16 Kilo Heroin in Tierfutter: Südafrikanerin am Flughafen Phuket gefasst

Tödlicher Schmuggel im Reisegepäck: Drogenfahnder stoppten eine 32-Jährige kurz vor dem Abflug. In präparierten Futterbeuteln verbarg die Frau eine massive Menge Rauschgift. Droht ihr nun die lebenslange Haft in Thailand?

16 Kilo Heroin in Tierfutter: Südafrikanerin am Flughafen Phuket gefasst
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PHUKET – Zollbeamte und Drogenfahnder haben am 11. Juni eine 32-jährige Südafrikanerin am Phuket International Airport aus dem Verkehr gezogen. In ihrem Koffer steckten 16 Kilogramm Heroin, getarnt als harmloses Hunde- und Katzenfutter.

Die Frau mit dem blauen Rollkoffer

Die Beschuldigte, die nur als Buhle identifiziert wurde, geriet gegen 18 Uhr im dritten Stock des internationalen Passagierterminals ins Visier der Beamten. Sie stand am Schalter für übergroßes Gepäck im Unterbezirk Mai Khao, als die Kontrolleure Unregelmäßigkeiten in ihrem blauen Rollkoffer bemerkten.

Was die Beamten dann herausfischten, ließ jeden Gedanken an einen harmlosen Urlaubsmitbringsel verfliegen. Der Koffer gab sein Geheimnis preis, sobald die Ermittler genauer hinsahen.

Heroin zwischen Whiskas und Pedigree

Eine detaillierte Durchsuchung förderte weißes Heroinpulver zutage, das in durchsichtige Plastiktüten verpackt und mit schwarzem Klebeband umwickelt war. Die Pakete steckten in nicht weniger als sieben Beuteln mit Hunde- und Katzenfutter verschiedener Marken.

Die Beamten beschlagnahmten das Betäubungsmittel samt Verpackung mit einem Gesamtgewicht von etwa 16 Kilogramm. Zusätzlich nahmen sie ein Samsung-Mobiltelefon und eine ausländische SIM-Karte als Beweismittel an sich.

Kein Katzenspielzeug, sondern harter Stoff

Nach der Festnahme brachten die Beamten die Südafrikanerin und die beschlagnahmten Gegenstände zum Zollamt am Frachtgebäude des Flughafens. Dort folgte die formale Untersuchung, bevor die Ermittler die Frau weitergaben.

Die 32-Jährige wurde den Ermittlern der Sakhu Polizeistation überstellt. Für sie begann damit ein völlig anderer Urlaub, als sie ihn sich vorgestellt haben dürfte.

Drei dicke Anklagen auf einmal

Die Polizei beschuldigt Buhle des versuchten Heroinschmuggels aus Thailand. Außerdem wird ihr Besitz eines Betäubungsmittels der Kategorie 1 – Heroin – zur Last gelegt.

Als dritte Anklageebene kommen Verstöße gegen das Zollgesetz B.E. 2560 aus dem Jahr 2017 hinzu. Die Beamten ließen keinen Zweifel: Die Vorwürfe wiegen schwer und sind Teil einer größeren Strategie.

Thailand als Drehkreuz im Visier

Die Polizei erklärte, die Festnahme sei Teil verschärfter Maßnahmen gegen transnationale Drogenhandelsnetzwerke. Thailand solle nicht länger als Route genutzt werden, um Betäubungsmittel ins Ausland zu schleusen.

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Die Ermittler nehmen zunehmend die Logistik hinter solchen Schmuggelfahrten unter die Lupe. Tierfutter-Verpackungen als Tarnung zeigen, mit welcher Kreativität die Netzwerke arbeiten.

Ein Déjà-vu für die Flughafenkontrolle

Der Fall erinnert an eine ähnliche Festnahme am Phuket International Airport Anfang dieses Jahres. Damals hatten Beamte eine bangladeschische Frau geschnappt, bevor sie einen Flug zurück in ihre Heimat besteigen konnte.

Bei ihr fanden die Kontrolleure Kokain und gefälschte Dokumente. Auch dieser Fall unterstrich die Bedeutung der Zollkontrollen am Airport, die seither offenbar weiter verschärft wurden.

Rechtliche Schritte gegen Buhle laufen

Die Beschuldigte sitzt nun in den Händen der Sakhu Polizei, während die Ermittlungen weitergehen. Zu den Vorwürfen hat sie sich bislang nicht öffentlich geäußert.

Die beschlagnahmten 16 Kilogramm Heroin, das Telefon und die SIM-Karte werden als zentrale Beweismittel in dem Verfahren dienen. Die Polizei bereitet die rechtlichen Schritte gegen die 32-Jährige weiter vor.

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Quelle: Thaiger

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