EILMELDUNG: Thailand kippt 60-Tage-Visumbefreiung – neue Regeln ab August

Kabinettsbeschluss vom 14. Juli: Thailand halbiert die visafreie Aufenthaltszeit für 93 Länder – auch für DACH-Urlauber gilt ab August nur noch 30 Tage. Im Hintergrund laufen Verhandlungen über Schengen-Visumfreiheit für Thais.

EILMELDUNG: Thailand kippt 60-Tage-Visumbefreiung – neue Regeln ab August
Photo by Markus Winkler on Unsplash

BANGKOK – Das thailändische Kabinett hat am 14. Juli 2026 endgültig beschlossen, die bis zu 60-tägige Visumbefreiung für Reisende aus 93 Ländern und Gebieten zu streichen. Auch für Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz schrumpft die visafreie Aufenthaltszeit – von 60 auf künftig 30 Tage. Die neuen Regeln treten 15 Tage nach Veröffentlichung im Königlichen Amtsblatt in Kraft – voraussichtlich im August 2026.

Der Beschluss ist keine Ankündigung mehr, sondern geltendes Recht in Vorbereitung: Das Innenministerium hat fünf Bekanntmachungen ausgearbeitet, die nach Ablauf der 15-Tage-Frist unmittelbar wirksam werden. Wer vorher eingereist ist und nach altem Recht Aufenthaltsdauer genehmigt bekam, darf die ursprünglich eingestempelte Zeit vollständig nutzen.

60 Tage am Stück sind Geschichte

Die bisherige Regelung war großzügig. Reisende aus 93 Ländern und Gebieten – darunter alle DACH-Staaten – konnten bis zu 60 Tage visafrei in Thailand bleiben.

Das Kabinett hob diese Maßnahme am 14. Juli 2026 komplett auf. Der Grund: Die lange Aufenthaltsdauer wurde nach Einschätzung der Behörden zunehmend für illegale Aktivitäten oder zweckfremde Aufenthalte genutzt.

30 Tage für 59 Länder

An die Stelle der alten Regelung tritt eine neue 30-Tage-Visumbefreiung. Sie gilt künftig für 59 Länder und Gebiete – Deutschland, Österreich und die Schweiz sind weiterhin dabei, allerdings mit halbierter Aufenthaltsdauer.

Sechs Länder bekommen dieses Recht neu: Indien, Kroatien, Bulgarien, Zypern, Malta und die Malediven. Damit erhalten alle 27 EU-Staaten die gleichen Bedingungen – ein Signal, das Thailand auch mit Blick auf die laufenden Schengen-Verhandlungen setzt.

Indien im Fokus der neuen Regeln

Für Reisende aus Indien ändert sich besonders viel. Das bisherige Visum bei Ankunft wird gestrichen, dafür gilt jetzt die 30-Tage-Befreiung.

Die Regierung begründet das mit der wirtschaftlichen Bedeutung Indiens. Indische Touristen bleiben im Schnitt ohnehin nur etwa 7,17 Tage pro Reise – die 30 Tage sind also großzügig bemessen.

Mauritius und Seychellen mit Sonderstatus

Mauritius und die Seychellen erhalten eine kürzere Befreiung von 15 Tagen für touristische Aufenthalte.

Diese Regelung wird nach einer Übergangszeit erneut überprüft. Sie gilt nur für Tourismus, nicht für andere Aufenthaltszwecke.

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Drei Länder neu bei Visum bei Ankunft

Das Visum bei Ankunft an den Grenzübergängen wird neu sortiert. Aserbaidschan, Belarus und Serbien bekommen dieses Recht.

Für Indien entfällt es. Damit will das Innenministerium Doppelungen vermeiden – das Prinzip „1 Land, 1 Recht“ wird strikt umgesetzt.

Was passiert mit den übrigen 28 Ländern?

Von 93 Ländern landen nur 65 in der neuen Liste. Die übrigen 28 verlieren ihre Visumbefreiung ersatzlos – Reisende mit diesen Pässen müssen künftig vor der Abreise ein reguläres Visum beantragen.

Davon zu unterscheiden sind Länder mit bilateralen Abkommen, die von dieser Entscheidung unberührt bleiben: Argentinien, Brasilien, Chile, Peru und Südkorea behalten ihre 90 Tage per Staatsvertrag, China seine 30 Tage aus dem Abkommen von 2024. Diese bilateralen Regelungen laufen vollständig parallel und werden durch den Kabinettsbeschluss nicht angetastet.

Fünf Bekanntmachungen des Innenministeriums regeln die Details. Sie treten 15 Tage nach Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft.

