TRAT – An der Ostseite des Golfs von Thailand kämpfen Bewohner gegen die Wassermassen, die Tropensturm Maysak ausgelöst hat. Sturzfluten und wild abfließendes Wasser aus den Wäldern trafen am Samstagmorgen die Provinz. Rettungskräfte sind mit Booten im Dauereinsatz.
Maysaks Einfluss trifft auf den Monsun
Der Sturm befand sich am späten 3. Juli über der Insel Hainan und wird nach Behördenangaben zwischen dem 4. und 6. Juli in Südchina an Land gehen. Trotz der Entfernung drückt Maysak enorme Feuchtigkeit in die Region.
In Kombination mit dem Südwest-Monsun hat das in Teilen Thailands zu massiv verstärkten Regenfällen geführt. Besonders die Ostprovinz Trat bekam die Wucht dieser Wetterlage zu spüren.
Pegelstände schossen in die Höhe
Der Dauerregen ließ am Samstagmorgen die Wasserstände in den Hauptzuflüssen rasant ansteigen. Betroffen sind das Wang-Thong-Wehr im Unterbezirk Sato und der Khlong Sato.
Für die Gemeinden entlang der Kanäle in Nong Bon und Chang Thun bedeutete das akute Überflutungsgefahr. Die Behörden beobachten die Lage dort weiterhin sehr genau.
Wohnhäuser und Straßen geflutet
Das Wasser aus dem Khlong Aeng drang in mindestens ein Haus im Unterbezirk Nong Bon ein. In der Nähe der Nong-Mat-Brücke in Dorf 4 im Unterbezirk Chang Thun meldeten die Beamten vier bis fünf überschwemmte Häuser.
Auch der Verkehr wurde massiv beeinträchtigt. Die Khlong-Puk-Straße im Unterbezirk Sato stand zeitweise so hoch unter Wasser, dass sie für Kleinwagen und Motorräder völlig unpassierbar war.
Khlong-Kaeo-Wasserfall gesperrt
Heftiger Waldabfluss zwang die Verantwortlichen zu einer drastischen Sicherheitsmaßnahme. Der beliebte Khlong-Kaeo-Wasserfall im Unterbezirk Bo Phloi wurde kurzerhand dichtgemacht.
Die Schließung gilt bis auf Weiteres, um Besucher nicht den unberechenbaren Fluten auszusetzen. An dem Naturdenkmal schießt das Wasser derzeit mit enormer Kraft zu Tal.
Rettungsboote und Dauerwarnungen
Die Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Dan Chumphon schickte umgehend Rettungsboote in die überfluteten Gebiete. Anwohner in Risikozonen wurden eindringlich vor weiteren möglichen Überschwemmungen gewarnt.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Solange der Tropensturm in der Region aktiv bleibt, geben die Behörden keine Entwarnung. Die Einsatzkräfte bleiben mobil und behalten die Pegel der Kanäle im Auge.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: