Tropensturm Maysak: 15 Provinzen in Thailand erwarten heftige Regenfälle

Drei Meter hohe Monsterwellen peitschen gegen die Westküste, während eine gefährliche Monsunrinne das Land in die Zange nimmt. Kleine Boote flüchten in Häfen, doch das Schlimmste steht noch bevor.

Tropensturm Maysak: 15 Provinzen in Thailand erwarten heftige Regenfälle
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BANGKOK – Tropensturm Maysak hat sich über dem Südchinesischen Meer gebildet und bringt ab heute heftigen Regen und gefährliche Wellen nach Thailand. Das Thailändische Meteorologische Amt (TMD) warnt in einer ersten Sturmwarnung vor sehr starken Niederschlägen in 15 Provinzen und rät kleinen Booten, in der oberen Andamanensee in den Häfen zu bleiben.

Vom Tief zum Tropensturm: Maysak im Anflug

Am frühen Morgen des 3. Juli verstärkte sich das tropische Tiefdruckgebiet zum Sturm Maysak. Um 4 Uhr lag sein Zentrum rund 510 Kilometer südlich der chinesischen Stadt Nanning, mit maximalen Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde.

Der Sturm zieht mit etwa 20 km/h westwärts und wird laut TMD voraussichtlich über die Insel Hainan hinwegziehen und zwischen dem 4. und 6. Juli in Südchina auf Land treffen. Eine direkte Bedrohung Thailands durch das Sturmzentrum besteht nicht – die Gefahr kommt von einer anderen Seite.

Erste Regenwarnung: Bis zu 15 Provinzen betroffen

Der Sturm verstärkt zusammen mit einer Monsunrinne über dem Norden und Nordosten sowie einem kräftigen Südwestmonsun die Niederschläge massiv. Bereits am Freitag und Samstag muss vor allem im Norden, oberen Nordosten, Osten und Süden mit teils schweren bis sehr schweren Regenfällen gerechnet werden.

Auch am Sonntag und Montag hält die Unwetterlage im oberen Norden und oberen Nordosten an. 15 Provinzen stuft die Behörde als besonders gefährdet ein, namentlich nannte sie im Norden Chiang Rai, Phayao, Nan und Uttaradit sowie im Nordosten Bueng Kan, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Mukdahan, Amnat Charoen, Nakhon Ratchasima und Ubon Ratchathani.

Andamanensee: Wellen erreichen mehr als 3 Meter

Der Sturm peitscht auch die See auf. An der oberen Andamanensee, also an Thailands Westküste, werden Wellen von 2 bis 3 Metern erwartet, in Gewitterzonen sogar mehr als 3 Meter. Kleine Boote sollen während dieser Zeit unbedingt im Hafen bleiben.

Auch in der unteren Andamanensee und im oberen Golf von Thailand kann der Seegang auf rund 2 Meter ansteigen, bei Gewittern darüber. Allen Schiffen rät das TMD zu äußerster Vorsicht und dazu, das Befahren von Gewittergebieten zu meiden.

TMD rät zu Vorsicht und ständigen Updates

Die Meteorologen fordern die Menschen dazu auf, Aktivitäten und Reisen sorgfältig zu planen und die aktuellen Warnungen im Auge zu behalten.

Rund um die Uhr sind die Wetterexperten unter 0-2399-4012-13 und 1182 telefonisch erreichbar. Weitere Aktualisierungen gibt es direkt auf der Website der thailändischen Meteorologiebehörde.

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Quelle: Nation Thailand

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