Bestandsschutz für bereits Eingereiste

Wer vor dem Inkrafttreten der neuen Regeln eingereist ist, muss sich keine Sorgen machen. Bereits genehmigte Aufenthalte gelten bis zum ursprünglichen Ablaufdatum weiter.

Die Reform soll kein Tourismushemmer sein, sondern das System klarer und überprüfbarer machen, betonte Regierungssprecherin Ploytalay Laksamisangjun.

Thailand drängt auf Schengen-Deal

Hinter der Vereinheitlichung steckt auch diplomatisches Kalkül. Wenn alle EU-Staaten gleiche Rechte bekommen, stärkt das die Verhandlungen zur Schengen-Visumbefreiung für thailändische Staatsbürger.

Gleichzeitig sollen internationale Abkommen und wirtschaftliche Beziehungen erleichtert werden. Die Regierung spricht von einem neuen Gleichgewicht zwischen Tourismusförderung und Sicherheit.

Digitale Einreisekarte wird scharf geschaltet

Die Sicherheitsbehörden optimieren parallel das TDAC-System. Die digitale Ankunftskarte soll Ein- und Ausreisehistorien künftig lückenlos prüfen. Datenbanken verschiedener Behörden werden vernetzt. Ziel ist es, Risiken schon vor der Einreise zu bewerten und Missbrauch früh zu erkennen.

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Quelle: ThaiPBS News
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23 Kommentare zu „EILMELDUNG: Thailand kippt 60-Tage-Visumbefreiung – neue Regeln ab August

  1. Die bisherige Visabefreiten 60 Tage galten für 93 Länder.
    Zitat: „Nach der Überprüfung umfasst die neue Liste exakt 65 Länder und Gebiete mit gestaffelten Visarechten.“
    Was ist mit dem Rest? Gibt es die nicht mehr oder falls doch behalten die ihre 60 Tage?

    1. Die 28 Länder, die in der neuen 65er-Liste nicht auftauchen, verlieren ihre Visumbefreiung ersatzlos – Reisende mit diesen Pässen benötigen künftig ein reguläres Visum, das vor der Abreise beantragt werden muss. Länder mit bilateralen Staatsverträgen wie Argentinien, Brasilien oder Südkorea sind davon allerdings gar nicht betroffen – deren Sonderrechte laufen vollständig getrennt und bleiben unverändert.

  2. Ach ja noch was. Das muss mir mal einer erklären, warum das die Verhandlungsposition der Thailänder gegenüber der EU stärken soll? Der EU kann es völlig egal sein ob deren Bürger als Touristen visabefreit 30 oder 60 Tage oder was weiß ich wie lange nach Thailand einreisen dürfen.
    Ganz im Gegenteil, die müssten über jede Verkürzung froh sein, damit die Leute ihre Kohle Zuhause ausgeben und nicht alles in Thailand verjubeln. Dass sich die EU für „thailändische Touristen“ visabefreit öffnet, glaube ich schon überhaupt nicht.

    1. Das Reziprozitätsprinzip der EU meint nicht, wie lange deren Bürger im Ausland bleiben dürfen – sondern ob alle EU-Staaten gleich behandelt werden. Das war bisher nicht der Fall, weshalb Thailand formal gar nicht als Verhandlungspartner für Schengen-Visafreiheit in Frage kam. Ob die EU am Ende tatsächlich Visafreiheit für thailändische Staatsbürger gewährt, steht auf einem anderen Blatt – Ihre Skepsis dürfte da realistischer sein als die Hoffnungen der Bangkoker Regierung. Der Hinweis auf die Schengen-Verhandlungen stammt übrigens direkt aus der offiziellen Stellungnahme der thailändischen Regierung – wir geben das als Begründung der Behörden wieder, nicht als unsere eigene Einschätzung.

    2. ist doch klar-thais dürfen überhaupt nicht in die Eu einreisen ohne vorherige visabeantragung–gleiches recht für alle -oder wie siehst du das?wenn meine bürger nicht bei dir einreisen dürfen warum denn deine bei mir-und dann auch nur für das EINE!!!

  3. Und das alles in der Hoffnung, das Langzeitaufenthalter nur 60 Tage kommen, (inkl. Verlängerung)
    und gleich viel Geld liegen lassen wie bisher in 90 Tagen….

    1. Die dürfe sich nich erfüllen. Wer hat schon verlängert? Besondes weil ein TR Visum billiger ist als eine Verlängerung. Und stressfreier bezüglich des Rückflugticket, das eventuell die Airline noch am Startflughafen sehen möchte.

