Thailand startet Großoffensive gegen Insel-Mafia und illegale Firmen

Schläge gegen Touristen und kriminelle Netzwerke zwingen die Regierung zum härtesten Durchgreifen seit Jahren. Auch korrupte Beamte stehen im Visier der Behörden. Wird diese radikale Säuberungswelle den Urlaub auf Koh Samui sicherer machen?

Thailand startet Großoffensive gegen Insel-Mafia und illegale Firmen
KhaoSod

Suarat Thani – Der Tourismus- und Sportminister ordnet ein kräftiges Durchgreifen gegen kriminelle Netzwerke und illegale Geschäftspraktiken an, nachdem ausländische Besucher in mehreren Fällen Ziel von Gewalt wurden. Inspektionen auf Inseln wie Koh Samui und Koh Samet sowie an Orten wie Pattaya sollen Sicherheit und Vertrauen für Touristen wieder herstellen.

Minister befiehlt schnelles Handeln

Surasak Phancharoenworakun hat laut Angaben des Ministeriums die Koordination mit lokalen Behörden, der Tourismuspolizei und weiteren Stellen angeordnet, um Straftäter festzunehmen und das Gesetz in wichtigen Touristenzielen strikt durchzusetzen.

„Wenn Probleme auftreten, werden wir schnell handeln, um sie anzugehen. Personen, die gegen das Gesetz verstoßen, werden strafrechtlich verfolgt, während Geschäftsbetreiber, die Sicherheitsstandards nicht einhalten oder zu schädlichen Vorfällen beitragen, aufgefordert werden, Mängel sofort zu beheben“, sagte Surasak.

Inspektionen auf Inseln und in Touristenbetrieben

Behörden sollen demnach Geschäfte, Restaurants, Hotels und Betreiber öffentlichen Nahverkehrs auf touristischen Inseln überprüfen, namentlich Koh Samui und Koh Samet.

Die Kampagne zielt darauf ab, mafiöse Strukturen und illegale Aktivitäten zu beseitigen, mit besonderem Fokus auf die südlichen Touristengebiete.

Nominee‑Firmen und überzogene Visa im Visier

Innen- und Handelsministerium werden die Untersuchungen zu Strohmännern (Nominees) und zu Ausländern mit abgelaufenen Visa ausweiten, nachdem Inspektionen in Pattaya unlizenzierte Lokale und mutmaßliche Strohmänner aufgedeckt hatten.

Surasak warnte, dass Regierungsbeamte, die kriminelle Aktivitäten erleichtern, ignorieren oder daran beteiligt sind, mit rechtlichen Schritten rechnen müssten.

Tourismuspolizei verstärkt Überwachung und Technik‑Einsatz

Die Tourismuspolizei wurde angewiesen, Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen und die Überwachung ausländischer Besucher zu intensivieren, um Gefährdungen schneller zu erkennen.

Behörden prüfen zudem den Einsatz von Technik, um Visumsüberschreitungen aufzudecken und die Einhaltung von Aufenthaltsbestimmungen besser zu kontrollieren. „Es ist an der Zeit, die Sicherheitskontrolle ernst zu nehmen“, sagte der Minister.

China signalisiert Kooperation – Kontrollen werden fortgesetzt

Surasak traf sich mit Zhang Jianwei, dem chinesischen Botschafter, der laut Ministerium die Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Überprüfung und Beaufsichtigung chinesischer Staatsbürger zusagte, um das Image beider Länder zu schützen und Qualitätstouristen anzuziehen.

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Die Behörden sollen in den kommenden Wochen die Inspektionen und Durchsetzungsmaßnahmen in wichtigen Touristenzielen fortsetzen, mit Schwerpunkt auf Kriminalprävention, Einhaltung von Geschäftsvorschriften und Besuchersicherheit.

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Quelle: AseanNow Thailand

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