Thais und Ausländer: Warum das Klima in Thailand rauer wird

Thailand gilt als Land des Lächelns. Doch hinter der Höflichkeit wächst seit Jahren eine Verdrossenheit, die Expats und Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt betrifft – ob sie es merken oder nicht.

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KI generiertes Symbolbild

Thailand, das „Land des Lächelns“ – dieser Satz steht in jedem Reiseführer, wird von jedem TAT-Werbefilm wiederholt und sitzt tief im kollektiven Gedächtnis der Millionen Urlauber und Auswanderer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die jedes Jahr ins Land kommen. Was in keinem Werbefilm steht: Dieses Lächeln hat eine Sollbruchstelle. Und die wird gerade, 2026, sichtbar belastet.

Ob auf Phuket, in Pattaya oder an den Stränden von Koh Samui – die Einstellung vieler Thais gegenüber Ausländern hat sich in den vergangenen Jahren merklich verschoben. Das ist kein Gerücht, das durch Expat-Foren geistert. Es ist ein gesellschaftliches Phänomen mit handfesten Ursachen, das sich weder wegoptimieren noch auf ein paar schlechte Erfahrungen herunterrechnen lässt.

Das Lächeln und was es verdeckt

Wer „Kreng Jai“ verstehen will, dem erklärt das Konzept gleich zwei Dinge auf einmal: warum Thais selten direkt Nein sagen – und warum aufgestauter Unmut, wenn er sich entlädt, oft unvermittelt und heftig ausfällt. Die Rücksichtnahme, das Gesicht-Wahren, das harmonische Außenbild – das sind keine Höflichkeitsmasken, sondern echte Werte. Aber Werte haben Grenzen. Und diese Grenzen werden gerade ausgetestet.

In den sozialen Netzwerken, besonders auf Facebook und TikTok, wo laut Reuters Institute 78 Prozent aller Thais aktiv sind, kursieren seit Monaten Videos, Memes und Kommentare, die wenig Kreng Jai erkennen lassen. Ausländer, die auf Gehwegen parken. Ausländer, die laut und betrunken durch Tempelgebiete ziehen. Ausländer, die Jahrzehnte im Land leben und kein einziges Wort Thai sprechen. Der Frust, der sich dort Luft macht, ist echt – und er kommt nicht aus dem Nichts.

Tourismusboom und seine sozialen Kosten

Thailand hat 2025 knapp 33 Millionen ausländische Besucher gezählt – ein Rückgang von 7,23 Prozent. Gleichzeitig ist der Tourismus mit rund zwölf Prozent am BIP der tragende Pfeiler der Volkswirtschaft. Das schafft eine Abhängigkeit, die für die Bevölkerung in Hotspots wie Phuket oder Pattaya zur täglichen Erfahrung wurde: Strände gehören faktisch den Besuchern, Preise richten sich nach deren Brieftaschen, lokale Lebenswelten weichen Hotelkomplexen.

Diese wirtschaftliche Logik erzeugt Ressentiments, die schwer zu adressieren sind, weil sie strukturell verankert sind. Wer in Patong wohnt und täglich durch Tausende von Besuchern navigiert, die seine Straße, sein Meer und seinen Alltag für temporäres Vergnügen beanspruchen, entwickelt eine andere Haltung gegenüber Touristen als jemand, der vom Tourismus profitiert. Beide gibt es – und ihre Spannungen untereinander sind nicht weniger real als die zwischen Einheimischen und Ausländern insgesamt.

Wenn Gäste keine Gastgeber mehr brauchen

Im Juli 2026 gingen in Pattaya Bilder viral: Migranten aus Vietnam und Bangladesch hatten den Bürgersteig an der Second Road besetzt und verkauften Waren vor lokalen Thai-Betrieben. Straßenhandel ist für Ausländer in Thailand verboten – aber das war nicht der Punkt. Der Punkt war: „Selbst unser Bürgersteig gehört uns nicht mehr.“ Für westliche Expats ist das kein direktes Thema. Für die gesellschaftliche Stimmungslage gegenüber Ausländern generell sehr wohl.