  4. Ich liebe Thailand. Seine Menschen und das Land. Ich spreche ein bisschen Thai, mir schmeckt die thailändische Küche und ich habe mit dem Klima keine Probleme. Wollte jetzt aktuell als Neu-Rentner eigentlich zwei Monate im Herbst ohne bürokratischen Aufwand in Thailand bleiben. Geplant war dann nächstes Jahr mal ein halbes Jahr mit Visa um zu schauen ob es auf länger Zeit gut geht. Langfristig wollte ich sogar für immer kommen. Leider ist diese Liebe extrem einseitig. Ich sehe es aber positiv. So werde ich gezwungen mich mal zum Beispiel in Vietnam und anderen Länder umzusehen.

    1. Tja das sind aber Krokodilstränen, oder? Vor kurzem hieß es noch „Thailand ist für seine Ausländerpolitik zu beneiden“.
      Gute Reise und viel Spaß!

    2. Ein Visum zu beantragen ist wohl keine Option. Man muss ja nicht 90 Tage bleiben, man darf auch nach 60 Tagen wieder ausreisen!

      1. @Roman
        Die Verlängerung um 30 bzw. in meinem Fall 60 Tage ist keine Option. Ich bräuchte zwei Rückflugticket, die reine Reservierung wird irgendwann nicht mehr genügen. Somit bleibt in der Praxis nur das NON-O über, für einen Kurztrip von 40 Tage mir persönlich zu aufwendig. TR mit Guthaben eines thailändischen Konto nachweisen? Wo ja ein Tourist kein Konto haben kann….nein Danke! Irgendwann löst das mal eine automatische Meldung aus. Bein NON-O stellt das Deposit auf einem thai Konto kein Problem da und ist im Gegenteil sogar erwünscht.
        Normalerweise hätte ich jetzt schon für 2027 den Flug gebucht, da sind gerade ein paar schöne Angebote. Leider ist absehbar, das ich für 2027 keine 60 bis 65 Tage frei im Stück bekomme. Also Urlaub aufsparen, nächster Besuch dann 2028. Gemäß Vereinbarung verfällt mein Urlaubsanspruch erst nach 3 Jahren.

        1. Es geht doch nicht um eine Verlängerung, mit einem Tourist Visum TR, kann man bis 90 Tage in Thailand Urlaub machen, einfach auf der zuständigen Botschaft anfragen. Ich habe diesen Visa Typ über Jahre gebraucht, weil ich mindestens einmal pro Jahr 6 Wochen Ferien am Stück gemacht habe, für meine beiden Aufenthalte von je 4 Wochen, bin ich Visabefreit eingereist.

          1. Täuscht Du Dich da nicht? Ein TR-Visum hat 60 Tage Laufzeit und kann einmalig verlängert werden. Und 6 Wochen Ferien sind auch nur 42 Tage…

          2. Nein, ich täusche mich nicht. Ich habe ein TR Visum für meine 6 Wochen Ferien gemacht (TR Visa= single entry), Dann 2 x 4 Wochen Ferien Visabefreit. Das heisst ich bin pro Jahr 3 x nach Thailand in die Ferien geflogen, da ich bis 13 Wochen Ferien pro Jahr beziehen konnte. Ich liess mir Überzeiten als Ferienguthaben gutschreiben, daher der hohe Ferienanspruch.

          3. @Roman
            Doch, es geht um die Verlängerung. Mit einem TR musst du einmal verlängern für die 90 Tage Aufenthalt am Stück. Damit wären wir wieder beim Rückflugticket, gültig während der ersten 60 Tage, da andernfalls schon der Flug nach Thailand ein Problem darstellt kann.
            Mit TR könnte ich persönlich mit einer Verlängerung – visit family auch 120 Tage am Stück bleiben, nur da spielt mein Arbeitgeber nicht mit.
            Deine Variante, drei mal in einem Jahr einreisen, ist mir zu stressig und auch etwas zu teuer. Da ich mit meiner Frau zusammen lebe, muss ich alles mal zwei rechnen. Mit zunehmendem Alter ist die Anreise und die Anpassung an das Klima belastender. Effektiv liege ich auch mit schnellen Verbindungen bei 22 Stunden pro Weg, wenn ich von Tür zur Tür rechne. Also hin zum Abflughafen, die Wartezeit dort, über Ankunft in Bangkok, Flughafen verlassen, Taxi bis zu Hause in Sattahip angekommen. Die kleinste Störung oder mit RRC Bus nach Pattaya und dann Taxi würde schon fast die 24h reißen.

            Dann noch die rein deutschen Probleme wie ein überlastetes Ausländeramt. Ihr eAT lief vor einem gutem Jahr ab, die Fiktionsbescheinigung diesen Oktober.

  5. Und was ist jetzt der Unterschied zwischen dem Grundsatz Beschluss vom 20. Mai, und „geltendem Recht in Vorbereitung“ von gestern? Der Unterschied: eine leicht angepasste Länderliste…mehr nicht.
    Publizierung in der Royal Gazette, vielleicht im August. Vielleicht auch nicht. Sturm im Wasserglas….meine Meinung.

  6. Was soll`s. Ein Visa für 60 Tage zu beantragen ist doch kein Problem, ebenso eine Verlängerung auf weitere 30 Tage ist problemlos. Wir haben das schon 2x gemacht, hat auch den Vorteil, dass man bei der Einreise an einen anderen Schalter der Immigration geleitet wird, an dem es nur eine kurze oder gar keine Schlangen gibt.
    Darüber hinaus, was soll falsch daran sein, dass Thailand versucht seine Position mit der EU im Sinne seiner Bürger zu stärken. Ein jeder wird es wissen oder vermuten, viel bringen wird es nichts, unsere Politiker, ebenso die Verantwortlichen in der EU haben wenige Interesse am eigenen Bürger und werden wohl erfahrungsgemäß keine Vorteile für uns aushandeln. Den Rest spare ich mir.
    Man schaue sich bloß die Meldung im WB an: der russische Botschaften spricht bei der thailändischen Regierung bezüglich der Visaänderungen vor und versucht für seine Bürger eine andere Regelung zu erreichen. Der deutsche Botschafter hat halt andere Prioritäten.

    1. Genügend gejammert über böse Regierungen und die EU ja sowieso? Es kann gar nicht in deren Interesse sein visabefreite Verlängerungen mit Thailand für ihre Bürger auszuhandeln. Die haben -völlig zurecht- vielmehr ein Interesse daran, dass selbst unsere Patrioten die Kohle im Land und nicht fern der Heimat sinnlos verprassen. Aber es passt dazu wenn einer auf eine Propagandashow des russischen Botschafters reinfällt. Mit Russland gibt es schon länger ein Abkommen über jeweils 30 Tage visabefreite Touristeneinreisen. Aber was soll’s? Hauptsache wieder mal richtig schön gejammert.

  7. Argentinien, Brasilien, Chile, Peru und Südkorea sichern ihren Bürgern durch bilaterale Abkommen 90 Tage visafreien Aufenthalt. Thailand drängt auf eine entsprechende Regelung mit dem Schengen-Raum. Was genau hält unsere Volksvertreter davon ab, endlich ein Abkommen auszuhandeln, das den Bürgern beider Seiten zugutekommt? Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass thailändische Staatsbürger in Deutschland jemals in nennenswertem Umfang Probleme verursacht hätten.

    1. Der Kommentar von Wolfgang hat meine volle Zustimmung.
      Es wird sicherlich nicht lange auf sich warten, dass die „unsere“ Demokratie Kommentatoren die allseits bekannte Keule ins Spiel bringen. Fakt ist aber das ich selbst in mehr als 25 Jahren in der Justiz nicht einen Thailänder vor dem Gericht erleben durfte. Wir kennen inzwischen einige Thailänder in Deutschland, alles fleißige und ehrliche Menschen, die genau wie der Otto Normal Deutsche arbeiten, Steuern zahlen und sich an die Regeln halten. Egal ob sie angestellt sind oder als selbständige arbeiten, sie haben alle Achtung und Respekt verdient.
      Leider haben die Thailänder nur wenig bis gar keine Lobby in Deutschland, unseren Regierenden und ihrem Gefolge aus „unserer“ Demokratie ist ein anderes Klientel lieber.
      Einer versteht das als Jammern, andere sehen es eben so.
      Danke Wolfgang

      1. Der Cousin meiner Frau, hat 2 Jahre abgesessen, wegen Drogenhandel! Sein Vater hätte ihn rauskaufen können, gegen ein üppiges Teegeld. Er hat sich aber geweigert zu bezahlen. So hat sein Filius 2 Jahre abgesessen. Die ersten 3 Monate in der Zelle, nachher durften sie arbeiten. Meist an Strassenrändern das Grün schneiden, bei jeder Witterung!

        1. Wenn ich das richtig verstanden habe hat der Filius eine Haftstrafe genießen dürfen. Falls ich das, in Bezug auf üppiges Teegeld richtig verstanden habe, war das wohl nicht in Deutschland. Und ich kann da nur zustimmen, draußen arbeiten und noch dazu bei jeder Witterung ist schon sehr hart.

    2. Als Grund wurde immer erwähnt, man wisse nicht, wo die Leute untertauchen (Bordels oder was weiss ich) und dann auch nicht mehr zurückkehren. Gleichzeitig lässt man seit Jahrzehnten die Brasilianer und co. visumfrei für 90 Tage in die Schweiz einreisen. Im übrigen gehe ich mit Wolfgang7 absolut einig.

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