Schimmel, Dreck und Ekel-Zimmer: Nan-Urlauber erhalten Entschädigung

Tourismusbehörde und Polizei griffen sofort ein, nachdem ein Vater mit seinem Sohn ein Ekel-Zimmer vorfand und schafften so Vertrauen.

Schimmel, Dreck und Ekel-Zimmer: Nan-Urlauber erhalten Entschädigung
Bangkok Post

NAN – Ein Familienausflug nach Nan begann mit einer bösen Überraschung: Das gebuchte Zimmer entpuppte sich als heruntergekommene Bruchbude. Doch noch bevor der Urlaub komplett verdorben war, griffen die Tourismusbehörde und die Polizei ein.

Zimmer glich einer Bruchbude

Herr Ko hatte mit seinem Sohn eine dreitägige Reise mit zwei Übernachtungen in der Provinz Nan geplant. Die erste Nacht sollte in einer Unterkunft im Tambon Sa Pan im Bezirk Bo Kluea stattfinden.

Bei der Ankunft erlebten die beiden eine unangenehme Überraschung: Das Zimmer und das Badezimmer befanden sich in einem völlig verwahrlosten Zustand und entsprachen in keiner Weise der Buchung.

Schnelle Reaktion von TAT und Touristenpolizei

Als das Büro der Tourismusbehörde von Thailand (TAT) in Nan und die Touristenpolizei von dem Vorfall erfuhren, handelten sie sofort. Am Dienstag trafen sich Vertreter beider Behörden mit dem Vater und seinem Sohn.

Anan Seedaeng, der Direktor des lokalen TAT-Büros, und Polizeioberstleutnant Nathip Kaewpradit von der Touristenpolizei erschienen persönlich, um die Diskrepanz zwischen Buchung und Realität zu klären.

Missverständnis ausgeräumt

In dem Gespräch entschuldigte sich Anan Seedaeng für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Das Treffen half, das Missverständnis zwischen den Gästen und dem Betreiber aus der Welt zu schaffen.

Herr Ko zeigte sich von der prompten Reaktion der Behörden angetan. Er bestätigte, dass der Rest seiner Reise durch das Eingreifen nicht verdorben wurde.

Wiedergutmachung mit Gutschein und Souvenirs

Als Geste des guten Willens überreichte die TAT Herrn Ko einige Souvenirs. Zusätzlich organisierte sie einen Geschenkgutschein für einen zukünftigen Aufenthalt im Sa Pun Klang Na Resort, der den Gutschein gespendet hatte.

Herr Ko äußerte sich bewegt von der Geste und kündigte an, nach Nan zurückzukehren, um den Gutschein mit seinem Sohn einzulösen.

Konsequenzen für örtliche Betreiber

Anan Seedaeng betonte nach dem Treffen die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit mit lokalen Betreibern. Solche Missgeschicke müssten in Zukunft durch besseres Tourismusmanagement verhindert werden.

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Der Vorfall zeigt, wie schnell eine schlechte Unterkunft das Image einer ganzen Region beschädigen kann, aber auch, wie eine prompte Reaktion Vertrauen wiederherstellen kann.

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Quelle: Bangkok Post

Ein Kommentar zu „Schimmel, Dreck und Ekel-Zimmer: Nan-Urlauber erhalten Entschädigung

  1. Diskrepanz zwischen Buchung und Realität. Da hätte ich gerne mal die Fotos oder Beschreibungen der Buchung gesehen. Auch der Preis wäre interessant, ganz zu schweigen vom Namen des Betreibers. Aber man muss ja vorsichtig sein mit schlechten Bewertungen.

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