Hier ist eine Unterscheidung wichtig, die im öffentlichen Diskurs oft untergeht: Die 2,2 Millionen dauerhaft in Thailand lebenden Ausländer sind keine homogene Gruppe. Westliche Expats aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, Wirtschaftsmigranten aus Nachbarländern, Saisonarbeiter und Touristendauergäste bringen völlig verschiedene Konfliktpotenziale mit. Wenn Thais von Ausländer-Unmut sprechen, meinen sie selten denselben Personenkreis – auch wenn das in der medialen Aufregung regelmäßig verschwimmt.

Phuket und Pattaya als Verdichtungsräume

In keiner anderen Region des Landes verdichten sich die Spannungen so sehr wie in diesen beiden Städten. Phuket hat sein ursprüngliches Gesicht unter dem Ansturm von jährlich Millionen Besuchern verloren – das sagen nicht nur Expats, die klagen, sondern auch Einheimische, die ihre Insel kaum wiedererkennen. Überbauung, Wasserknappheit in Teilen von Patong und Kamala, kollabierender Nahverkehr: Die Infrastruktur stemmt eine Last, die für eine Insel dieser Größe schlicht nicht berechnet war. Wer daran die Schuld gibt, liegt je nach Perspektive.

Pattaya trägt einen anderen Ruf, aber dieselbe Grundspannung. Wenn Einheimische dort von einem Gefühl sprechen, das sie beschreiben als „in meiner eigenen Stadt fremd sein“, dann ist das kein Extremismus. Es ist ein konkretes Erleben – und es spiegelt sich in Zahlen: Die Einwanderungsbehörde hat in der Provinz Chonburi 2026 bisher 147 gezielte Razzien durchgeführt, mehr als in jeder anderen Region des Landes.

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Thailändisch lernen: Warum Sprachlosigkeit teuer kommt

Es gibt eine Frage, die viele Thais beschäftigt und die in öffentlichen Debatten immer wieder auftaucht: Warum lernen so viele Ausländer, die seit Jahren oder Jahrzehnten im Land leben, kein Thai? Die Frage klingt nach einer Plattitüde – ist sie aber nicht. Sprache ist Respekt. Wer einem Land die Zumutung erspart, sich dauerhaft in Englisch oder Zeichensprache zu verständigen, sendet ein Signal. Wer es nicht tut, sendet ebenfalls eines. Und dieses Signal wird zunehmend wahrgenommen und kommentiert.

Das gilt nicht als Anklageschrift gegen jeden, der in Bangkok lebt und nur „Khop Khun Krap“ beherrscht. Aber wer jahrelang in einer thai-sprachigen Umgebung lebt, in Thai-Restaurants isst, auf Thai-Märkten kauft und am Thai-Neujahrsfest mitmacht, dem leuchtet es ein, dass Sprachlosigkeit als Desinteresse gelesen werden kann. Wer die Sprache zumindest ansatzweise lernt, verändert die Interaktion – und sendet ein Signal, das kein Tourismusprospekt ersetzen kann.

Gastarbeiter: Die stille wirtschaftliche Spannung

Mehr als 3,6 Millionen Migranten arbeiten offiziell in Thailand, davon über 72 Prozent aus Myanmar. Ein Bericht der Mahidol University schätzt ihren Anteil am BIP auf 4,3 bis 6,6 Prozent. Ohne sie kämen Bau, Fischerei und Landwirtschaft nicht durch einen Arbeitstag. Das wissen Arbeitgeber und Regierung gleichermaßen. Aber ein Teil der Bevölkerung sieht das anders.

In Gegenden, wo Thai-Arbeiter und Migranten um dieselben Tätigkeiten konkurrieren, entsteht Spannung auf Basis ökonomischer Angst. Dass laut IOM-Studie 2025 rund 45 Prozent der Migranten in Landwirtschaft und Produktion unter dem gesetzlichen Mindestlohn verdienen, macht die Lage nicht entspannter. Wer das ignoriert, versteht die gesellschaftliche Stimmung 2026 nur zur Hälfte.

Jung, online und ohne Geduld für Toleranz-Appelle

Die junge Generation, die 2020 für Reformen auf die Straße ging, formuliert auf TikTok ohne Kreng Jai. Unter 25-Jährige nutzen das Netzwerk laut Reuters Institute inzwischen häufiger als Facebook für Nachrichten. Was dort sichtbar wird, ist kein monolithischer Nationalismus – aber ein gewachsenes Bewusstsein für den Unterschied zwischen willkommenen Gästen und Dauerbewohnern ohne Mandat. Zwischen Investoren und Trittbrettfahrern.

