Sehr geehrte Redaktion,
ich wende mich heute mit einer konkreten Frage an Sie, weil diese Plattform mir in der Vergangenheit schon gute Dienste geleistet hat, wenn es um Visum- und Aufenthaltsthemen ging.
Mein Name spielt hier keine Rolle, aber meine Lage werden wohl einige kennen. Ich bin deutscher Staatsbürger, arbeite als freiberuflicher SEO-Berater und lebe in der Provinz Pathum Thani. Meine aktuelle Aufenthaltsgenehmigung läuft am 3. Juli ab.
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Um meinen Aufenthalt auf eine ordentliche Grundlage zu stellen, beabsichtige ich zunächst eine 30-tägige Verlängerung vor Ort. Danach reise ich nach Vietnam aus und beantrage von Ho-Chi-Minh-Stadt aus das Destination Thailand Visa — kurz DTV — für die Kategorie Workcation.
Meine berufliche Situation ist klar: Ich reise mit deutschem Pass, der mir visumfreie Einreise nach Vietnam für dreißig Tage erlaubt. Als Freiberufler betreue ich ausschließlich Kunden in Deutschland. Sämtliche Rechnungen und Zahlungen laufen über mein deutsches Bankkonto. Verträge und Rechnungen als Nachweis der Fernarbeit für ausländische Auftraggeber liegen vor.
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Das eigentliche Problem ist die Finanzfrage. Das thailändische Konsulat verlangt einen Nachweis über mindestens 500.000 Baht. Dieses Geld liegt auf meinem deutschen Konto — allerdings stammt es aus einem Privatkredit, den ich im März 2026 in Deutschland aufgenommen habe. Wenn ich den Antrag im Juli oder Anfang August stelle, wird das Geld seit rund vier Monaten unberührt auf dem Konto liegen.
Daraus ergeben sich für mich einige Fragen, bei denen ich auf die Erfahrungen Ihrer Leserinnen und Leser hoffe.
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Wie prüft die thailändische Botschaft in Ho-Chi-Minh-Stadt die Finanzdokumente genau? Schaut man nur auf den aktuellen Kontostand und wie lange das Geld dort liegt — oder wird auch die Herkunft hinterfragt?
Hat jemand aus dem Leserkreis ein DTV bereits bewilligt bekommen, obwohl der nachgewiesene Betrag aus einem Darlehen stammte — und nicht aus Ersparnissen oder laufendem Einkommen?
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Wäre es sinnvoll, neben dem Kontostand auch die laufenden Einnahmen aus meiner freiberuflichen Tätigkeit offen darzulegen? Ich denke, das könnte zeigen, dass ich dauerhaft für meinen Unterhalt aufkommen kann — ohne auf den Kredit angewiesen zu sein.
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Und schließlich: Gibt es besondere Punkte, die man als Nicht-Vietnamese beim Antrag über das E-Visa-Portal aus Ho-Chi-Minh-Stadt beachten sollte? Für jeden konkreten Hinweis aus eigener Erfahrung bin ich dankbar.
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Ich danke der Redaktion für die Bereitstellung dieser Plattform. Erfahrungen aus erster Hand sind in diesen Dingen oft hilfreicher als alles andere.
Mit freundlichen Grüßen,
Ein deutscher in Thailand
Anmerkung der Redaktion:
Wir danken unserem Leser für diese aktuelle Anfrage zum DTV-Visum. Die Frage, wie Botschaften Kreditgelder gegenüber Ersparnissen bewerten, beschäftigt derzeit viele, die als digitale Nomaden in Thailand leben. Haben Sie Erfahrungen mit dem E-Visa-Antrag aus Vietnam — oder wissen Sie, wie die Behörden in solchen Fällen entscheiden? Schreiben Sie uns.



Es zählt einzig und allein, das Geld auf deinem Konto. Irgendwelche Angaben über Herkunft sind völlig unnötig und müssen nicht angegeben werden! Im Gegenteil, wenn man es abgibt, erzeugt das nur Fragen und Komplikationen!