THAILAND – Eine akute Unwetterwarnung hat das Büro für nationale Wasserressourcen am 9. Juli herausgegeben. Von 10. bis 15. Juli drohen in elf Provinzen Sturzfluten, Erdrutsche und über die Ufer tretende Flüsse. Ab 13. Juli drückt zusätzlich der Meeresspiegel in die Flussmündungen und gefährdet tiefliegende Gebiete rund um Bangkok.
Starker Monsun bringt heftige Regenfälle
Ein kräftiger Südwestmonsun liegt derzeit über der Andamanensee, Thailand und dem Golf von Thailand. Das teilt das Büro für nationale Wasserressourcen auf seiner Facebook-Seite mit.
Die Folge sind unwetterartige Regenfälle im Osten, Westen und an der gesamten Westküste des Südens. Besonders heftig wird es in den Küstenprovinzen entlang der Andamanensee und an der Ostküste des Golfs.
Diese elf Provinzen sind in höchster Alarmbereitschaft
Vom 10. bis 15. Juli müssen die Ostküstenprovinzen Chanthaburi und Trat, die westlichen Landesteile Kanchanaburi und Ratchaburi, die oberen Golfprovinzen Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan, die Golfprovinzen Chumphon und Surat Thani sowie an der Andamanensee Ranong, Phang Nga und die Insel Phuket mit Sturzfluten und abfließendem Gebirgswasser rechnen.
Die Behörde warnt ausdrücklich vor Erdrutschen und übertretenden Ufern. Auch städtische Gebiete mit schlechter Entwässerung müssen eng überwacht werden – dort kann das Wasser nicht schnell genug ablaufen und es drohen lokale Überschwemmungen.
Meerwasser drückt in die Flüsse und bedroht Bangkok
Von 13. bis 17. Juli sorgt der starke Wind zusätzlich für einen gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels an den Flussmündungen. Betroffen sind vor allem der Chao Phraya, der Mae Klong und der Tha Chin.
Die Wassermassen können in tiefliegende Gemeinden außerhalb der Deichlinien eindringen. Besonders kritisch ist die Lage in den Provinzen Samut Prakan, Bangkok, Nonthaburi, Pathum Thani, Samut Sakhon, Nakhon Pathom und Samut Songkhram – dort fehlt vielerorts permanenter Hochwasserschutz.
Wichtige Verkehrsadern unter Druck
Das eindringende Meerwasser könnte auch den Verkehr lahmlegen. Die Behörde nannte ausdrücklich die Sukhumvit-Straße, die Suksawat-Straße und die Rama-2-Straße als mögliche Problemstellen.
Berufspendler und Anwohner in diesen Regionen müssen mit erheblichen Behinderungen rechnen. Die genannten Straßen liegen in besonders anfälligen, tiefliegenden Gebieten und werden bei Hochwasser schnell überflutet.
Überwachung läuft auf Hochtouren
Die Wasserbehörde forderte alle zuständigen Stellen zur lückenlosen Beobachtung der Risikogebiete auf. Gerade Abschnitte ohne permanente Schutzeinrichtungen stehen jetzt im Fokus.
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Das Büro für nationale Wasserressourcen fordert die Überwachung von Gebieten, die anfällig für Überschwemmungen sind, sowie von Regionen, die von ansteigendem Meerwasser betroffen sein könnten.



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