Das ist keine Bewegung gegen Ausländer per se. Viele junge Thais haben enge Kontakte zu Expats oder arbeiten in internationalen Betrieben. Aber der Reflex, Ausländerprobleme zu dokumentieren und zu teilen, ist stärker geworden. Der russische Tourist am Pattaya-Strand, der isländische Einbrecher in Phuket, der US-DJ ohne Arbeitserlaubnis in Chiang Mai: alles Einzelfälle. Aber Einzelfälle, die Narrative formen – und Narrative schlagen sich in politischen Erwartungen nieder.

Was das für Expats aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet

Der Auswanderer aus Wien, der seit zwölf Jahren sein Non-O-Visum verlängert, die 90-Tage-Meldung abgibt und Rechnungen in Baht zahlt, ist formal nicht das Problem – und nicht das Ziel der Crackdown-Politik. Aber er lebt in einem gesellschaftlichen Klima, das sich verändert hat. Wenn Phukets Gouverneur Nulltoleranz bei Ausländer-Verkehrsverstößen verkündet und die Einwanderungsbehörde ihre Razzien öffentlich kommuniziert, sendet das eine Botschaft, die über die Zielpersonen hinausgeht.

Das bedeutet nicht Panik. Es bedeutet Lagekenntnis. Wer seit Jahren brav und regelkonform in Thailand lebt, muss sich nichts vorwerfen – aber er sollte verstehen, in welchem gesellschaftlichen Moment er lebt. Thailand lächelt noch. Aber wer genauer hinsieht, erkennt, dass hinter dem Lächeln gerade neu verhandelt wird, wer willkommen ist, wer geduldet und wer schlicht überflüssig. Das ist keine Drohung. Das ist eine Information. Und wer sie ignoriert, hat auf längere Sicht das schlechtere Ende.

Redaktionelle Hinweise

Dieses Feature analysiert gesellschaftliche Entwicklungen und Meinungsbilder in Thailand auf Basis öffentlich zugänglicher Berichte, Studiendaten und Medienbeobachtung (Stand Juli 2026). Einschätzungen zur Wahrnehmung bestimmter Nationalitätengruppen basieren, soweit nicht belegt, auf berichteten Eindrücken und sind als solche gekennzeichnet – nicht als Tatsachenbehauptungen der Redaktion.

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17 Kommentare zu „Thais und Ausländer: Warum das Klima in Thailand rauer wird

  1. Genauso fühlt es sich an. Dann stellt sich allerdings die Frage, warum sollte man überhaupt hierher kommen oder bleiben, wenn nicht massive persönliche Verpflichtungen vorhanden sind.
    Aus jeder Pore signalisieren Medien und die Regierung, dass die bösen Ausländer (mehr oder weniger widerwillig) bestenfalls geduldet sind. So empfinde ich das jedenfalls.

    1. Wer heute, im Jahr 2026, überlegt, nach Thailand auszuwandern, der sollte sich die Frage wirklich stellen. Aber für die, die schon 10, 20 oder noch mehr Jahre hier leben, ist es doch nicht ganz so einfach, mal eben in ein anderes Land zu übersiedeln oder zurück nach Deutschland zu fliegen. Da spielen nicht nur persönliche Verpflichtungen eine Rolle sondern auch ganz banale Faktoren, die ich hier nicht alle aufzählen muss. Auch wenn ich mich wiederhole, ich bleibe hier…so „schlimm“ sind die Thais nun auch nicht.

    2. Jeder hat seine eigene Gründe warum er/sie nach Thailand ging so auch ich, unter anderem einfach Friedlich hier zu wohnen, leider nicht möglich, die ständig Regeländerungen Dual Preis System 90Tage Meldung komisches Arbeitsrecht, Fremdenfeindlichkeiten etc. seitdem jeder Thai ein Mobiltelefon hat wurde es noch schlimmer immer mehr Meldungen Sozial Media ist Voll damit.
      Die Reissleine: Intelligente verlassen Thailand in ein Zivilisiertes Land WO es noch heißt WILLKOMMEN!
      ZUHAUSE IST DA WO MAN WILLKOMMEN IST UND SICH WOHLFÜHLT

