SAMUT PRAKAN – Der Tod des US-Fitness-Influencers Connor Murphy in Thailand nimmt eine bizarre Wendung. Der 32-Jährige soll sich vor seiner Flucht vor der Polizei geschmolzenes Gold gespritzt haben, um angeblich „Superkräfte“ zu erlangen.
Flucht in den See endet tödlich
Connor Murphy starb am 7. Juli in Samut Prakan nahe Bangkok. Polizisten waren zu seinem gemieteten Haus in Bang Phli gerufen worden, nachdem Nachbarn laute Schreie gemeldet hatten.
Als die Beamten eintrafen, ergriff Murphy die Flucht und sprang in einen nahegelegenen See. Er schwamm einige Minuten, verschwand dann unter der Oberfläche und wurde später von Tauchern etwa 20 Meter vom Ufer entfernt geborgen.
Gold im Körper und Farbe an den Wänden
In Murphys Auto fanden die Beamten zwei unbenutzte Spritzen. In seinem Haus bot sich ein Bild der Verwüstung: Wände, Möbel und Geräte waren mit schwarzer und gelber Farbe beschmiert.
Freunde des Influencers berichten von zunehmend erratischem Verhalten. Der Australier Ronan, bekannt als Androgenic, behauptet, Murphy habe Goldschmuck eingeschmolzen und sich die flüssige Substanz injiziert, um „höhere Bewusstseinsebenen zu erschließen“.
„Superkräfte“ durch Goldinfusionen
Der Fitness-Influencer Chris Elkins sagte, Murphy sei später zu intravenösen Goldinfusionen übergegangen. Er habe fest daran geglaubt, dass ihm das „Superkräfte“ verleihen würde.
Die US-amerikanische Food and Drug Administration warnt ausdrücklich vor solchen Experimenten. Außerhalb streng kontrollierter medizinischer Behandlungen birgt das Injizieren von Gold oder Silber erhebliche Risiken und hat keinen nachgewiesenen Nutzen.
Psychischer Verfall nach radikalem Fasten
Elkins zufolge verschlechterte sich Murphys psychische Gesundheit drastisch nach einem 40-tägigen Wasserfasten im Jahr 2020. Der bereits durchtrainierte Bodybuilder verlor damals zwischen 50 und 60 Pfund an Gewicht.
In der Folge experimentierte Murphy mit Psychedelika und isolierte sich zunehmend von seinen Freunden. Diese wünschten sich später, sie hätten ihn zu professioneller Hilfe überreden können.
Polizei rekonstruiert die letzten Minuten
Nachbarn hatten Murphy vor dem Eintreffen der Beamten beten und schreien hören. Die Polizei berichtet, er sei zunehmend erregt gewesen, bevor er zum See rannte.
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Eine Obduktion wurde in einem Krankenhaus in Bangkok durchgeführt. Die offizielle Todesursache haben die Behörden noch nicht bekannt gegeben, der Abschlussbericht steht aus.
Zweifel und eine bizarre Theorie
Freunde äußerten, Murphy habe zuvor über die Inszenierung seines eigenen Todes gesprochen. Das Ganze sollte angeblich Teil eines Dokumentarfilmprojekts werden.
Diese Aussage ließ einige zunächst an den Todesmeldungen zweifeln. Murphy war ein ehemaliger Bodybuilding- und Prank-Video-Star mit Millionen Followern, der mit der „Looksmaxxing“-Bewegung in Verbindung gebracht wurde.



Wäre besser gewesen, er hätte sich etwas Hirn gespritzt. Gibt’s nicht? Pech gehabt!
Wenn er diese Rezepte vom [entfernt] Trump und dessen Gesundheitsminister Kennedy übernommen hat, würde es mich auch nicht wundern, wenn er zusätzlich Kloreiniger injiziert hätte. Jetzt ist mir auch klar, woher Oranges Gesichts- und Haarfarbe her stammt.
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