CHIANG MAI, Thailand – Eine nächtliche Graffiti-Aktion zweier Urlauber endete kurz nach Mitternacht mit Handschellen. Ein aufmerksamer Bürger hatte die Polizei alarmiert, als die Männer einen Schulzaun besprühten. Beide wurden festgenommen und mussten tief in die Tasche greifen.
Bürger schlug Alarm – Beamte rückten sofort aus
In der Nacht zum 11. Juli 2026, gegen 0:40 Uhr, ging bei der Polizeistation Mueang Chiang Mai ein dringender Hinweis ein. Ein Anwohner meldete, dass an einem Schulzaun in der Stadt Farbe gesprüht werde.
Polizeichef Pratchaya Thitsala entsandte umgehend Einsatzkräfte und den diensthabenden Inspektor. Wenig später trafen die Beamten vor Ort ein und unterbrachen die Nacht-und-Nebel-Aktion.
Zwei Touristen auf frischer Tat ertappt
Am Zaun der Schule trafen die Polizisten auf zwei Männer, die noch mit Sprühdosen hantierten. Sie gaben sich zu erkennen und forderten die beiden auf, die Aktion sofort zu beenden.
Bei der Überprüfung stellten sich die Sprüher als Mr. Elliot (32, britischer Staatsbürger) und Mr. Keegan (27, neuseeländischer Staatsbürger) heraus. Die Beamten nahmen die Männer fest und brachten sie zur Wache.
Vorwurf: Verstoß gegen das Sauberkeitsgesetz
Den Urlaubern wird vorgeworfen, gegen das Gesetz über Sauberkeit und Ordnung der Stadt von 1992 verstoßen zu haben. Es verbietet unter anderem das Besprühen von Mauern, Gebäudeteilen oder öffentlichen Flächen.
Die Ermittler übergaben den Fall an die zuständigen Beamten für die rechtliche Verfolgung. Das nächtliche Kunstwerk am Schulzaun wurde damit zur Anzeige gebracht.
Geldstrafe und Schadensersatz fällig
Der zuständige Ermittlungsbeamte verhängte ein Bußgeld in Höhe von jeweils 3.000 Baht – insgesamt also 6.000 Baht. Zusätzlich mussten die beiden Männer der betroffenen Schule 4.000 Baht Entschädigung zahlen.
Damit kamen die Sprayer mit einer empfindlichen finanziellen Quittung davon. Die Zahlung erfolgte laut Polizei noch während der laufenden Maßnahmen.
Geständnis und Entschuldigung aus Übermut
Mr. Elliot und Mr. Keegan zeigten sich geständig und entschuldigten sich nach Angaben der Beamten. Sie gaben an, aus reinem Übermut gehandelt zu haben, und gelobten, so etwas nie wieder zu tun.
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Die schnelle Schadensregulierung und das Einlenken der Männer wurden von der Polizei bestätigt. Die Schule erhielt den Schadensersatz unmittelbar.
Sprüherei mit Folgen – ein schnelles Ende
Die nächtliche Graffitiaktion endete für die Urlauber mit Festnahme und einem saftigen Bußgeld. Die Polizei von Chiang Mai konnte den Fall dank des aufmerksamen Bürgers innerhalb weniger Stunden abschließen.
Die Polizei bestätigte, dass die beiden Männer sowohl die Bußgelder in Höhe von insgesamt 6.000 Baht als auch den Schadensersatz von 4.000 Baht an die Schule vollständig bezahlt haben.



Die thailändischen Behörden sollten mit aller Härte durchgreifen. Wehret den Anfängen. Sonst hat Thailand bald die Zustände wie zum Beispiel in deutschen Innenstädten. Jede freie Fläche ist hier beschmiert. Befreundete deutsche Polizisten haben mir erzählt, dass bei Anzeigen gegen Graffiti nur Fotos gemacht werden und die dann in den Akten verschwinden. Ermittelt wird wegen der großen Anzahl der Fälle so gut wie nicht, da die deutsche Polizei schon mit der normalen Kriminalität in deutschen Städten total überfordert ist.