  2. Das Ganze ist bedauerlich. Ich habe mir mal angesehen, wieviele Touristen in den letzten 50 Jahren pro Jahr angekommen sind.
    Jahr Anzahl der Touristen (ca.) Größter Landesanteil (Top-Herkunftsland)
    —————————————————————————–
    1975 1,10 Millionen Malaysia
    1980 1,86 Millionen Malaysia
    1985 2,44 Millionen Malaysia
    1990 5,30 Millionen Malaysia
    1995 6,95 Millionen Malaysia
    2000 9,58 Millionen Malaysia
    2005 11,57 Millionen Malaysia
    2010 15,94 Millionen Malaysia
    2015 29,92 Millionen China
    2020 6,70 Millionen * China (Covid-Jahr)
    2025 32,97 Millionen Malaysia
    Hier ist klar die eigentliche Ursache zu sehen. Es sind inzwischen offenbar viel zuviele Touristen, jedenfalls was die Aufnahmefähigkeit der normalen Thais betrifft. Die, die von den Touristen profitieren, die sehen es wohl anders. Will Thailand eine Begrenzung auf 15 Mio einführen? Wohl kaum, das würde extrem viele Thais in Tourismusgebieten und deren Familien fast einkommenslos machen. Aber man redet ja immer davon, noch mehr Touristen anzuziehen, da der Tourismus-Sektor so wichtig für Devisen ist. Was nun Thailand?

  3. Es ist doch inzwischen fast überall so auf der Welt.
    „to much, too many people“
    es kommt langsam in den köpfen an, das Massentourismus nichts Gutes bringt außer Probleme und Geld.
    Das letztere beruhigt aber nicht mehr die Seele, wenn viele dieser Massen egoistisch und egozentrisch in Horden ehrwürdige und religiöse Stätten belagern und entweihen.
    Irgendwann ist eben selbst bei dem entspanntesten Thailänder, „Mei ben rai“, vorbei

  4. Ich denke, dass diejenigen wie ich, die seit Merkel feststellen mussten, dass Deutschland nicht mehr ihr Land ist, sehr dankbar für das „Asyl“ in Thailand sind. Durch das DBA kann ich legal die Steuerpflicht in Deutschland auf meine deutschen Alterseinkünfte vermeiden, was auch wegen des Einmarschs der Russen in die Ukraine im Februar 2022 für mich ein entscheidendes Kriterium für Thailand war. Es passierte was absehbar war, eine Eskalation des Krieges unter maßgeblicher militärischer wie finanzieller Unterstützung unter anderem Deutschlands für die Ukraine. Soweit der Vorrede.
    Eine neue Heimat habe ich in Thailand nicht gefunden, dass habe ich auch nicht erwartet. Die kulturellen Unterschiede sind zu groß und die Tonalität der Sprache stellt für mich eine schwer überwindbare Hürde dar. Ich kann mich auf Thai soweit verständigen, dass es für meine primären Alltagsbedürfnisse ausreichend ist. Mehr aber auch nicht, da mit Ü70 meine Restlaufzeit überschaubar ist und ich viel zu viel Zeit investieren müsste um mich in jeder Alltagssituation barrierefrei in der Landessprache verständigen zu können. Das würde zu Lasten meiner Reisetätigkeiten in Südostasien gehen, denn ca. 5 Monate im Jahr bin ich in SOA unterwegs. Wer dagegen bis auf einen visarun fast ganzjährig in Thailand ist, hat natürlich ausreichend Zeit über rudimentäre Sprachkenntnisse hinaus Thai zu lernen. Aber es ist nicht die fehlende Sprachkompetenz die zur Ablehnung der Einheimischen gegenüber vielen Farangs führt. Trotz meiner bescheidenen thailändischen Sprachkenntnisse bin ich bisher fast immer freundlich behandelt worden.
    Die Ursache liegt tiefer. Thailand hat sich nicht nur in den letzten Jahren selbstverschuldet ein Image als Land der Sextouristen erworben. Es zieht aber nicht nur in Größenordnung genau diese Touristen an. Dazu kam die zeitweise Legalisierung von Cannabis für den Freizeitkonsum in 2022. Und das in einer Region in Südostasien wo in Ländern wie zum Beispiel in Malaysia, Indonesien und Singapur auf den Handel aber auch auf den Cannabiskonsum die Todesstrafe steht! Auch wenn die Legalisierung 2024 für den Freizeitkonsum in Thailand wieder zurückgenommen wurde, wird der Markt kaum kontrolliert. Ich gehe täglich an Geschäften vorbei die eindeutig gekennzeichnet sind, teilweise ein paar Schritte von einer Polizeistation entfernt. Und was passiert? Nichts! Dazu kommt ein weitgehendes Verständnis und Entgegenkommen für die Bedürfnisse von Alkoholikern. Und das in einem buddhistischen Land! Nicht nur in Pattaya-City sehe ich teilweise bereits vormittags Farangs mit der geöffneten Bierdose an der Beachroad sitzen, obwohl das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit nicht erlaubt ist. Thailand könnte das ändern, wenn es gewollt wäre. Das würde allerdings zu einen drastischen Einbruch im Massentourismus in den Touristenhochburgen wie Pattaya, Phuket & Co führen.
    Aber wie bereits einleitend kommentiert, ich bin sehr dankbar „Asyl“ in Thailand gefunden zu haben und somit keine finanziellen Mittel über die Steuern den Regierenden in Deutschland zur Verlängerung des Krieges in der Ukraine zur Verfügung stellen zu müssen.
    Goodbye forever, Germany!

    1. Ich denke das dich in D auch keiner vermisst. Nur so kann man 100% sich von seinem Heimatland verabschieden.
      Übrigens dein jetziger Aufenthaltsland profitiert auch von den Einnahmen aus dem Verkauf und der Herstellung der von dir gescholtenen Bierdosen.

      1. Als kinderloser Single fällt mir aus familiärer Sicht der dauerhafte Abschied aus Deutschland natürlich leichter als vielen anderen. Das mich niemand in Deutschland vermissen würde, das stimmt nicht. Ich habe auch nach inzwischen fast 4 Jahren in Südostasien über das Internet immer noch mehrmals wöchentlich Kontakt in die alte Heimat. 
        Übrigens, ich habe ich keine Bierdosen gescholten, sondern das Alkoholtrinken von Farangs in der Öffentlichkeit. Es ging dabei um die kulturelle Respektlosigkeit gegenüber dem Gastland.

  5. Ich habe die Tage Videos bei You Tube gesehen aus Pattaya Soi Buakhao und Umgebung Bars mit wenig Personal und die Strassen fast leer läuft doch alles oder ?????

  6. Nicht nur in Thailand sondern auch in Europa haben die Medien am Touristen ein neues Feindbild gefunden, welchen man für alle Unzulänglichkeiten, wie fehlende Müllentsorgung, Kläranlagen und fehlenden Gesetzen der kommunalen Verwaltung und Regierung verantwortlich machen will!
    Thailand war nie ein ausländerfreundliches Land und wird auch nie eines sein, der Unterschied ist nur, das sich manche Regierung gegenüber Touristen freundlich, eine andere neutral verhielt!
    Erst der jetzige Premierminister mit seiner Regierung lebt seine Abneigung gegen Farangs welche er schon in der Corona Zeit zum Ausdruck brachte nun offen aus, was sich auch auf die Wahrnehmung der normalen Thais gegenüber Fremden auswirkt!

      1. Absolut richtig formuliert. Ich glaube sogar das die jetzige Regierung die Schrauben für Touristen und auch für uns alte Rentner noch ganz schön anziehen wird. Man will das Geld von den Ausländern gerne “ generieren “ aber sie nicht lange oder schon gar nicht für immer im Land haben. Das geht leider nicht gut , auch nicht bei den neuen beliebten und gewünschten “ Qualitätstouristen „.

  7. Als ich 1985 das erste Mal in Thailand war, sagte eine Einheimische Dame zu mir
    “ das beste an meinem Freund ist sein BMW “ danach sagte sie
    “ er müsste sich nicht die Mühe machen und hier her fliegen, wenn er nur sein Geld schicken würde, wäre das auch okay “
    Diese Worte haben mir schon damals alles gesagt was ich über Ansichten und Meinungen gegenüber den Ausländern die hierher kommen wissen muss.
    Seither bezeichne ich dieses Land als das Land des ausgelacht werdens.

  8. Ohne jetzt auf das warum & wieso eingehen zu wollen. Aber Michael Schwerzer hat mit seinem Fazit völlig recht: „…wer genauer hinsieht, erkennt, dass hinter dem Lächeln gerade neu verhandelt wird, wer willkommen ist, wer geduldet und wer schlicht überflüssig.“

Kommentare sind geschlossen.

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