
      Hua Hin, Thap Tai, kurz vor 17 Uhr, heftiger Wind, kurzfristig Starkregen, keine Sturzfluten, Kein Stromausfall.

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